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Frankfurt (GodmodeTrader.de) - China hat inzwischen mehrfach betont, seine Lagerbestände an wichtigen Agrarprodukten aufstock wollen, nicht zuletzt, um während einer eventuellen zweiten Corona-Welle gegen Unterbrechungen der Lieferketten gewappnet zu sein, wie Commerzbank-Analystin Michaela Helbing-Kuhl im „TagesInfo Rohstoffe“ schreibt.

Es fordere sowohl staatliche als auch private Handels- und Verarbeitungsfirmen auf, ihre Lager zu füllen. Dies geschehe nicht zuletzt mit Blick auf Brasilien, wo sich das Coronavirus stark ausbreite. Derzeit kämen noch viele Ladungen Sojabohnen aus Brasilien an. Diese hätten sich verzögert, weil es zunächst wegen Starkregens zu Ernteverzögerungen und dann wegen der Corona-Krise zu Schwierigkeiten bei Transport und Verladung gekommen sei, heißt es weiter.

„Mit den zunehmenden Käufen von US-Sojabohnen, die in den letzten Wochen bekannt wurden, kann China also Versorgungsengpässen vorbeugen und gleichzeitig seinen Verpflichtungen aus dem Phase-Eins-Abkommen mit den USA nachkommen“, so Helbing-Kuhl.