Nein, den Wespenstich natürlich nicht genießen! Aber ganz von vorne. Bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit kann und wird Bernanke den US Leitzins nicht anheben. Wenn er letzteres jedoch nicht tut, bildet sich eine neue Assetblase aus. Insofern befindet sich die US Notenbank FED in einer Zwickmühle. Höchste Priorität wird letztenendes die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen haben.

    Die Finanzmärkte preisen seit 3 Wochen die Erwartungshaltung von Leitzinsanhebungen in "absehbarer" Zeit ein. Der US-Dollar befindet sich seit 3 Wochen in einer Rallye. Neben der Zinsdifferenz dürften zunehmend aber auch Carrytrade-Auflösungen für die plötzliche US-Dollarstärke verantwortlich sein. Außerdem preist der Markt möglicherweise zunehmende Probleme mit den wirtschaftlichen Problemkindern Griechenland, Island, Spanien, etc. ein.

    Wenn Sie einen Charttechnik-Skeptiker überzeugen wollen, dann zeigen Sie ihm die Charts unserer Euro und US-Dollar-Prognosen.

    Die mittelfristige Trendwende im Euro und US-Dollar wurden EXAKT prognostiziert.

    Mit dem Ausruf im Titel dieser Chartbesprechung "Einfach genießen" meine ich das Genießen des Euro-Shortsellings. Das Spekulieren an fallenden Euro-Notierungen.

    Zu dem Währungsverhältnis Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD) und dem US-Dollar-Indexfuture muß ich nicht mehr viel schreiben. Wiederholt wurde auf die beginnende Rallye des US-Dollars und den voraussichtlichen Abverkaufs des Euros hingewiesen.

    Scrollen Sie in dieser Meldung einfach nach unten und vergleichen Sie die Charts mit Prognosepfeilen von Anfang Dezember 2009 mit den aktuellen Charts.

    Euro gegenüber US-Dollar aktuell 1,4341 USD

    Trotz der bereits 3-wöchigen Kursverluste kann festgehalten werden, dass dies erst der Anfang ist. Charttechnische Korrekturziele liegen bei 1,4300 USD, 1,3700 USD und anschließend wahrscheinlich noch im Verlauf 2010 ein Kurszielkorridor von 1,2000 bis 1,3000 USD. Unserer Ansicht nach ist der Euro mittelfristig, also auf Sicht von Monaten ein Short.

    US-Dollar-Indexfuture aktuell 78,xx Punkte

    Mittelfristige Trendwende im 74 Punktebereich. Seit 3 Wochen läuft die US-Dollarrallye. Mittelfristige charttechnische Rallyeziele für den US-Dollar liegen bei 78 Punkten, 83 Punkten und anschließend möglicherweise noch 2010 ein Zielbereich von ca. 90 Punkten.

    Anbei als Kopie die vorhergehende charttechnische Kommentierung.

    Bringt der US-Dollar den Crash bei Aktien und Rohstoffen?

    Dienstag 01.12.2009, 15:00 Uhr

    Wenn eine US-Dollarwende, dann jetzt in Kürze. Wieso der US-Dollar angesichts der Liquiditätsflut temporär aufwerten soll ? Fragen Sie das die Macher der Nachrichten, wenn sich tatsächlich eine Aufwertung des Greenbacks ergeben sollte. Möglicherweise werden Carrytrade-Auflösung als Grund angeführt werden.

    Fangen wir ganz vorne an.

    Im Folgenden sehen Sie in einer Grafik die Kursverläufe in 2009 von US-Dollar (schwarz) und DOW Jones (rot) direkt gegenübergestellt. Der US-Dollar wird durch den US-Dollarindex Future dargestellt. Hierbei handelt es sich um den US-Dollar gegenüber einem Korb an Währungen wie Euro, Schweizer Franken, Yen, britischem Pfund.

    Die Kursverläufe sind nahezu spiegelbildlich. Fällt der US-Dollar, steigt der DOW Jones. Steigt der US-Dollar, fällt der DOW Jones.

    Wenn ich als charttechnisch ausgerichteter Marktakteur also einen der beiden Basiswerte gut prognostieren kann, läßt sich das Ergebnis automatisch auf den zweiten Basiswert übertragen.

    Schauen wir uns also den US-Dollarindex Future genau an. Im Folgenden das BIG PICTURE. Der Abwärtstrend seit Anfang 2009 trifft auf eine projezierte, Auflagepunkt-bestätigte Unterstützungslinie. Und zwar in Höhe 74 Punkte. Derzeit notiert der Future bei 74,54 Punkten.

    Der US-Dollar bewegt sich also ab jetzt im potentiellen Trendwendebereich. Hier besteht die Möglichkeit einer mehrwöchigen, wahrscheinlich aber sogar mehrmonatigen Aufwertungsphase. 10 bis 15 % Aufwertung sind mittelfristig möglich.

    Jede Prognose muß eine Alternative haben. Im Falle des US-Dollars gilt, dass ein nachhaltiger Bruch der 74er Marke auf Wochenschlußkursbasis die Gefahr einer weiteren 6%igen Abwertung mit sich bringen würde!

    Für das Währungsverhältnis Euro versus US-Dollar bedeutet die Auswertung des US-Dollarindex Futures, dass sich voraussichtlich in dem Widerstandsbereich bei 1,5000-1,5300 USD eine mittelfristige Trendwende nach unten mit Zielen von 1,4300 USD und 1,3700 USD ergeben könnte.

    (Alternative: Ein Anstieg auf Wochenschluß über 1,5300 USD, würde den Weg bis 1,6000 USD freimachen!)

    Abschließend noch ein Blick auf den S&P 500 Index. Seit 2-3 Wochen sind wir bärisch auf Aktien eingestellt und sehen Shortmöglichkeiten an den Märkten. Es ist nicht einfach, in Richtung eines möglichen Countertrends, also eines Trends in Gegenrichtung zum Haupttrend zu argumentieren. Aber seit wenigen Wochen liegt eine Signallage vor, die eine solche Ausrichtung möglich macht.

    Der S&P 500 Index notiert seit 2 Wochen an der oberen Begrenzung eines Rounding Top Elements seit September 2009. Es wirkt deckelnd, es wirkt als Widerstand. Bei 1.112 Punkten ist der Deckel drauf. Widerstandslinie + Rounding Top. Auch aus heutiger Sicht, sehe ich die Wahrscheinlichkeit für eine in Kürze beginnende Korrektur als hoch an.

    Sollte der S&P 500 Index wider Erwarten auf Tagesschlußkursbasis (!) über 1.112 Punkte ausbrechen können, würde dies für einen direkten Impuls bis 1.143 Punkte sprechen.

    Herzlichst,
    Ihr Harald Weygand
    - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

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