Heute blicken wir einmal nach Übersee in die USA und hierbei speziell auf zwei Indizes, welche diesen Markt eindrucksvoll darstellen. Im Fokus daher nicht der Dow Jones oder seinesgleichen, sondern vielmehr die beiden großen in Form des S&P 500 und Nasdaq Composite. Die Beschau dieser beiden Charts auf Monatsbasis soll uns einen Aufschluss darüber geben, mit was man rechnen darf oder auch bei Bruch bestimmter Marken vielmehr muss.

    Unter Betrachtung der saisonalen Brille dürfte sich nach anstehenden Rücksetzern bis in den Oktober hinein, eine neuerliche Aufwärtswelle in Richtung neuer Höchststände beim S&P500 erschließen. Der Nasdaq Composite verweilt hingegen noch unter seinen Rekordständen des Jahres 2000 und doch wären es eben diese, welche im Falle einer Rally-Fortsetzung erreichbar sein dürften. Man beachte hier das Niveau von 5.132,52 Punkten.

    Doch beginnen wir nach für nach. Den Anfang macht der S&P 500 Index unter Beschau des langfristigen Monatscharts. Dieser zeigt die nunmehr fünfjährige Rally vom März-Tief des Jahres 2009 bei 666,79 Punkten ausgehend. Die Steilheit dieser ist nicht zu verkennen und überdies auch nicht die sich darstellende Keilformation, in deren Spitze sich der Index nunmehr befindet. Das Zusammenziehen des Kurses in Form dieses aufwärtsgerichteten Keils mahnt vor dem Hintergrund der seit Jahren laufenden Aufwärtsbewegung durchaus zur Vorsicht. Doch eben nur dazu, da bislang klare Verkaufssignal weit und breit nicht zu sehen sind. Die bevorstehende bullische Saisonalität lässt überdies weitere Zugewinne durchaus möglich werden und so könnte es bei einem erneuten Anstieg über die runde 2.000,00-Punkte-Marke durchaus zu Anschlussgewinnen bis über 2.019,26 Punkte hinaus kommen. Die nächsten Ziele wären dann bei 2.050,00 bzw. 2.100,00 Punkte zu finden.

    Doch betrachten wir nunmehr die andere Seite der Medaille für den Fall einer schärferen Marktbewegung gen Süden. Ab wann müsste man sich denn eigentlich „Sorgen“ um seine Long-Bestände bzw. Aktieninvestments machen? Natürlich können wir mit Hilfe der Technischen Analyse dies genauso wenig wie ein Erdbeben vorausbestimmen und doch erlaubt uns der Chart ab bestimmten Punkten eine Art Wechsel der Marktstimmung zu erfassen. Beim S&P 500 wäre dies bei einem Wochen- bzw. insbesondere Monatsschlusskurs unterhalb von 1.900,00 Punkten der Fall. Ein solches Signal dürfte im Rahmen einer leichten Korrektur, um 100,00 Punkte, bis 1.800,00 Punkte zurückführen. Im Ausdehnungsfall müsste unterhalb dieses Levels letztlich mit einem Pullback an das Ausbruchslevel vom Frühjahr 2013 zwischen 1.540,00 bis 1.576,09 Punkten gerechnet werden, da der Bruch der langfristigen Aufwärtstrendlinie (untere Linie des Keils) klar bärisch zu werten wäre. Trotz dieser nie auszuschließenden Abwärtsbewegung wäre das Big Picture des Index unverändert bullisch ausgerichtet und im Sinne des beschriebenen Pullbacks und Relativierung des steil verlaufenden Rally-Schubs, könnte es nachfolgend durchaus wieder zu Notierungen weit über die Marke von 2.000,00 Punkten hinaus kommen.

    Obacht sollte also einerseits auf den jüngsten Rekordstand gelegt werden. Neue Hochs dürften weiteres Kapital anziehen und die Rally fortsetzen. Rücksetzer bis 1.915,00 Punkte wäre hingegen unbedenklich einzustufen. Erst bei Kursen via Wochenschluss unter 1.900,00 Punkte sollte man sich Gedanken bzgl. einer Entwicklung gen Süden machen.

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    Monthly Chart - Created Using Teletrader Professional

    Schauen wir nunmehr auf den breiten Technologieindex aus den USA. Der Nasdaq Composite (NDC) stellt sich hier an dieser Stelle zum ersten Mal in der Beschau der Monatscharts seit dem Jahr 2000 dar.

    Auch hier sieht man eindrucksvoll die dynamische Entwicklung seit dem Tief vom Frühjahr 2009 bei 1.265,52 Punkte. Interessanterweise fiel der Index entgegen dem S&P 500 nicht unter das Tief des Jahres 2002 und doch hängt der S&P 500 die Technologie im Lauf der nachfolgenden Jahre ab. Das Allzeithoch beim NDC befindet sich jedoch bereits in Reichweite und so bleibt für den Fall eines neuen Reaktionshochs eben dieses Level bei 5.132,52 Punkten das Ziel der Ziele. Überdies erlaubt auch die, ähnlich wie beim S&P 500, sich darstellende Keilformation noch etwas Spielraum für Kurse bis in die Spitze hinein. Ein Anstieg über 4.610,57 Punkte könnte daher durchaus Potenzial – vor dem Allzeithoch – bis 4.875,00 Punkte in Aussicht stellen.

    Vorsicht sollte man hingegen bei einem Ausbruch unter die langfristige Aufwärtstrendlinie (untere Linie des Keils) walten lassen. Kurse unter 4.320,00 Punkte per Wochenschluss sollten dabei die Alarmglocken klingeln lassen. In der Konsequenz dieses Ausbruchs müsste man mit einem Test des Levels um 4.000,00 Punkten rechnen. Im Worst-Case einer Abwärtsspirale, könnte es auch noch wesentlich tiefer aufgrund der vorangegangenen Performance gehen, doch ist dies nicht der Zeitpunkt solche Szenarien zu skizzieren, da bislang jegliche Umkehrsignale fehlen.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg an den Märkten!

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    Monthly Chart - Created Using Teletrader Professional

    ..good & happy trades @ all…

    Christian Kämmerer

    Head of Research & Analysis JFD Brokers Germany

    JFD Brokers – Just FAIR and DIRECT

    www.jfdbrokers.com

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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