• Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.766,64 $
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 8.436,67 Pkt
  • XDAXDAX - Kürzel: 3XJN - ISIN: DE000A169S86
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.146,37 €
  • DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.367,46 Pkt
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: JFD Bank / Kursstand: 2.978,76 Pkt

Die wichtigsten Indizes an der Wall Street haben am Donnerstag dramatische Kursverluste verzeichnet. Dow Jones Industrial Average und S&P 500 fielen um 4,4 Prozent. An der US-Technologiebörse Nasdaq ging es sogar um 4,6 Prozent nach unten. Der Dow Jones Index hat gegenüber einem am 12. Februar erreichten Allzeithoch inzwischen 12,9 Prozent verloren. Die Indizes stürzten in den vergangenen Tagen so schnell ab wie nie zuvor.

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Dow-Jones-Chart

In der letzten Handelsstunde beschleunigten sich die Verluste, die Panik auf dem Börsenparkett war greifbar.

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus außerhalb Chinas hat die Märkte in den vergangenen Tagen in Panik versetzt. In Europa, Japan und Südkorea breitet sich das Virus inzwischen wohl unkontrolliert aus. Auch aus den USA gibt es besorgniserregende Berichte.

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Nasdaq-100-Chart
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Zu den Kursverlusten dürften aber auch technische Faktoren beigetragen haben, so etwa der vermehrte Einsatz von Optionen und sogenannte Risk-Parity-Strategien, die dazu führen, dass manche Marktteilnehmer bei Kursverlusten weitere Verkäufe tätigen müssen. Dies führt zu einer positiven Rückkopplung, gewissermaßen eine Feedback-Schleife: Je mehr die Märkte fallen, desto mehr muss verkauft werden, was dann wiederum zu zusätzlichen Kursverlusten führt. Dies dürfte das schiere Ausmaß der jüngsten Kursverluste erklären (mehr dazu morgen auf dem GodmodeTrader).

Die wichtigsten US-Indizes sind so schnell wie nie zuvor von Rekordständen in eine Korrektur (mindestens 10 Prozent unter dem vorherigen Höchststand) gefallen. Insgesamt ist die Geschwindigkeit des jüngsten Abverkaufs sogar größer als bei allen bisherigen Krisen.

Deutsche Aktien stürzten im nachbörslichen Handel am Donnerstag im Gleichschritt mit der Wall Street weiter ab, wie der XDAXDAX zeigt, der den börslichen und außerbörslichen Stand des DAX abbildet.

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XDAXDAX-Chart