• ESI: Wirtschaftsklima im Euroraum verdüstert sich
    • Deutschland: Mehr als 1 Mio. Corona-Infizierte
    • Trump: Falls Biden gewählt wird, trete ich ab
    • ifo Beschäftigungsbarometer steigt minimal
    • DE: Weniger Firmengründungen in Corona-Krise
    • Brexit-Gespräche: Zeitfenster schließt sich
    • Medios-Aktie nicht zu bremsen

    DAX

    • Der deutsche Leitindex hat am Tag nach Thanksgiving einen neuen Ausbruchsversuch aus seiner langwährenden Seitwärtsbewegung über 13.300 Punkte gestartet, blieb aber leicht unter seinem Wochenhoch von 13.347 Zählern zurück. Marktanalysten warnen nach der langen Gewinnserie ohnehin vor Rückschlägen, da die Börsen aktuell etwas heiß gelaufen seien. Von Sentiment-Seite drücken nach der jüngsten Impfstoff-Euphorie Zweifel an der zeitnahen Verfügbarkeit der Präparate auf die Stimmung. Auch Konjunkturdaten sorgen für einen negativen Unterton. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone (ESI) hat sich im November wieder deutlich verschlechtert, nachdem sich der Wert im Oktober noch stabil zeigte. Belastet wurde das Wirtschaftsklima durch die neuen Beschränkungen vor allem die Stimmung im Dienstleistungssektor, im Einzelhandel und bei den Verbrauchern. Als eine Bremse für den DAX und insbesondere die im Index schwer gewichteten Exportwerte erweist sich weiterhin der starke Euro. Neue Impulse könnten am Nachmittag von der Wall Street kommen. Denn an den Tagen vor und insbesondere nach Thanksgiving werden im statistischen Schnitt überdurchschnittlich hohe Renditen erzielt.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen

    • Der Unterhaltungskonzern Walt Disney verschärft seinen Sparkurs und entlässt mehr Personal als zunächst geplant. Demnach will man sich nun von 32.000 Mitarbeitern trennen, nachdem im September noch die Rede von 28.000 Entlassungen war. Disneyland in Kalifornien bleibt aufgrund der Pandemie weiterhin geschlossen, die anderen Themenparks wurden zwar wieder eröffnet, allerdings unter Kapazitätsbeschränkungen.
    • Trotz der Unsicherheit durch die Corona-Krise ist Volkswagen zuversichtlich, im kommenden Jahr seinen weltweiten Marktanteil noch einmal ausweiten zu können. Angestrebt wird in einer aktuellen Projektion für die Kernmarke VW Pkw 2021 eine Erhöhung um weitere 0,5 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent.
    • Der Corona-Impfstoffkandidat von Pfizer und BioNTech könnte bereits im Dezember die Zulassung in Kanada erhalten, wie ein hoher Beamter der kanadischen Arzneimittelbehörde Health Canada mitteilte. Die Behörde hatte zuvor erklärt, eine Zulassung werde wahrscheinlich im ersten Quartal 2021 erfolgen.
    • Amazon wird einen Bonus-Betrag von 500 Mio. Dollar für Mitarbeiter aufwenden, die während der Ferientag zwischen den Jahren weiter arbeiten. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, die für den Monat Dezember angestellt sind, werden 300 Dollar angeboten, während Teilzeitbeschäftigte 150 Dollar erhalten werden.
    • Die National Highway Transportation Safety Administration in den USA untersucht mögliche Sicherheitsprobleme der Vorderradaufhängung bei bestimmten Tesla-Model S- und Model X-Fahrzeugen. Die Überprüfung betrifft etwa 115.000 Fahrzeuge.
    • Der Einzelhandel dürfte am heutigen "Black Friday“ - dem Startschuss für das Weihnachtsgeschäft - im Fokus stehen. Wegen der Corona-Beschränkungen vielerorts verlagern Kunden ihre Einkäufe zunehmend ins Internet, was Onlinehändlern wie etwa Amazon zugute kommt.
    • Die Russlandgeschäfte der Deutschen Bank sorgen für Ärger in den USA. Zwei von der wichtigen New Yorker Finanzaufsicht Department of Financial Services (DFS) entsandte unabhängige Aufseher haben empfohlen, sich aus dem Land zurückzuziehen. Mehrere Insider bestätigten einen entsprechenden Bericht des Wall Street Journals. Die beiden unabhängigen Sonderbeobachter der DFS seien demnach unzufrieden über die Fortschritte der Bank bei den Geldwäschekontrollsystemen.
    • Der Sportartikelkonzern Adidas hat einem Zeitungsbericht zufolge die ersten Weichen für die Abtrennung der Marke Reebok gestellt. Mehrere Banken hätten sich um das Mandat bemüht, meldete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Adidas habe sich für die US-Investmentbank JPMorgan entschieden. Über die Zukunft von Reebok wird seit Monaten spekuliert. Adidas hatte das Geschäft 2006 übernommen, das seither auf der Stelle tritt.
    • Die Deutsche Post DHL hat ihren Paket-Rekord in Deutschland aus dem vergangenen Jahr mit rund 1,6 Mrd. Sendungen bereits zum aktuellen Zeitpunkt erreicht. Für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft wird mit neuen Rekordwerten gerechnet, auch aufgrund des in der Corona-Krise boomenden Online-Handels. Die Verbraucher hat die Post nun aufgerufen, ihre Weihnachtspakete möglichst früh auf den Weg zu schicken, spätestens am 19. Dezember.
    • Nach Kritik an seinen Corona-Impfstofftests hat der Pharmakonzern AstraZeneca eine komplett neue weltweite Wirksamkeits-Studie angekündigt. Denn es müsse bestätigt werden, dass eine niedrigere Dosis offenbar zu einem besseren Ergebnis führe, so der Konzernchef laut Bloomberg. Den bisherigen Ergebnissen zufolge war das Mittel besonders wirksam bei einem Teil der Patienten, die anfangs wohl aus Versehen zunächst nur eine halbe erste Impfdosis und danach eine volle zweite Dosis erhielten. Diese Vorgehensweise war von Wissenschaftlern kritisiert worden.
    • Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Bilanzskandal hat zwei Mitarbeiter des Abschlussprüfers EY mit Bußgeldern von jeweils 1.000 Euro belegt. Grund: die beiden Vorgeladenen haben nicht konkret zum Fall ausgesagt, sondern nur allgemeine Angaben gemacht.
    • Der kriselnde Tourismuskonzern TUI kann auf die Unterstützung seines Großaktionärs Alexej Mordaschow setzen. Der russische Milliardär sei bereit, sich finanziell an den neuen Hilfen zu beteiligen, schreibt die FAZ. Er kontrolliert 24,9 Prozent der TUI-Anteile. Sollte der Konzern eine Kapitalerhöhung durchführen, könnte Mordaschow neue Aktien zeichnen.
    • Die Erstnotiz des Softwareunternehmens Nagarro ist für Mitte Dezember an der Börse Frankfurt geplant. Nagarro ist eine Abspaltung des Münchner IT-Technologieunternehmens Allgeier. „Wir hoffen, dass wir schon bald in den TecDAX aufgenommen werden können“, sagt der Vorstandsvorsitzende Manas Fuloria im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Einige Analysten beziffern den Firmenwert auf 1 Mrd. Euro.
    • Volkswagen will auch einen günstigen Elektro-Kleinwagen entwickeln. Ein eigenes Projekt-Team beschäftigt sich mit dem batterieelektrischen Modell, das in etwa die Größe eines Polo haben dürfte, wie aus Konzernplanungen hervorgeht. In der Basisversion soll der unterhalb des jüngst gestarteten ID.3 liegende Kleinwagen schätzungsweise um die 20.000 Euro kosten. Branchenbeobachter sprechen von einem ID.2 ab dem Jahr 2023. Auf den seit September verkauften Kompaktwagen ID.3 soll zunächst der Klein-SUV ID.4 folgen. Danach setzen der ID.5, eine Mischung aus SUV und Limousine, und der größere ID.6 die Serie fort. Der elektrische Bus ID.Buzz startet 2022. CEO Herbert Diess hat Betriebsrat und das Land Niedersachsen aufgefordert, beim Umbau des Konzerns zu einem Anbieter klimaschonender Mobilität keine Blockadehaltung einzunehmen. "Durch die Mehrheitsverhältnisse bei Volkswagen spielen das Land Niedersachsen zusammen mit der Mitbestimmung eine besonders wichtige Rolle für wesentliche Richtungsentscheide, das gilt auch für die Besetzung von Spitzenpositionen", so Diess.
    • Das Spezialpharmaunternehmen Medios übernimmt den Großhändler Cranach Pharma. Der Kaufpreis liege bei etwa 120,8 Mio. Euro, teilte das SDAX-Unternehmen mit. Zur Finanzierung hat Medios eine Kapitalerhöhung beschlossen und gibt rund 4,2 Mio. neue Aktien aus, was etwa 20,6 Prozent des Grundkapitals entspricht. Verkäufer von Cranach ist das Unternehmen BMSH, welches auch an Medios beteiligt ist. Mit der Akquisition will sich Medios stärker als Komplettanbieter im Bereich Spezial-Pharma positionieren. Der Konzernumsatz werde dadurch im kommenden Jahr deutlich auf über eine Milliarde Euro steigen. hieß es. Auch der operative Gewinn und das Konzernergebnis sollen wachsen. Die Anleger reagierten begeistert.
    • Die Schieflage beim Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp ist zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen Thema im nordrhein-westfälischen Landtag. Das Parlament will am Freitag in einer aktuellen Stunde darüber debattieren, wie das Land dem angeschlagenen Unternehmen helfen kann. Im Ende September ausgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 hat Thyssenkrupp mit der Stahlproduktion in Werken in Duisburg, Bochum, Dortmund, Hohenlimburg fast eine Mrd. Euro Verlust gemacht. Insgesamt lief im Konzern ein Minus von 1,6 Mrd. Euro auf. Der Stellenabbau soll nun deutlich größer ausfallen als bisher geplant.
    • Klimaaktivisten von "Extinction Rebellion" haben am symbolträchtigen ‚Black Friday’ vor der Deutschland-Zentrale des US-Internetriesen Amazon in München demonstriert und beschriftete Pakete vor dem Eingang aufgestellt. Die Pakete sollen „Amazons Produkte symbolisieren: Umweltzerstörung, Steuerflucht, schlechte Arbeitsbedingungen, die Verdrängung des Einzelhandels, und viele weitere Problematiken", teilten die Aktivisten mit.
    • Knapp vier Wochen nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER wollen die Betreiber den Flughafen schon verkleinern. Grund ist die Corona-Krise, deswegen es nur noch wenige Flüge gibt. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will ab März eines der drei Terminals vorerst für ein Jahr stilllegen. Der Plan wird an diesem Freitag im Aufsichtsrat besprochen. Offen ist auch, wann das bislang nicht genutzte neue Terminal 2 ans Netz geht.

    Politik & Konjunktur

    • Die Europäische Zentralbank (EZB) verlangt von Banken einen stärkeren Fokus auf Klima- und Umweltrisiken. „Die Bedeutung des Klimawandels für die Wirtschaft nimmt stetig zu, und es spricht immer mehr dafür, dass er finanzielle Folgen für Banken hat", erklärte die Notenbank. Vor diesem Hintergrund werde die EZB Klimarisiken zum Schwerpunkt ihres nächsten Stresstests machen, der 2022 ansteht. Nähere Informationen dazu soll es im Laufe des nächsten Jahres geben.
    • Der EU-Abgeordnete Markus Ferber fordert eine schnelle Einigung in den stockenden Gesprächen über einen Brexit-Handelspakt mit Großbritannien. Das Zeitfenster schließe sich, sagte er. Die Ratifizierung im Fall einer Einigung könne nicht zur „Nacht- und Nebelaktion“ werden. EU-Kommissionschefin von der Leyen hatte zuvor erklärt, ob ein Freihandelspakt zustande komme, sei immer noch nicht sicher. EU-Chefunterhändler Michel Barnier hält eine termingerechte Brexit-Vereinbarung mit Großbritannien nach Angaben aus diplomatischen Kreisen derzeit für eher unwahrscheinlich. „Es ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar, ob ein Abkommen bis Jahresende möglich sein wird", so Barnier laut einem EU-Diplomaten.
    • China hat Anti-Dumping-Zölle auf Weinimporte aus Australien verhängt. Die vom Handelsministerium in Peking vorübergehend verhängten Abgaben sollen je nach Produkt zwischen 107,1 und 212,1 Prozent betragen und am Samstag in Kraft treten. Chinesische Weinproduzenten hätten durch Preisdumping der australischen Konkurrenz substanziellen Schaden erlitten, hieß es zur Begründung.
    • Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone - gemessen am Economic Sentiment Indicator (ESI) - hat sich im November deutlich verschlechtert. Der Wert sank nach Angaben der EU-Kommission 3,5 Punkte auf 87,6 Punkte. Belastet wurde das Wirtschaftsklima durch die neuen Beschränkungen vor allem die Stimmung im Dienstleistungssektor, im Einzelhandel und bei den Verbrauchern. Im Oktober hatte sich der Indikator kaum verändert.
    • Die Große Koalition will im kommenden Jahr knapp 180 Mrd. Euro an neuen Schulden aufnehmen. Das ergaben die abschließenden Beratungen des Haushaltsausschusses. Der Bundeshaushalt 2021 sieht nun Ausgaben von insgesamt rund 498,6 Mrd. Euro vor. Der Etatentwurf soll in der Woche vom 8. bis 11. Dezember im Bundestag verabschiedet werden. CDU-Haushaltspolitiker Rehberg verteidigt die hohe Schuldenaufnahme gegen Kritik aus der Opposition: „Die neuen Schulden sind erforderlich, um unser Land sicher durch die Jahrhundert-Pandemie zu bringen.“
    • Im Oktober sind in Deutschland dem Statistischen Bundesamt zufolge mind. 78.346 Menschen gestorben. Das waren 4 % bzw. 2.777 Menschen mehr als in den Jahren 2016 bis 2019 durchschnittlich im Oktober verstorben waren. Die überdurchschnittlich hohen Sterbefallzahlen sind demnach fast ausschließlich auf eine Zunahme von Sterbefällen in der Altersgruppe der ab 80-Jährigen zurückzuführen Laut den Zahlen des Robert-Koch-Instituts treten Todesfälle durch Covid-19 gehäuft bei Menschen ab 80 Jahren auf.
    • Gefährlicher als Corona: Die Welternährungsorganisation (FAO) befürchtet eine noch tödlichere Pandemie, weil immer mehr Bakterien gegen Antibiotika resistent sind. Die Antibiotikaresistenz von Bakterien könnte für die Menschheit „potenziell noch gefährlicher sein als Covid-19“, so die bei der UN angesiedelte Organisation.
    • Ungarn und Polen bleiben im Konflikt um das Haushaltspaket der EU bei ihrer Veto-Haltung. „Weder Polen noch Ungarn werden irgendwelche Vorschläge annehmen, die unannehmbar sind für den jeweils anderen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Länder, die der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban und sein polnischer Kollege Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Budapest unterzeichneten. Das Dokument unterstreicht die entschiedene Haltung beider Länder, wichtige Haushaltsbeschlüsse der EU weiter zu blockieren, sollte die Union die jüngst vereinbarte Einführung eines Rechtsstaatsmechanismus nicht zurücknehmen oder zumindest zeitlich nach hinten schieben.
    • EZB-Chefvolkswirt Philip Lane warnte davor, einen längeren Zeitraum eine zu niedrige Inflationsrate in der Eurozone zu akzeptieren. Dies würde sich belastend auf die Erholung des Konsums und auf die Investitionstätigkeit auswirken. Zusätzlich würden die Inflationserwartungen fallen.
    • Der Bundestag hat eine Reform der Inkasso-Gebühren beschlossen. Danach dürfen bei kleinen Forderungen von bis zu 50 Euro die Kosten, die ein Schuldner zusätzlich zahlen muss, nicht höher ausfallen als die Forderung selbst. Damit sollen vor allem Schuldner kleiner Beträge vor hohen Gebühren geschützt werden.
    • Die Finanzaufsicht Bafin hat Insiderhandel eigener Mitarbeiter mit Wirecard-Aktien ausgeschlossen. „Wir hatten ein Compliance-System, das den gesetzlichen Vorgaben entsprach, aber nicht mehr zeitgemäß ist und deshalb zu Recht verändert wird", sagte Bafin-Chef Felix Hufeld der „Wirtschaftswoche".
    • Der neue Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat vor höheren Steuern für die Wirtschaft in der Zeit nach der Corona-Krise gewarnt. Wenn diese vorüber sei, müsse die Wirtschaft so schnell wie möglich wieder ans Laufen kommen, sagte Dulger im Deutschlandfunk. Die Steuern für die ohnehin schon belasteten Unternehmen dürften auf keinen Fall erhöht werden.
    • Ein Gericht in Venezuela hat sechs ehemalige Öl-Manager zu langen Haftstrafen verurteilt. Den Männern war Korruption und Unterschlagung vorgeworfen worden, wie der Oberste Gerichtshof des Landes laut örtlichen Medien mitteilte. Es handelt sich um einst führende Mitarbeiter von Citgo, der US-Tochter des staatlichen Ölkonzerns PDVSA. Fünf von ihnen besitzen den Berichten zufolge neben der venezolanischen auch die US-Staatsbürgerschaft.
    • Die Corona-Krise führt dazu, dass Unternehmen deutlich weniger investieren. Nach einer neuen Schätzung der staatlichen Förderbank KfW dürfte sich das Minus im deutschen Mittelstand auf rund 37 Mrd. Euro belaufen.
    • Der amtierende US-Präsident Donald Trump will das Weiße Haus nach eigenen Worten verlassen, falls das Wahlkollegium für den Demokraten Joe Biden als nächsten US-Präsidenten stimmt. Dies erklärte Trump am Donnerstagabend in Washington. Gleichwohl würde er es angesichts des „massiven Wahlbetrugs" für einen „Fehler" halten, Biden zu wählen, betonte Trump. Beweise für den angeblichen Wahlbetrug legte er bislang nicht vor. Trump weigert sich weiterhin, Bidens Sieg anzuerkennen. „Das war eine manipulierte Wahl. 100 Prozent", behauptete er.
    • Die Gesamtzahl der bislang registrierten Corona-Infektionen in Deutschland hat die Schwelle von 1 Mio. überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) per Freitagmorgen 2.2806 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Fälle auf 1.006,394. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 426 auf 15.586 - auch dies ist ein neuer, trauriger Höchststand.
    • Die Preise von nach Deutschland importierten Gütern sind im Oktober schwächer gefallen als zuvor. Die Importpreise lagen um 3,9 Prozent unter dem Niveau im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr habe im September bei minus 4,3 Prozent gelegen, im August bei minus 4,0 Prozent. Gegenüber dem Vormonat September stiegen die Importpreise im Oktober um 0,3 Prozent.
    • Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. „Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt“, kommentierte das ifo Institut. Die Entwicklung sei jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen. In der Industrie sei das ifo-Barometer zwar leicht gestiegen, die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen jedoch weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechneten. Die Dienstleister planten eher Mitarbeiter einzustellen. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen seien Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel habe das Barometer leicht nachgegeben. Die Bauindustrie suche weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

    • Von Januar bis September 2020 wurden in Deutschland rund 88.200 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt nach Auswertung der Gewerbeanmeldungen mitteilte, waren das 6,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
    • Die französische Wirtschaftsleistung ist im Sommerquartal um 18,7 Prozent gegenüb den drei Monaten zuvor gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Freitag mit. In einer ersten Schätzung hatte die Behörde einen Zuwachs um 18,2 Prozent ermittelt.

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