• Mehr US-Bürger beantragen Arbeitslosenhilfe
    • Evergrande-Zitterpartie geht weiter
    • Markit: Euro-Konjunktur büßt stark an Tempo ein
    • Bank of England bestätigt lockere Geldpolitik
    • IfW: Kräftige Erholung in Deutschland erst im kommenden Jahr
    • US-Notenbank deutet Zinserhöhung für 2022 an
    • Milliardenspende im Kampf gegen Verlust von Artenvielfalt
    • Arbeitgeber: Turbo einschalten, keine Schlafwagenpolitik
    • Evergrande findet offenbar Lösung für fällige Anleihe
    • Deutsche Bank erwartet Ertragsrückgang in Investmentbank

    Markt

    • Die US-Notenbank hat am Mittwochabend laut Einschätzung von Marktbeobachtern die Erwartungen der Anleger erfüllt, daher fiel auch die bisherige Marktreaktion positiv aus. Weil die Zinsen noch immer im Keller blieben, gebe es zu Aktien vorerst keine Alternative, kommentierte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda. Und so konnte der DAX seine jüngste Erholung auch am Donnerstag fortsetzen und per Xetra-Schlusskurs um 0,88 Prozent auf 15.643,97 Punkte zulegen. Die neuen Nachrichten zum wankenden chinesischen Immobilienkonzern Evergrande lassen jedoch ungute Entwicklungen erahnen. In einem Medienbericht hieß es nun, die Chinesen bereiteten sich auf einen Niedergang von Evergrande vor. Anleger fürchten dann eine Immobilienkrise in China mit womöglich globalen Auswirkungen auf die Finanzwirtschaft.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer für ältere Menschen und Risikogruppen genehmigt. Die FDA folgte damit der Empfehlung eines Expertengremiums aus der vergangenen Woche.
    • Einer der engsten Vertrauten von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, Andrew Bosworth, wird im kommenden Jahr neuer Technologie-Chef des Konzerns. Bosworth soll neben der Infrastruktur mit großen Rechenzentren auch wie bisher das Hardware-Geschäft mit Technik wie die VR-Brille Oculus verantworten.
    • Der US-Softwarekonzern Salesforce rechnet für das im Januar 2022 zu Ende gehende laufende Fiskaljahr mit Erlösen zwischen 26,25 und 26,35 Mrd. Dollar. Das sind in etwa 500 Mio. Dollar mehr, als bei der letzten Prognose im August in Aussicht gestellt wurden - und deutlich mehr als die im Vorjahreszeitraum erzielten 21,25 Milliarden Dollar.
    • General Motors setzt weiter auf autonom fahrende Technologien. Der Konzern teilte mit, 300 Mio. Dollar in das chinesische Startup Momenta zu investieren. Momenta gehört zu den wenigen Unternehmen, die in China über eine Genehmigung für die Verzeichnung von High-Definition-Straßenkarten verfügen - ein Schlüsselinstrument für das autonome Fahren.
    • Boeing rechnet für die kommenden 20 Jahre mit einer etwas höheren Nachfrage nach seinen Maschinen aus China. Die Airlines dort benötigten 8.700 neue Flugzeuge bis 2040, das entspreche laut Listenpreis einem Wert von 1,47 Bio. Dollar, teilte Boeing mit. Zuvor hatte der Konzern mit 8.600 Flugzeugen in diesem Zeitraum gerechnet.
    • Apple will das Online-Spiel "Fortnite" erst dann wieder in seinen App Store lassen, wenn der Rechtsstreit mit der Entwicklerfirma Epic Games erledigt ist. Der iPhone-Konzern lehnte eine Bitte um die Wiederaufnahme ab, wie aus einem vom Epic-Chef Tim Sweeney veröffentlichten Brief hervorgeht. Apple verwies darin auf das vorherige „doppelzüngige" Verhalten von Epic.
    • Dell Technologies kündigte ein Aktienrückkaufprogramm sowie die Zahlung einer vierteljährlichen Dividende ab dem erste Geschäftsquartal 2023 an. Zudem gab der PC-Spezialist neue Prognose heraus. Das Unternehmen erwartet bis 2026 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent und einen Anstieg des Gewinns je Aktie von über 6 Prozent.
    • Der Konzernumbau bei der Deutschen Bank trägt Früchte. Auch das ehemalige Sorgenkind, das Investmentbanking, hat sich zuletzt besser entwickelt als erwartet. Die Erträge in dem Segment dürften etwa zehn Prozent niedriger liegen als ein Jahr zuvor, sagte Finanzchef James von Moltke am Donnerstag in einer Online-Konferenz. Analysten hatten mit einem fast doppelt so starken Rückgang gerechnet. Dem Manager zufolge dürften die hohen Erträge dem Konzern helfen, zusätzliche Kosten für Stellenstreichungen oder neue Computersysteme zu tragen. Dafür werde die Bank im Rest des Jahres etwa 700 Mio. Euro einkalkulieren, sagte von Moltke.
    • Der Autozulieferer Hella hat im ersten Geschäftsquartal Umsatz und operativen Gewinn deutlich gesteigert. Nach vorläufigen Zahlen hat der Konzern im Quartal per Ende August den Umsatz von 1,3 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,5 Mrd. Euro erhöht - ein Plus von 9,5 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes EBIT) legte von 56 auf 91 Mio. Euro zu, die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 6,2 Prozent, nach 4,2 Prozent im Vorjahr. Seine Prognose hat der Vorstand trotz den Zuwächsen gekappt. Als Grund wurden die zunehmend spürbaren Engpässe in den Liefer- und Logistikketten insbesondere bei bestimmten Elektronikkomponenten, genannt.
    • Der Pharmakonzern AstraZeneca setzt auf die nächste Generation der RNA-Technologie. Mit dem Startup VaxEquity, das vom Imperial College London gegründet wurde, sei eine Partnerschaft zur Entwicklung neuer Medikamente auf Basis dieser Technologie vereinbart worden, teilte AstraZeneca am Donnerstag mit. VaxEquity erhalte dafür von AstraZeneca eine Zahlung von bis zu 195 Mio. Dollar, wenn bestimmte Meilensteine erreicht werden.
    • Der hoch verschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande will mit Hilfe „privater Verhandlungen" eine Lösung für die fällige Zinszahlung eines bis 2025 laufenden Yuan-Bonds finden. Nach Berechnungen von Bloomberg muss Evergrande hierfür am Donnerstag eine Zinszahlung von 83,5 Mio. US-Dollar leisten. Eine weitere Zinszahlung von 47,5 Mio. Dollar ist am 29. September fällig. Für beide Zahlungen gilt laut Bloomberg eine Nachfrist von 30 Tagen, was Evergrande weitere Zeit verschaffen könnte. Reuters zitierte einen Analysten vom Research-Haus Lucror, der sich skeptisch äußerte. Das klinge nicht nach einer Barzahlung. Es bleibe unklar, ob Evergrande die Anleihe bedienen werde. Nach Einschätzung des unabhängigen Analysten Robin Bhar werde die Regierung in Peking den Konzern aber nicht fallenlassen, so Reuters weiter. Peking werde eine Störung der Wirtschaft nicht zulassen.
    • Unternehmen aus Europa sind mit Blick auf den neuen Wirtschaftskurs der chinesischen Führung in Sorge. „Auf den ersten Blick scheint im Reich der Mitte zwar alles in Ordnung zu sein", sagte der Präsident der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke, am Donnerstag. So hätten viele Unternehmen im vergangenen Jahr wieder einmal Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn erzielt, was sich in naher Zukunft auch nicht ändern dürfte. Es gebe jedoch „besorgniserregende Anzeichen" dafür, dass sich China zunehmend nach innen wende. Diese Tendenz lasse „erhebliche Zweifel am künftigen Wachstumspfad des Landes aufkommen", sagte Wuttke.
    • Der anhaltende Chipmangel wird für die weltweite Autoindustrie einer Studie zufolge sehr teuer. Wegen der fehlenden Halbleiter dürfte die Branche dieses Jahr Einnahmen in Höhe von 210 Mrd. Dollar verlieren, so die Beratungsfirma Alix Partners. Im Mai war sie noch von 110 Mrd. Euro ausgegangen. Demnach werden dieses Jahr wohl 7,7 Mio. Fahrzeuge weniger produziert als geplant. Im Mai hatte Alix Partners einen Ausfall von 3,9 Mio. Fahrzeugen prognostiziert.
    • Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat einen weiteren Auftrag aus Polen erhalten. Für die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG liefern die Hamburger neun Anlagen des Typs N131/3000 für den 27-Megawatt-Windpark „Rywald". Neben der Installation und Inbetriebnahme umfasst der Auftrag außerdem einen Wartungsvertrag über 15 Jahre mit der doppelten Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre.
    • Die Bike24 Holding hat beschlossen, eigene Aktien zu einem Gesamtkaufpreis von maximal bis zu 425.000 Euro und in einem Volumen von bis zu maximal 17.000 Aktien (etwa 0,04 % des Grundkapitals) zurückzukaufen. Der Rückerwerb beginnt am heutigen 23. September und erfolgt für einen Zeitraum bis zum Ablauf des 1. Oktober. Die zurückgekauften Aktien an Angestellte der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen weiterveräußert werden.

    Konjunktur & Politik

    • Der Index der US-Frühindikatoren ist im August um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,7 Prozent, nach einem Plus von 0,8 Prozent im Vormonat.
    • Der von IHS Markit ermittelte Gesamtindex für die Produktion in der US-Privatwirtschaft ist im September auf 54,5 von 55,4 Punkten im Vormonat gesunken. Der Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes sank auf 60,5 von 61,1 Punkten im Vormonat. Der Index für den Servicesektor ging auf 54,4 von 55,1 Punkten zurück. Während Produzenten eine deutlich robustere Nachfrage sähen, stünden sie vor immer größeren Problemen bei der Beschaffung von Materialien und Arbeitskräften, um ihre Aufträge abarbeiten zu können, sagte IHS-Markit-Chefökonom Chris Williamson.
    • Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche auf 351.000 gestiegen - 16.000 mehr als in der vorangegangenen Woche, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit 323.000 Anträgen gerechnet. Experten gehen davon aus, dass der Anstieg auch mit den Folgen des Hurrikans "Ida" zusammenhängt.
    • Im Falle von Evergrande haben die chinesischen Behörden einem Medienbericht zufolge an den Immobilienkonzern appelliert, einen Ausfall der Zahlungen bei seinen Dollar-Anleihen zu vermeiden. Im Tagesverlauf werden bei einem dieser Bonds 83,5 Mio. Dollar an Zinsen fällig. Zugleich dazu berichtete das "Wall Street Journal", die Regierung in Peking rufe lokale Behörden dazu auf, sich auf einen Kollaps des Immobilienriesen vorzubereiten. Rettende Maßnahmen sollten erst „in letzter Minute" erfolgen, wenn das Unternehmen sich nicht in der Lage zeigt die Situation selbst zu beherrschen.
    • Die britische Notenbank hat ihre Geldpolitik bestätigt. Der Leitzins liege unverändert bei 0,10 Prozent, teilte die Bank of England nach der Sitzung des geldpolitischen Ausschusses mit. Analysten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Auch das Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen wird unverändert mit insgesamt 895 Mrd. Pfund weitergeführt. Der Beschluss zum Leitzins fiel einstimmig.
    • Die wirtschaftliche Erholung in Deutschland wird in diesem Jahr schwächer als erwartet ablaufen. Gründe sind der in einigen Branchen starke Materialmangel, aber auch anhaltende Vorsichtsmaßnahmen in der Pandemie. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaft hierzulande dann aber kräftig durchstarten. Einer Studie zufolge profitieren einzelne Branchen sehr unterschiedlich vom Aufschwung. „Der Aufholprozess bleibt intakt, bekommt aber über das Winterhalbjahr eine Delle", sagte Stefan Kooths, Konjunkturchef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) bei der Vorstellung der aktuellen IfW-Prognose. Wie andere Wirtschaftsforschungsinstitute auch senkte das IfW seine Vorhersage für das laufende Jahr. Die Kieler rechnen mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr um 2,6 Prozent, bisher hatten sie ein Plus von 3,9 Prozent erwartet. Nach Einschätzung der Forscher dämpfen weiter bestehende Vorsichtsmaßnahmen zum Infektionsschutz und Lieferengpässe in der Industrie die Entwicklung. Lieferverzögerungen können die Folge sein. Mit der zunächst schwächeren Erholung dürfte die deutsche Wirtschaft ihr Vorkrisenniveau dem IfW zufolge erst im ersten Quartal 2022 erreichen.
    • Aufgrund von Lieferengpässen und der Besorgnis hinsichtlich der andauernden Coronavirus-Pandemie schwächte sich das Wachstum der Eurozone im September spürbar ab. Der IHS Markit Flash Eurozone Composite Index sackte binnen Monatsfrist um 2,9 auf ein 5-Monatstief von 56,1 Punkte ab und entfernte sich damit weiter von seinem 15-Jahreshoch im Juli, wie das Institut IHS Markit am Donnerstag in London mitteilte. Der Wert kennzeichnet eine im historischen Vergleich aber immer noch ausgesprochen hohe Wachstumsrate. Doch zeige sic, dass der Höhepunkt des Nachfragebooms im zweiten Quartal überschritten wurde, so die Marktexperten. IHS Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson kommentierte: „Der Flash-PMI für September zeigt eine wenig erfreuliche Kombination aus stark verlangsamtem Wirtschaftswachstum und kräftig steigenden Preisen. Einerseits war eine gewisse Abkühlung des Wachstums gegenüber den Zwanzig-Jahres-Höchstständen zu Beginn des Sommers zu erwarten. Andererseits sind die Unternehmen zunehmend frustriert über Lieferverzögerungen, Engpässe und immer höhere Preise für Vormaterialien. Die Unternehmen, vor allem im Verarbeitenden Gewerbe - und jetzt auch im Servicesektor - werden dadurch eingeschränkt und verlieren häufig Umsatz und Kunden“.
    • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält an ihrer expansiven Geldpolitik fest. Der Leitzins und der Zins auf Sichteinlagen bei der Notenbank bleiben bei minus 0,75 Prozent, wie die SNB am Donnerstag mitteilte. Den Franken stuften die Währungshüter weiterhin als hoch bewertet ein, und sie wollen sich bei Bedarf weiterhin mit Devisenmarktinterventionen gegen eine Aufwertung der Landeswährung stemmen.
    • Die deutsche Industrie wird nach Einschätzung des Beratungsunternehmens Prognos trotz aktueller Lieferengpässe 2021 kräftig wachsen. Viele Dienstleistungsunternehmen hätten es dagegen schwer, auf ein gutes Jahresergebnis zu kommen, heißt es in einer Prognos-Branchenprognose, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Insgesamt rechnen die Experten damit, dass Deutschland in 2021 um 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr wächst und im kommenden Jahr um 4,3 Prozent zulegt.
    • Die Bundesregierung hat seit 2017 mehr als eine Milliarde Euro für Expertise und Beratung von außen ausgegeben, wie aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Spitzenreiter waren demnach das Innenministerium mit mindestens 492,9 Mio. Euro, das Verkehrsministerium mit 196,9 Mio. Euro und das Finanzministerium mit 121,7 Mio. Euro.
    • Die US-Notenbank hat eine „baldige“ Reduzierung ihrer Anleihenkäufe signalisiert. „Sollten sich die Fortschritte wie erwartet fortsetzen, ist der FOMC der Ansicht, dass eine Abschwächung des Tempos bei den Ankäufen von Vermögenswerten bald gerechtfertigt sein könnte", hieß es im Statement zum Zinsentscheid am Mittwochabend. Derzeit kauft die US-Notenbank noch US-Staatsanleihen und Hypothekenanleihen im Volumen von insgesamt 120 Mrd. Dollar pro Monat. Angesichts einer anziehenden Inflation erwarten viele Beobachter, dass die US-Notenbank beim kommenden Zinsentscheid eine Reduzierung ihres Kaufprogramms konkret ankündigen könnte. Der Startschuss dafür könnte im November fallen, betonte Fed-Chef Jerome Powell. Die Fed beließ den Leitzins am Mittwoch zwar noch in der Spanne von null bis 0,25 Prozent. Allerdings signalisierten die Währungshüter in ihrem Ausblick im Mittel, dass es nächstes Jahr eine Erhöhung geben könnte – ein Jahr früher als bislang angenommen. Ihre Wachstumsprognosen für 2021 senkte die Fed von 7,0 auf 5,9 Prozent, für die folgenden Jahre hob sie die Prognose allerdings an. Auch die Inflation wird nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in den kommenden Jahren über der Zielmarke von zwei Prozent erwartet.
    • Die Arbeitgeber fordern von der neuen Regierung nach der Bundestagswahl eine „Zukunftsagenda 2030". Die neue Bundesregierung müsse durchstarten, um Wirtschaftsstandort, Wachstum und Wohlstand langfristig zu sichern, heißt es in einem Neun-Punkte-Plan der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. „Wir brauchen jetzt eine Politik, die den Turbo anschaltet und keine Schlafwagenpolitik." Der Plan lag der Deutschen Presse-Agentur vor.
    • Wenige Tage vor der Bundestagswahl haben sich die Wahlberechtigten in Deutschland überwiegend für eine Partei entschieden. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor. Auf die Frage „Haben Sie sich schon endgültig entschieden, wie Sie bei der Bundestagswahl wählen werden?" antworteten demnach 74 Prozent der Befragten mit „Ja, habe mich schon endgültig entschieden". Die Befragung wurde zwischen dem 16. und 22. September durchgeführt.
    • Im vergangenen August sind die Exporte aus Deutschland in (Dritt-)Staaten außerhalb der Europäischen Union gegenüber Juli kalender- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Zugleich lagen die Exporte in Drittstaaten kalender- und saisonbereinigt um 7,3 Prozent über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.
    • Investoren haben bei einer Veranstaltung am Rande der UN-Vollversammlung eine Summe von 5 Mrd. Dollar zu Naturschutz-Zwecken gesammelt. Unter den Spendern war auch der nach Amazon-Gründer Jeff Bezos benannte Bezos Earth Fund. Die Gelder sollen für das Ziel verwendet werden, 30 Prozent der Landflächen und Wasserzonen auf der Welt bis 2030 unter Schutz zu stellen.

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