Chicago (GodmodeTrader.de) - Der meistgehandelte Sojabohnenkontrakt an der CBoT mit einer Laufzeit bis Ende Juli bewegt sich am Dienstag im Bereich der Marke von 8,75 US-Dollar je Scheffel seitwärts, nachdem die Notierungen zu Wochenbeginn um rund zwei Prozent auf 871,6 US-Cents pro Scheffel im Tief abgesackt waren.

    Gründe für die anhaltenden Kursverluste bei US-Sojabohnen sind einerseits das für das Pflanzenwachstum gute Wetter im Mittleren Westen der USA und andererseits der eskalierende Handelsstreit mit China, dem größten Sojabohnenimporteur der Welt.

    Medienberichten zufolge will die US-Regierung verschärft gegen chinesische Investitionen in den USA vorgehen. Ein entsprechendes Gesetzt soll am 29. Juni auf den Weg gebracht werden. US-Finanzminister Steven Mnuchin spezifizierte am Montag, die Beschränkungen beträfen „alle Länder, die versuchen, Technologie von uns zu stehlen". Erst am vergangenen Freitag hatten die USA neue Strafzölle in Höhe von 20 Prozent auf Autoimporte aus der Europäischen Union (EU) verhängt.

    Gegen 10:20 Uhr MESZ notiert der Juli-Sojabohnenkontrakt bei 877,0 US-Cents je Scheffel.