London (BoerseGo.de) - Die Preise für Silber leiden im Verbund mit Gold unter dem Nachhall der Fed-Aussagen. Wenn die Notenbank sich zu einer strafferen Geldpoltik entscheidet, wäre das Edelmetall als Inflationsschutz uninteressant. Der Silberpreis gab am Donnerstag kräftig nach. Die Feinunze verbilligte sich um 3,3 Prozent auf 21,88 US-Dollar. Auch an diesem Freitag findet das Edelmetall keinen Halt und fällt weiter, aktuell auf 21,70 US-Dollar/Unze.

    In ihrem Statement hat die US-Notenbank bemerkt, dass sich die US-Wirtschaft in den vergangenen Monaten erholt habe. Einige Analysten deuteten dies als Hinweis, dass die Fed schon im Dezember mit dem Tapering, der schrittweisen Reduzierung der Anleihekäufe, beginnen könnte. Die meisten Marktteilnehmer erwarten dennoch erst eine Rückführung im kommenden Frühjahr, zumal der ADP-Arbeitsmarktbericht diese Woche enttäuschend ausfiel.

    Silber hat sich im Oktober mit einem Plus von 1,2 Prozent ungeachtet der Fed-Aussagen besser geschlagen als der Goldpreis, der im vergangenen Monat ein Minus von 0,2 Prozent verzeichnete.