Frankfurt/ London (Godmode-Trader.de) - Der Silberpreis kommt derzeit nicht auf die Beine und fiel vergangene Woche sogar erstmals seit Januar 2016 vorübergehend unter die Marke von 14 US-Dollar je Feinunze. Das Gold/Silber-Verhältnis ist im Zuge dessen auf fast 85 gestiegen, der höchste Wert seit über 23 Jahren. Zu Wochenbeginn erbarmten sich die Bullen und trieben den Preis wieder über die besagte Schwelle bis auf 14,21 US-Dollar/Unze.

    Neue Fundamentaldaten zum Silbermarkt, die die Preisschwäche hätten erklären können, gibt es nicht. Für dieses Jahr erwartet das Silver Institute am Silbermarkt wegen einer anziehenden Nachfrage ein leichter Angebotsdefizit. Aus Sicht der Analysten der Commerzbank wirken bei dem Edelmetall besonders die gefallenen Industriemetall-Preise belastend. Daneben habe das Unterschreiten der 14 Dollar-Marke zu technisch bedingten Anschlussverkäufen geführt.