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    Dax vs Automobilsektor

    Betrachten wir zunächst die Performance des Sektors im Vergleich zum DAX (Differenzdiagramm über ein Jahr mit Tagesschlusskursen, Stand 30.5.2013)

    Insgesamt verläuft der Automobilsektor eng korreliert zum DAX. Es ist zu erkennen, dass die Automobiltitel tendenziell überreagierten: Sie stiegen stärker bei Aufwärtsbewegungen, setzen in Abwärtsbewegungen aber auch schneller zurück. Dies zeigt auch der oszillierende Ratio-Indikator, der die relative Stärke des Automobilsektor zum DAX mit direkt ablesbarer Performance darstellt.

    Im Ergebnis auf ein Jahr gesehen zeigen DAX und der Automobilsektor quasi denselben Gewinnzuwachs.

    Betrachten wir nun die wichtigsten Einzelwerte des Sektorenindex ebenfalls auf Sicht der letzten zwölf Monate. Aktuell nähert sich die Performance der großen Sektorentitel wieder einander an. Die Outperformance der im SDAX notierten Aktie der Bertrandt AG ließ zuletzt deutlich nach. Im Gegensatz hierzu konnte die im MDAX gelistete Leoni AG Aktie wieder deutlich zulegen, so dass insgesamt keine starken Eigenbewegungen zu erkennen sind.

    Bei den drei großen DAX Titeln: Volkwagen, BMW und Daimler, zeigt die BMW Aktie mit +19,6 % auf Jahressicht die schwächste Performance. Immerhin konnte der Sektorenindex insgesamt +34,6% zulegen. Hier besteht potentieller Nachholbedarf.

    Abschließend betrachten wir als Einzeltitel daher die BMW Aktie.
    (BMW - WKN: 519000 - ISIN: DE0005190003; Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 73,24 Euro).
    Hinweis: Im Chart (erstellt mitGuidants) finden Sie oben links den Zeitraum sowie die Zeitebene der dargestellten Kurse.

    Ein vollendetes Doppelhoch bei 76,16 Euro begrenzte hier die Kursbewegung zu Jahresbeginn. Doch der langfristige Aufwärtstrend ist völlig intakt. Wird das Doppelhoch durchbrochen, so wäre dies als trendfolgendes Kaufsignal zu werten. Wenn die Marktteilnehmer vor dem Durchbruch noch einmal Anlauf nehmen, so sollten mögliche Rücksetzer die Kreuzunterstützung bei rund 65,00 Euro möglichst nicht unterschreiten.

    Gutes Investieren,

    Reinhard Scholl