Zürich (BoerseGo.de) – Nachdem die Ölpreise zu Wochenbeginn mit einem steigenden Preis für die Nordseesorte Brent und sinkenden Notierungen bei der US-Sorte WTI in unterschiedliche Richtungen wiesen, legen die beiden Ölsorten am Dienstag gleichermaßen zu.

    Ihre Tageshochs bei 107,75 US-Dollar je Barrel (WTI) und 115,26 US-Dollar (Brent) erreichten die Preise nach von anderen Militärs später nicht bestätigten Meldungen, denen zufolge Russland den Start zweier Raketen in Richtung östliches Mittelmeer registriert haben wollte. Die Risikoaversion an den Märkten hatte in diesem Zusammenhang kurzfristig auf breiter Basis zugelegt.

    „Anhand unserer geschätzten Bewertung wirken die Preise beansprucht, besonders für WTI. In Anbetracht der vielen anstehenden Wirtschaftsdaten und der hohen Wahrscheinlichkeit, dass diese Daten die wirtschaftliche Erholung bestätigen dürften, halten wir aber die Abwärtsrisiken vom aktuellen Niveau aus ebenfalls für begrenzt. Die geopolitischen Risiken sind nach wie vor vorhanden, die Unsicherheit um die Lage in Syrien bleibt hoch“, kommentieren die Rohstoffanalysten der Credit Suisse im heutigen „Research Daily“.