Chicago (GodmodeTrader.de) - Der aktuell meistgehandelte Sojabohnenkontrakt an der CBoT mit einer Laufzeit bis Ende November erholt sich zur Wochenmitte von seinem gestrigen Tief bei 8,824 US-Dollar je Scheffel und notierte bislang bei 897,6 US-Cents pro Scheffel im Hoch.

    Gründe für die jüngsten Kursverluste bei US-Sojabohnen sind einerseits der eskalierende Handelsstreit der USA mit China, dem größten Sojabohnenimporteur der Welt. Andererseits ist der Zustand der US-Sojapflanzen weiterhin überdurchschnittlich gut, was eine reichliche Ernte verspricht. Am Montagabend hatte die US-Agrarbehörde USDA bekannt gegeben, dass sich 73 Prozent der Pflanzen in einem guten oder exzellenten Zustand befinden – genau so viel wie in der letzten Woche und der beste Wert aller Zeiten für diese Jahreszeit.

    Zudem rechnen von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten damit, dass die US-Agrarbehörde USDA am Freitag ihre Prognose zu den Sojabohnenanpflanzungen in diesem Jahr von 88,982 Millionen Morgen (März-Prognose) auf aktuell 89,691 Millionen Morgen anheben wird.