• RWE AG - Kürzel: RWE - ISIN: DE0007037129
    Börse: XETRA / Kursstand: 14,470 €
  • innogy SE - Kürzel: IGY - ISIN: DE000A2AADD2
    Börse: XETRA / Kursstand: 35,295 €

Hannover (Godmode-Trader.de) - Die Analysten der NordLB raten weithin zum Kauf der Aktie von RWE. Das Kursziel wurde von 16 auf 17 Euro angehoben.

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Bei der Präsentation der endgültigen Geschäftszahlen 2016 von RWE blieben größere Überraschungen erwartungsgemäß aus, und die bereits veröffentlichten Ertragskennziffern wurden bestätigt.

Erstmalig veröffentlicht wurde der Umsatz 2016, der vor dem Hintergrund rückläufiger Mengen und Preise im Gasvertrieb, von Absatzrückgängen bei Privat- und Gewerbekunden im Stromgeschäft sowie negativer Auswirkungen aufgrund der Abwertung des britischen Pfunds zum Euro auf 45,883 Mrd. Euro gesunken war.

Wie berichtet führten die Erhöhung der Kernenergierückstellungen, Wertberichtigungen sowie weitere Effekte aus der Marktbewertung von Derivaten zu einem negativen anteiligen Nettoergebnis von 5,710 Mrd. Euro. Der Dividendenvorschlag sieht für die Inhaber der Stammaktien unverändert die abermalige Aussetzung der Dividende (Vorzugsaktie: 0,13 Euro) vor.

Im laufenden Geschäftsjahr will RWE ein bereinigtes EBITDA in der Spanne von 5,4 bis 5,7 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,0 bis 1,3 Mrd. Euro erreichen. Zudem wird eine perspektivische Dividende in Höhe von 0,50 Euro angestrebt, die in den Folgejahren mindestens beibehalten werden soll.

Die von RWE präsentierten Geschäftszahlen 2016 lagen auf operativer Basis zum Teil sogar über den eigenen sowie den allgemeinen Erwartungen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Dienstag. Doch habe der Konzern nochmals hohe zusätzliche Belastungen verkraften müssen. Entsprechend sei der Hauptversammlung abermals die Aussetzung der Dividende für die Stammaktie vorgeschlagen worden.

Dagegen habe sich mit dem erfolgreichen Börsengang von Innogy der finanzielle Handlungsspielraum deutlich erhöht, der zur Finanzierung der Altlasten aus dem Kernenergieausstieg genutzt werden soll. Zudem sei die Nettoverschuldung weiter gesenkt worden. Bei der Neuausrichtung wolle der Energiekonzern Treiber neuer Lösungen für Versorgungssicherheit sein, was zudem wirtschaftlich Chancen bieten würde.

Gerüchte um ein Verkaufsinteresse der Tochter Innogy habe der Vorstand zwar dementiert, dies untermauere aber die Werthaltigkeit dieser Finanzbeteiligung, die im deutlichen Gegensatz zur Marktkapitalisierung von RWE stehe.

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