Analysten von Barclays Capital sehen die beiden russischen Energieunternehmen Rosneft und Novatek in zweierlei Hinsicht negativ durch die Sanktionen des Westens getroffen. Beide Unternehmen dürfen kein Fremdkapital mehr auf ausländischen Märkten aufnehmen. Dies bringe praktische und die Reputation betreffende Einschränkungen mit sich, schreiben die Analysten. Novatek könne insgesamt besser mit den Beeinträchtigungen zurecht kommen als Rosneft, was vor allem daran liege, dass bei Rosneft weitaus größere Volumina an Anleihen früher fällig und weiter gerollt werden müssen, als bei Novatek. Beide Unternehmen hätten zwar einen positiven Cashflow, die Belastung bei Rosneft die laufenden Kosten aus den Schulden zu decken und auch noch Dividenden zu bezahlen sei jedoch enorm.