• DIHK - Trumps Handelspolitik kostet deutsche Wirtschaft Milliarden
  • US-Konsumenten im Shoppingrausch
  • Öttinger fordert Defizitverfahren gegen Frankreich
  • ifo Beschäftigungsbarometer steigt im Dezember
  • US-Verteidigungsminister Mattis tritt aus Protest gegen Trumps Kurs ab
  • Hackerangriffe: China weist Vorwürfe der USA zurück
  • Volkswagen will tausende Stellen streichen
  • Delivery Hero veräußert Deutschland-Geschäft
  • Eurowings bekräftigt Gewinnziel für 2019
  • Nike erfreut die Anleger mit starken Zahlen
  • Facebook tüftelt an Kryptowährung
  • Gute Nachrichten für die Deutsche Bank
  • Spotify einigt sich mit dem Musikverlag Wixen Music
  • SLM Solutions kappt erneut die Prognose

DAX

  • Mit dem heutigen weiteren Rückgang des DAX dürfte endgültig klar sein: Eine Jahresendrally findet in 2018 nicht statt. Nach der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch gingen die Börsen nochmals verstärkt auf Talfahrt, der DAX markierte gestern bei 10.563,44 Punkten ein neues Jahrestief. Eigentlich hatten die Anleger schon vor Wochen darauf gesetzt, dass die Kurse gegen Jahresende signifikant anziehen werden. Eben weil das Phänomen der Jahresendrally in den vergangenen Jahren ziemlich oft auftrat. Seit 2008 erzielte der DAX im Dezember siebenmal Kursgewinne! 2018 dürfte für den DAX das erste Verlustjahr seit 2011 werden. Bisher summiert sich über die Woche gesehen ein Verlust von rund 3 Prozent, seit Jahresanfang steht bisher ein Abschlag von mehr als 18 Prozent zu Buche. Die heutigen Verluste dürften nicht nur mit den Sorgen um die Weltkonjunktur zusammenhängen, sondern auch mit dem Großen Verfallstag an den Börsen („Hexensabbat“). Im Tagesverlauf verfallen Optionen und Futures auf Aktienindizes sowie Optionen auf einzelne Aktien. Investoren versuchen an solchen Tagen, die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung zu bewegen.

Chartanalysen des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Die Roboterwagen von Uber sind wieder unterwegs. Am Donnerstag wurden die autonomen Testfahrten in der Stadt Pittsburgh wieder aufgenommen. Zuvor hatte die Verkehrsbehörde des US-Staates Pennsylvania dies genehmigt. Uber zufolge wurden seit dem Unfall vor 9 Monaten die Sicherheitsvorkehrungen verbessert.
  • Boeing hat von der nigerianischen Billigfluglinie Green Africa Airways einen Auftrag für bis zu 100 Maschinen des Modells 737 MAX 8 erhalten. Der Auftrag, der die feste Bestellung von 50 Maschinen und die Option auf weiter 50 beinhaltet, hat einen Listenwert von 11,7 Mrd. Dollar.
  • Malaysia fordert im Skandal um den Staatsfonds 1MDB einem Bericht der „Financial Times“ zufolge 7,5 Mrd. Dollar Entschädigung von Goldman Sachs. Die Summe sei damit deutlich höher als die 1,8 Mrd. Dollar, welche die Bank bereits zurückgestellt habe, sagte der malaysische Finanzminister Lim Guan Eng.
  • Nike hat im zweiten Quartal abermals besser abgeschnitten als erwartet. In Nordamerika, besonders aber im wichtigen Markt China verzeichnete der Sportartikelkonzern starkes Wachstum.
  • Obwohl die Amazon-Aktie in diesem Jahr rund 35 Prozent zulegen konnte, könnte dem Konzern bald ein weiterer Abschwung bevorstehen. Denn auf kurzfristige Sicht, seit Anfang Oktober, büßte die Aktie 23 Prozent ein. Seit dem vierten Quartal 2008 hat Amazon somit das schlechteste Quartal erreicht.
  • Facebook arbeitet angeblich an einer eigenen Kryptowährung. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf Kreise. Dabei soll der Messaging-Dienst WhatsApp im Mittelpunkt stehen.
  • Die geplante Übernahme des Verkehrsflugzeuggeschäfts des brasilianischen Herstellers Embraer durch Boeing stößt offenbar auf rechtliche Hürden Ein brasilianischer Bundesrichter hat die Transaktion mit Verweis auf nationale und militärische Interessen blockiert. Eine ähnliche Entscheidung in diesem Monat wurde in der Berufungsinstanz wieder aufgehoben. Embraer kündigte an, Berufung einzulegen.
  • Die Deutsche Bank hat von US-Aufsichtsbehörden wie auch andere ausländische Geldinstitute (Credit Suisse, UBS, Barclays) ihre Notfallpläne genehmigt bekommen. Diese hätten zwar Schwächen, was aber nicht so schwerwiegend sei, dass zusätzliche Auflagen nötig würden, teilten die Finanzaufseher der US-Notenbank Fed und der Einlagensicherung FDIC mit. Die Deutsche Bank habe bedeutsame Verbesserungen gegenüber dem 2015 eingereichten Plan gemacht, erklärten die Aufseher. Das Geldhaus habe noch Defizite bei den Strukturen für den Ernstfall, die eine rasche Bestätigung über ausreichend Kapital für die US-Geschäfte sicherstellen sollen. Hier solle das Geldhaus nachschärfen.
  • Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat der französische Hersteller Renault seine Teilnahme an der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt für 2019 abgesagt. Die Franzosen wollen sich laut Bericht auf den Salon in Paris konzentrieren sowie auf die Messe in Genf im März.
  • Für Audi-Chef Bram Schot befindet sich das Unternehmen in einer großen Krise. Wie die "Wirtschaftswoche" in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet, warnte der Manager während einer Mitarbeiterversammlung in Ingolstadt vor neuen Herausforderungen im kommenden Jahr. Da 2019 die zweite gesetzliche Stufe beim neuen Abgasmessverfahren WLTP greife, würden die Risiken „2019 natürlich nicht kleiner, sondern größer", sagte Schot laut dem Blatt. Schot hält auch die Reputation von Audi für „verbesserungswürdig" und das sei nicht nur wegen der Diesel-Affäre der Fall. Das Image der Marke stünde schon seit 2013 unter Druck.
  • Der Streaming-Dienst Spotify hat sich mit dem Musikverlag Wixen Music geeinigt, der in einer Klage mindestens 1,6 Mrd. Dollar forderte. Der auf Autoren- und Künstlerrechte spezialisierte Verlag zog die Klage nun zurück, wie aus Gerichtsunterlagen vom Donnerstag hervorgeht. Finanzielle Details der Einigung wurden zunächst nicht bekannt.
  • Nach dem Abgang des langjährigen Vorstandschefs Till Reuter gibt es bei dem Roboterhersteller Kuka große Unruhen und viele Gerüchte. Der Manager soll nach strategischen Differenzen mit Midea und einer unbefriedigenden Performance seinen Hut genommen haben, daraufhin sollen weitere Mitglieder der Führungsriege das Unternehmen verlassen haben, so ein Bericht des "Handelsblatts".
  • Volkswagen wird in den kommenden Jahren tausende Stellen in Deutschland abbauen. Der Aufstieg der Elektromobilität zwinge Volkswagen, seine Produktion umzustellen und Werke neu zu belegen, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Damit gehe auch ein Stellenabbau einher, weil E-Autos weniger aufwendig herzustellen seien. Jetzt hat die F.A.Z. erstmals Einblicke in konkrete Planungen gewonnen. Demnach sollen an den Standorten Hannover und Emden, wo etwa 22 000 Mitarbeiter beschäftigt sind, über die nächsten Jahre rund 7000 Arbeitsplätze wegfallen – etwa ein Drittel der Stellen. Wie im Vertrag zur Beschäftigungssicherung im November vereinbart, soll das über die natürliche Fluktuation und Altersteilzeit geschehen.
  • Der Essenszusteller Delivery Hero verkauft sein Deutschland-Geschäft (Lieferheld, pizza.de, Foodora) für rund 930 Mio. Euro an takeaway.com aus den Niederlanden. Die Lieferdienste sollen im Austausch gegen Barmittel und Aktien den Inhaber wechseln. Die Unternehmen wollen den Deal den Angaben zufolge in der ersten Jahreshälfte 2019 abschließen.
  • Der 3D-Druckerhersteller SLM Solutions rudert bei seiner Prognose erneut zurück. So dürfte der Umsatz 2018 im zweistelligen Prozentbereich sinken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte SLM 82,5 Mio. Euro erlöst. Zuletzt war der Konzern von 90 bis 100 Mio. Euro Umsatz ausgegangen, ursprünglich sogar mal von einem Wert von bis zu 125 Mio. Euro. Die operative Marge (Ebitda) soll nun im zweistelligen Bereich sinken. Bei der Prognosesenkung Anfang November war SLM noch von einem positiven einstelligen Prozentbereich ausgegangen, nach ursprünglich angekündigten 11 bis 13 Prozent.
  • Die Lufthansa-Tochter Eurowings möchte nach der teuren Integration der übernommenen Air Berlin-Anteile im kommenden Jahr wieder profitabel werden. Es werde dank der nun erreichten Größe „sehr deutliche Kostensenkung" geben, sagte Eurowings-Chef Thorsten Dirks der "Börsen-Zeitung". Mittelfristig soll die Airline am Wettbewerber Easyjet gemessen werden, deren Margen „im hohen einstelligen Bereich" liegen. Die Konzernmutter Lufthansa betonte jüngst, dass Eurowings im Jahr 2019 in die Gewinnzone zurückkehren soll.

Konjunktur & Politik

  • Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima ist im Dezember laut zweiter Schätzung um 0,8 auf revidiert 98,3 Punkte gestiegen, wie das Institut mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang auf 97,4 Punkte gerechnet. In einer ersten Schätzung waren 97,5 Punkte ermittelt worden.
  • Die Konsumausgaben in den USA sind im November stärker als erwartet um 0,4 Prozent zum Vormonat gestiegen, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet. Die Einkommen der privaten Haushalte legten um 0,2 Prozent zu. Hier war ein Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet worden. Die Jahresinflation, gemessen an dem Inflationsmaß PCE, fiel im November von 2,0 Prozent im Vormonat auf 1,8 Prozent. Die Kernrate, die schwankende Preiskomponenten wie Energie ausklammert, stieg hingegen auf 1,9 Prozent.
  • Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im November nach Angaben des US-Handelsministeriums gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent gestiegen. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gerechnet. Für den Oktober wurde der Rückgang um 4,3 Prozent bestätigt.
  • Die US-Wirtschaft ist nach den Daten der dritten Veröffentlichung im dritten Quartal um annualisiert 3,4 Prozent gewachsen, nachdem bei der zweiten Berechnung ein Plus von 3,5 Prozent genannt worden war. Ökonomen hatten mit einer Bestätigung dieses Werts gerechnet.
  • US-Präsident Donald Trump will offensichtlich nach Deutschland kommen und den Heimatort seiner Vorfahren in Rheinland-Pfalz besuchen. US-Botschafter Richard Grenell hat mit ihm bereits darüber gesprochen.
  • Der US-Regierung droht in der Nacht auf Samstag ein teilweiser Zahlungsnotstand wegen des Streits über den Bau der von Präsident Donald Trump geforderten Grenzmauer zu Mexiko. Trump weigert sich bislang, eine entsprechende Vereinbarung zur Abwendung eines Stillstands zu unterschreiben. Das von den Republikanern kontrollierte Repräsentantenhaus verabschiedete in der Nacht zum Freitag den Entwurf eines Zwischenhaushaltes. Eine bereits verabschiedete Vorlage aus dem Senat enthält keine Mittel für den Bau der Mauer. Die Frist für eine Einigung auf einen gemeinsamen Entwurf läuft um Mitternacht (Ortszeit US-Ostküste, 06.00 Uhr Samstag MEZ) ab.
  • Die britische Wirtschaft ist im Sommer trotz aller Brexit-Sorgen nach Angaben des Statistikamts ONS zwischen Juli und September um 0,6 Prozent gewachsen. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. Im Jahresvergleich ergab sich eine Wachstumsrate von 1,5 Prozent.
  • Aufgrund der uneinheitlichen Entwicklung von Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung und der Tatsache, dass die Sparneigung im Dezember wieder etwas gesunken ist, zeigt sich das GfK-Konsumklima für Deutschland für Januar 2019 mit einem Wert von 10,4 unverändert gegenüber dem Vormonat. Die GfK bestätigte die Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa 1,5 Prozent steigen werden. „Die Aussichten für 2019 bleiben aus Sicht des Konsums günstig“.
  • Aufgrund der uneinheitlichen Entwicklung von Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung und der Tatsache, dass die Sparneigung im Dezember wieder etwas gesunken ist, zeigt sich das GfK-Konsumklima für Deutschland für Januar 2019 mit einem Wert von 10,4 unverändert gegenüber dem Vormonat. Die GfK bestätigte die Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa 1,5 Prozent steigen werden. „Die Aussichten für 2019 bleiben aus Sicht des Konsums günstig“.
  • Die deutschen Unternehmen stellen immer neue Mitarbeiter ein. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Dezember auf 104,2 Punkte gestiegen, nach 103,5 Punkten im November. „Trotz abkühlender Konjunktur in Deutschland wächst die Zahl der Beschäftigten“, kommentierten die Münchner Forscher.
  • Die französische Wirtschaft ist im Sommerquartal nach Angaben des Statistikamts Insee vom Freitag um 0,3 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal gewachsen. Damit wurden vorläufige Daten um 0,1 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
  • CDU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus nimmt von weiteren Steuersenkungsforderungen Abstand: „Gleichzeitig Steuersenkungen, bessere Infrastruktur und mehr Zukunftsausgaben wie etwa für Bildung zu fordern, ist schwierig", sagte er der "Wirtschaftswoche". Das Versprechen weiterer Steuersenkungen sei schon allein angesichts der alternden Gesellschaft "sehr ambitioniert".
  • Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, glaubt, dass der von US-Präsident Donald Trump ausgelöste Handelsstreit für die deutsche Wirtschaft teuer werden könnte: „Die neue Form der amerikanischen Handelspolitik kostet uns allein diesem Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag", so Treier im Reuters-Interview. Ausgangspunkt seien die seit Juni geltenden Strafzölle auf Aluminium- und Stahlimporte aus der EU.
  • Aus Protest gegen den geplanten Rückzug der Armee aus Syrien hat US-Verteidigungsminister Jim Mattis seinen Rücktritt angekündigt. Und obwohl er Syrien in einer Erklärung nicht erwähnt, lässt er keine Zweifel daran, dass er die Entscheidung von Präsident Trump für falsch hält. In einem Schreiben von Mattis an Trump heißt es, er werde aus freien Stücken für einen Nachfolger Platz machen, der mehr mit dem Präsidenten übereinstimme. Es sei seine feste Überzeugung, dass die Vereinigten Staaten starke Allianzen benötigten und ihren Verbündeten Respekt erweisen sollten, so der 68-jährige. Nach US-Medienberichten hatte der Präsident den Rückzug der 2.000 Soldaten aus Syrien gegen den ausdrücklichen Rat von Mattis und dem US-Sicherheitsberater John Bolton durchgesetzt. Neben dem Abzug ihrer Soldaten aus Syrien will die US-Regierung Medienberichten zufolge auch die eigene Truppenstärke in Afghanistan deutlich reduzieren. Das „Wall Street Journal“ meldete unter Berufung auf nicht näher genannte Regierungsbeamte, etwa die Hälfte der 14.000 US-Soldaten in Afghanistan solle abgezogen werden.
  • Nach den Autos sind beim Klimaschutz jetzt LKWs und Busse dran: Die EU-Länder wollen auch für Nutzfahrzeuge erstmals verbindliche Grenzwerte einführen, um den Ausstoß von CO2 bei neuen Modellen bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent zu senken. Darauf einigten sich die EU-Umweltminister am Donnerstag in Brüssel. Die deutsche Ressortchefin Svenja Schulze (SPD) enthielt sich – auf Druck des Kanzleramts, wie sie anschließend sagte. Die deutsche Autoindustrie hält die vereinbarten Ziele für zu ehrgeizig.
  • Die Vereinigten Staaten beschuldigen China mithilfe von Hackerangriffen massenhaft geheime Daten aus verschiedenen Ländern gestohlen zu haben. China wies die Vorwürfe der USA nun zurück. Die Beschuldigungen der US-Behörden seien aus der Luft gegriffen und eine vorsätzliche Diffamierung, teilte das chinesische Außenministerium mit. Die chinesische Regierung habe noch nie Geschäftsgeheimnisse gestohlen oder jemanden dabei unterstützt. Man habe offiziellen Protest eingelegt.


  • Die Preise für nach Deutschland eingeführte Güter waren im November um 3,1 Prozent höher als im gleichen Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vormonat Oktober hatte die Jahresveränderungsrate bei plus 4,8 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich fielen die Importpreise im November um 1,0 Prozent.
  • Frankreichs Parlament hat das milliardenschwere Sozialpaket gebilligt, mit dem die Regierung den Unmut der sogenannten Gelbwesten-Bewegung besänftigen will. Neu ist unter anderem; dass auf Überstunden ab 2019 keine Sozialabgaben oder Steuern gezahlt werden. Außerdem werden 70 Prozent der Rentner von der Erhöhung einer umstrittenen Sozialabgabe ausgenommen. Darüber hinaus sollen Beschäftigte auf Mindestlohnniveau pro Monat 100 Euro mehr bekommen. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat angesichts der milliardenschweren Zugeständnisse der französischen Regierung an die „Gelbwesten“ und der dadurch wachsenden Neuverschuldung ein EU-Defizitverfahren gegen Frankreich ins Spiel gebracht. Das Land verstoße mit Ausnahme des Jahres 2017 „das elfte Jahr hintereinander gegen die Neuverschuldungsregel“, sagte Oettinger dem „Focus“.
  • Der saison-, arbeitstäglich- und preisbereinigte Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober um 1,0 Prozent höher als im Vormonat. Im Dreimonatsvergleich stieg das Volumen der Bestellungen von August bis Oktober gegenüber dem Zeitraum von Mai bis Juli ebenfalls um 1,0 Prozent.
Termine des Tages: Dreifacher Verfallstermin den Terminbörsen (Hexensabbat)

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