Die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt hat sich im November fortgesetzt. Außerhalb der Landwirtschaft wurden 228.000 neue Stellen geschaffen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die Volkswirte hatten nur mit 210.000 neuen Stellen in der größten Volkswirtschaft der Welt gerechnet.

Die Entwicklung in den beiden Vormonaten verlief unterdessen etwas besser als zunächst gemeldet. So wurde die Zahl der neugeschaffenen Stellen in den beiden Vormonaten um insgesamt 3.000 Stellen nach oben revidiert. Nachdem im September wegen der Wirbelstürme Harvey und Irma eine extrem schwache Entwicklung verzeichnet worden war, hatte sich der US-Arbeitsmarkt im Oktober deutlich erholt. Den aktualisierten Zahlen zufolge wurden im September 38.000 und im Oktober 244.000 neue Stellen geschaffen.

Die Arbeitslosenquote blieb im November wie erwartet konstant bei 4,1 Prozent und damit auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2000.

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Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im November um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Erwartet war ein stärkerer Anstieg um 0,3 Prozent, nach einem revidierten Rückgang um 0,1 Prozent im Vormonat.

Wegen der robusten Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt dürfte die US-Notenbank ihren Kurs der graduellen Zinserhöhungen unverändert fortsetzen.


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