New York (Godmode-Trader.de) - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat Griechenlands Bonität auf die Einstufung „B+“ angehoben. Zuvor war die Kreditwürdigkeit mit der Note „B“ belegt worden. Der Ausblick bleibt stabil. Bis auf Weiteres drohen damit keine Abstufungen.

Zur Begründung verwies die Agentur auf die Schuldenvereinbarung mit den Euro-Partnern aus der vergangenen Woche. Damit das nach wie vor hoch verschuldete Land nicht erneut in die Krise gerät, wurden ihm Schuldenerleichterungen zugesagt. Griechenland hat nun mehr Zeit für die Rückzahlung von Krediten bekommen und kann Zinszahlungen und Tilgungen verschieben. Der Umstand, dass „die griechischen Gläubiger die Einrichtung von Liquiditätspuffern und zusätzlichen Fristverlängerungen genehmigt haben“, veranlasse S&P zu der Annahme, dass „dies die Risiken des Schuldendienstes in den nächsten zwei Jahren deutlich reduziert“, zitierte DJ Newswires aus der S&P-Mitteilung.


Am 20. August läuft das dritte Hilfsprogramm für Griechenland aus. Es wurde auch vereinbart, dass Athen aus dem Hilfsprogramm eine Abschlusszahlung von 15 Mrd. Euro erhält, die vor allem in den Aufbau von Finanzpolstern fließen soll.