Am Nikolaus-Wochenende ist doch genau die richtige Zeit, um sich einmal mit ein paar hübschen Videos zu entspannen.

Im folgenden Beitrag etwa kommt Investor Grant Williams anlässlich der ASFA Anleger-Konferenz im australischen Perth zu einer einigermaßen ernüchternden Bilanz des billigen Geldes: Williams vergleicht die aktuelle Lage mit der Phase vor dem Crashjahr 1929.

Passend zum Nikolaustag findet sich in dem Video ausgerechnet bei Minute 06:12 die folgende Grafik, mit der die drei größten Finanzblasen der vergangenen 15 Jahre in einer Präzision thematisiert werden, wie das nur ein Bild schafft:

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Williams nüchterne Analyse: Durch die beispiellose Geldflut der Zentralbanken seien weltweit alle Anlageformen künstlich aufgeblasen worden. Ein Ende von „QE“ werde es nicht geben. Im Gegenteil: Mit dem Amtsantritt von Janet Yellen als Chefin der US-Notenbank werde die Blase bei US-Staatsanleihen weiter aufgepumpt werden.

Williams rät Anlegern deshalb, sich in Sicherheit zu bringen. Einzig sinnvolle Alternativen seien Cash, Gold, günstig bewertete Immobilien und Ackerland.

http://www.youtube.com/watch?v=Ab4yqaZ7GAU#t=374

Wer sich jetzt noch nicht genügend entspannt hat, dem sei der folgende Videobeitrag empfohlen. Wenn Sie dort den Nikolaus erwarten, müssen wir Sie leider enttäuschen. Krampus würde es vielleicht eher treffen.

Und der hat kürzlich in Gestalt des Europaabgeordneten Godfrey Bloom anlässlich einer Debatte zur Besteuerung der Bürger in Europa den Parlamentariern in Straßburg derart die Leviten gelesen, dass selbst der finstere Gehilfe des Nikolaus wahrscheinlich vor Neid erblassen würde.

Sichtlich „bewegt“, man könnte auch sagen völlig außer sich, bezeichnet Bloom die Europaparlamentarier als Diebe und Steuerhinterzieher und er kündigt an: „Die Leute werden Euch finden und sie werden Euch aufhängen. Und sie haben Recht“!

http://www.youtube.com/watch?v=5OjeGD2bbN4

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Ist wirklich alles so schlimm, wie Investor Williams und der Europaabgeordnete Bloom befürchten. Oder ist es vielleicht noch schlimmer?

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Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG, und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de und www.antizyklischer-aktienclub.de