Zwar haben sich die Märkte in Europa inzwischen von ihren Tagestiefs deutlich erholt, doch der drohende Zahlungsausfall Griechenlands und der mögliche Austritt des Landes aus der Eurozone verschont auch die US-Börsen am Montag nicht. Die Verluste fallen allerdings deutlich geringer aus als an den asiatischen und europäischen Börsen.

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    Der Dow Jones notiert in der ersten Stunde nach Handelsbeginn bei 17.820 Punkten (-0,68%). Der marktbreite S&P 500 gibt auf 2.089 Punkte (-0,59%) nach. Der Nasdaq verliert 0,64 Prozent auf 4.457 Punkte. Der Euro wertet gegenüber dem US-Dollar um 1,2 Prozent auf. Gold profitiert von der Grescalation nur in geringem Maße. Die Feinunze verteuerte sich auf 1.176 US-Dollar (+0,04%). Die Ölpreise geben nach: Brent liegt mit rund 2 Prozent bei 61,84 US-Dollar im Minus. WTI hat um mehr als 2 Prozent auf 58,33 US-Dollar nachgegeben.

    Das besondere Interesse am Aktienmarkt gilt General Electric. Die Aktien des Mischkonzerns werden etwas niedriger bewertet, nachdem das Unternehmen den Verkauf seines Flottengeschäfts in Mexiko, Australien und Neuseeland angekündigt hat: Im Rahmen seiner Verschlankung will GE das Flottengeschäft für 6,9 Milliarden US-Dollar an Element Financial Corp verkaufen. GE hat zudem eine Absichtserklärung für den möglichen Verkauf seines europäischen Flottengeschäfts an die BNP-Tochter Arval noch vor Jahresende unterzeichnet.

    Schwebende Hausverkäufe legen zu

    Die schwebenden Hausverkäufe in den USA haben sich im Mai um 0,9 Prozent erhöht. Volkswirte hatten allerdings einen stärkeren Zuwachs um 1,3 Prozent nach +3,4 Prozent zuvor erwartet.