Der US-Broker E*Trade hat rund 900 Privatanleger in den USA zu ihrer aktuellen Einschätzung der Märkte und möglichen Anlagechancen befragt. Ein Teilmenge der Daten, die exklusiv dem Finanzsender CNBC zur Verfügung gestellt wurde, zeigt dabei, wie wohlhabende Privatanleger mit Wertpapieren im Wert von mehr als einer Million US-Dollar in ihrem Depot aktuell die Märkte sehen.

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    Die befragten wohlhabenden US-Privatanleger mit einer Anlagesumme von mehr als einer Million Dollar sind sich recht sicher, dass der Bullenmarkt in den USA demnächst zu Ende gehen wird, wie CNBC berichtet.

    Auf die Frage, wann der Bullenmarkt enden wird, antworteten 25 Prozent, dass das Ende nahe sei und 45 Prozent, dass sie mit einem Ende des Bullenmarktzes in ein bis zwei Jahren rechnen. Nur 8 Prozent erwarten das Ende in drei bis vier Jahren und nur 7 Prozent in fünf oder mehr Jahren. 15 Prozent der Millionenanleger geben zu, dass sie nicht wissen, wann der Bullenmarkt enden wird.

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    Obwohl sich die meisten Anleger relativ einig sind, dass der Bullenmarkt spätestens in zwei Jahren zu Ende gehen dürfte, gibt es Branchen, in denen die Befragten noch gute Chancen sehen. Ganz vorne dabei sind die Gesundheitsbranche (58 Prozent), Finanzwerte (44 Prozent) und die IT-Branche (37 Prozent).

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    Die Gesundheitsbranche wurde zuletzt auch vom Ausgang der Midterm Elections in den USA beflügelt. Die die Republikaner künftig keine Mehrheit im Repräsentantenhaus mehr haben, ist es noch viel unwahrscheinlicher geworden, dass die unter US-Präsident Barack Obama verabschiedete Gesundheitsreform rückgängig gemacht wird. Die Reform hatte den Krankenversicherungsschutz auf viele Millionen bisher unversicherte US-Bürger ausgeweitet und damit auch zu einem Boom in der Gesundheitsbranche geführt.

    Obwohl die Millionenanleger in einzelnen Branchen noch Chancen sehen, rechnen sie insgesamt mit einem weiterhin rauen Fahrwasser an den Märkten. Während 47 Prozent der Anleger erwarten, dass die Volatilität gleich bleiben dürfte, erwarten 44 Prozent sogar einen weiteren Anstieg. Nur insgesamt 9 Prozent der befragten Millionenanleger rechnen mit einem Rückgang der Volatilität oder gaben keine Antwort auf die Frage ab.

    Weitere Ergebnisse der Umfrage unter den Millionenanlegern finden Sie hier.


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