• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 2.033,80005 $/oz.
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 43,06500 $/bbl.

Der Edelmetallsektor entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Der Goldpreis ist um 10,9 Prozent gestiegen und beendete den Monat Juli bei 1.973,00 US-Dollar pro Feinunze. Noch besser entwickelte sich der Preis für Silber. Er stieg im abgelaufenen Monat immerhin um 37 Prozent und lag am Monatsende bei 24,0 US-Dollar pro Feinunze. „Insgesamt befindet sich der Edelmetallsektor in einem stabilen Aufwärtstrend. Wir beobachten auch ein zunehmendes Interesse der Privatanleger, auf diesen Trend aufzuspringen. Die starke Nachfrage bei Silber spiegelt zudem ein größeres Vertrauen in eine allmähliche Erholung der Weltwirtschaft wider“, beobachtet Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.

Auch die Preise für Platin und Palladium haben sich im Juli im Vergleich zum Vormonat verbessert. Der Platinpreis etwa stieg um 8,9 Prozent und betrug am Monatsende 905,50 US-Dollar pro Feinunze. Palladium stieg gegenüber dem Vormonat um 7,7 Prozent und beendete den Monat bei 2.094,50 US-Dollar pro Feinunze. „Platin und Palladium werden von dem positiven Trend bei Gold und Silber mitgerissen und profitieren ebenfalls von den positiveren Konjunkturerwartungen der Investoren“, sagt Siegel.

Von diesem stabilen Aufwärtstrend profitieren auch die Aktien der Minengesellschaften. „Sie reagieren üblicherweise mit einem Hebel auf die Edelmetallpreise, sodass sie sich zuletzt deutlich stärker entwickeln konnten. Dies bestätigt auch, dass sich der gesamte Edelmetallsektor in einem gesunden Aufwärtstrend befindet.“, sagt Siegel.

Bei den Basismetallen stiegen im Juli vor allem die Preise für Blei (3,05 Prozent, 1.843,00 US-Dollar) und Kupfer (+6,8 Prozent, 6.446,25 US-Dollar) weiter an. Aber auch Aluminium (5,9 Prozent, 1.713,35 US-Dollar), Zink (13,3 Prozent, 2.307,85 US-Dollar) und Nickel (7,5 Prozent, 13.756,00 US-Dollar) haben sich im abgelaufenen Monat weiter verteuert. „Die Entwicklung im Juli dürfte in erster Linie als Reaktion auf den Preisverfall der letzten Jahre verstanden werden. Gleichzeitig rechnen einige Investoren mit einer zügigeren Erholung der Weltwirtschaft als noch vor einigen Wochen vermutet. Auffällig ist vor allem die Entwicklung des Kupferpreises, der jetzt über dem Vor-Corona-Niveau notiert“, ergänzt Siegel.

Auch Brent-Öl hat sich weiter verteuert. Der Ölpreis ist im Juli um 11,1 Prozent gestiegen und beendete den Monat bei einem Preis von 43,62 US-Dollar pro Barrel. „Der gestiegene Ölpreis ist ein weiterer Indikator für ein positiveres weltwirtschaftliches Umfeld“, sagt Siegel abschließend.