China gilt als das Tailrisk schlechthin in 2013/2014. Viele institutionelle Researchreports befassen sich mit den Unwägsamkeiten der chinesischen Volkswirtschaft, ein Hardlanding wird von vielen Analysten für wahrscheinlich erachtet.

Vor diesem Hintergrund sollten Aussagen der chinesischen Politik und seitens der chinesischen Zentralbank engmaschig unter Beobachtung stehen. Nachdem die US Notenbank FED, die EZB, die BoE und die BoJ unterschiedlichste liquiditätszuführende Maßnahmen initiiert haben, ein Abwertungswettlauf in vollem Gange ist, die Begrifflichkeit "Währungskrieg" so manches Mal in den Medien zu lesen war, könnte nun auch die chinesische Zentralbank mit eben solchen Maßnahmen auf den Plan treten.

Anbei ein Auszug einer BörseGo Meldung, Autor Florian Faust.

An den ostasiatischen Aktienbörsen haben die Ampeln am Dienstag dank tatkräftiger Mithilfe aus China auf grün gestanden. Quer durch die Region verzeichneten die verschiedenen Handelsplätze Aufschläge - mit den chinesischen Börsen an der Spitze. Ausgelöst wurde die Rally von Hoffnungen auf Wirtschaftsstimuli in China. Die Regierung in Peking ließ durchblicken, dass sie eine harte Landung der Konjunktur nicht akzeptieren werde. Staatliche Medien in China zitierten Premierminister Li Keqiang, wonach die Volksrepublik ein Wirtschaftswachstum von mindestens 7 Prozent benötige. In der vergangenen Woche hatten Wirtschaftsdaten ein Wachstum von 7,5 Prozent für das zweite Quartal gezeigt - allerdings mit fallender Dynamik.

Li betonte überdies laut staatlichen Medien, dass ein Wachstum von 7,5 Prozent für die Stabilität des Arbeitsmarktes ein "vernünftiger" Wert sei. Die Regierung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt werde daher eine Inflationsrate von 3,5 Prozent bei den Verbraucherpreisen tolerieren. "Die jüngsten Verlautbarungen aus der chinesischen Politik verbunden mit der Liberalisierung des Kreditmarktes bestärken Anleger in ihrer Einschätzung, dass die Regierung den Fokus verschiebt - weg vom Umbau der Wirtschaft und hin zu einer Wachstumspolitik", sagte Analyst Deng Wenyuan von Soochow Securities.

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