• Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
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Der US-Arbeitsmarkt hat sich im März deutlich schwächer als erwartet entwickelt. Außerhalb der Landwirtschaft wurden nach offiziellen Angaben 701.000 Arbeitsplätze abgebaut. Erwartet wurde nur ein Stellenverlust von 100.000 Arbeitsplätzen, nach einem Stellenaufbau von revidiert 275.000 im Vormonat. Die Arbeitslosenquote legte von 3,5 Prozent auf 4,4 Prozent zu.

Doch die aktuellen Daten zeigen nicht das wahre Ausmaß der Jobverluste in den USA. Da die Daten aufgrund von Telefonbefragungen im Zeitraum vom 8. bis 14. März ermittelt wurden, sind darin die Auswirkungen der jüngsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus nämlich noch gar nicht enthalten.

Die wöchentlich ermittelten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind deshalb aktuell der beste Indikator zur Beurteilung der Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. Hier hatte es in den vergangenen beiden Wochen einen dramatischen Anstieg gegeben. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 6,648 Millionen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Das waren mehr als jemals zuvor. Erwartet wurden rund drei Millionen neue Erstanträge. Bereits in der Vorwoche war mit 3,28 Millionen Erstanträgen der höchste Stand aller Zeiten verzeichnet worden.

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Insgesamt sind also allein in den vergangenen beiden Wochen 10 Millionen Arbeitsplätze in den USA verlorengegangen, und nicht nur 701.000 im März, wie die offiziellen Daten zeigen.

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