• FTSE 100 - Kürzel: UK100 - ISIN: GB0001383545
    Börse: JFD Bank / Kursstand: 6.283,00 €

Edinburgh (GodmodeTrader.de) - In ihrem aktuellen „Weekly Economic Briefing“ werfen die Volkswirte von Standard Life Investments einen Blick darauf, wie das Bremsmanöver der Federal Reserve Bank (Fed) auf den Kurs des US-Dollars und andere Assets gewirkt hat. „Nicht für alle ist die daraufhin erfolgte drastische Abwertung des Dollars eine gute Nachricht“, meint Chefvolkswirt Jeremy Lawson.

Während die Emerging Markets im allgemeinen, und vor allem Länder wie China von der Aufwertung ihrer eigenen Währung profitiert hätten, hätten die meisten entwickelten Volkswirtschaften darauf gesetzt, dass eine schwache Währung das Wachstum im eigenen Land fördern könnte, heißt es weiter.

Der Euro hat seit dem Tief Anfang Dezember 2015 wieder um sieben Prozent gegenüber dem Dollar aufgewertet. Eine Umkehr dieses Trends wäre laut Lawson nur zu erwarten, wenn eine Beschleunigung der US-Wirtschaft doch die Zinsdifferenz wieder vergrößern würde. „Aber auch ein schwacher Euro ist kein Garant für mehr Wachstum in Europa“, warnt der Chefvolkswirt. Über die letzten zwei Jahre habe der Euro (handelsgewichtet) immer noch zehn Prozent verloren – ohne dass dies einen signifikanten Schub für die Exporte der Eurozone bedeutet hätte.

Für die Belebung der Wirtschaft sei der Transmissions­riemen Inflation vermutlich wichtiger; der jedoch werde gebremst von dem Kollaps der der Rohstoffpreise. „Die EZB kann also nicht darauf bauen, dass eine schwache Währung permanent für Reflation sorgt“, so Lawson. „Sie braucht eine flankierende Fiskalpolitik und schnellere Strukturreformen durch die Regierungen.“

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