Düsseldorf (GodmodeTrader.de) - Im Vergleich zum „großen Bruder“ hat sich Silber zuletzt schlechter entwickelt. Immerhin scheinen die Tiefs der letzten Jahre bei rund 14 US-Dollar je Feinunze erneut als Unterstützung zu wirken, wie Jörg Scherer, technischer Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt, im "Daily Trading" schreibt.

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    „Absolut bemerkenswert sind aktuell die CoT-Daten. Die wissenden ‚Commercials‘ verfügen derzeit über eine Netto-Longposition, was in der gesamten Historie (bisher) äußerst selten vorkam. Damit sollte der Silberpreis in den nächsten Monaten gut unterstützt sein“, so Scherer.

    Aus charttechnischer Sicht helle sich die Ausgangslage des Edelmetalls bei einem Bruch des seit Juli 2016 bestehenden Baissetrends (aktuell bei 15,67 US-Dollar) auf. Aber erst ein Sprung über die Kombination aus dem bisherigen Jahreshoch (16,21 US-Dollar) und der 200-Wochen-Linie (aktuell bei 16,26 US-Dollar) würde einen potentiellen Doppelboden abschließen, heißt es weiter.

    „Gelingt der skizzierte Befreiungsschlag, winkt ein rechnerisches Anschlusspotential von gut zwei US-Dollar. Im Erfolgsfall rücken also die horizontalen Barrieren zwischen 18,19 US-Dollar und 18,65 US-Dollar wieder auf die Agenda. Perspektivisch gewinnt dann sogar die langfristige Bodenbildung der letzten Jahre deutlich an Konturen“, so Scherer.