• EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13400 $

Paris (GodmodeTrader.de) - Die stärkere Dynamik der US-amerikanischen Wirtschaft im Vergleich zu den meisten Ländern scheint anzuhalten. Deswegen erwarten wir weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank, während andere Zentralbanken entwickelter Länder eine akkommodierende Geldpolitik an den Tag legen, wie Craig Burell, Analyst für Macro Strategien bei dem amerikanischen Investmenthaus „Loomis Sayles“, einer Tochter von Natixis Investment Managers, in einem aktuellen Investment Outlook für das vierte Quartal 2018 schreibt.

Es stehe zu erwarten, dass der US-Dollar in den nächsten Quartalen aufgrund der Unterschiede in Wirtschaftswachstum und Zinsniveau stabil bleibe. Es bestehe doch die geringe Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank eine sanftere Tonlage anschlage. Das hätte weitreichende Folgen, weil dieser Faktor von den meisten Märkten gegenwärtig noch nicht eingepreist sei, heißt es weiter.

„Unserer Meinung nach bieten ausländische Währungen, darunter auch Schwellenländerwährungen, jetzt attraktive langfristige Bewertungen im Vergleich zum Dollar; konjunkturelle und technische Faktoren sehen jedoch nicht annähernd so günstig aus. Wir glauben, dass die US-Zinsen für Anleger, und zwar insbesondere für Anleger in ungesicherte Finanzinstrumente, attraktive Möglichkeiten bieten. Das könnte weitere Zuflüsse in den US-Dollar bedeuten. Zudem erkennen wir ein wackeliges Investitionsklima und sporadischen Risikoabbau, was risikoaverse Anleger zu US-Dollar-Anlagen greifen lassen könnte“, so Burell.

Zunehmende globale Handelsspannungen hätten Druck auf Schwellenländerwährungen ausgeübt. Dieser Trend könnte sich gegebenenfalls in nächster Zeit fortsetzen, da beide US-amerikanischen Parteien Interesse gezeigt hätten, die Position bei seinen Handelspartnern zu verbessern, heißt es abschließend.