• USA: ISM-Einkaufsmanagerindex spurtet auf 37-Jahreshoch
    • Kapitalerhöhung: Lufthansa-Aktie stürzt ab
    • USA: Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt
    • Markit: Boom in der Euro-Industrie im März
    • WHO: Langsame Impfkampagnen ziehen Pandemie in die Länge
    • USA: "Klotzen statt Kleckern"
    • EU verfehlt für Ende März Impfquote
    • Einzelhandel legt zu, aber Lockdown belastet
    • China: Caixin-PMI kühlt sich überraschend ab
    • Tankan: Japans Großindustrie im Aufwind
    • IG Metall droht Volkswagen mit Streiks
    • Henkel wächst im ersten Quartal stark
    • Johnson & Johnson: Produktionsprobleme bei Corona-Impfstoff

    DAX & Wall Street

    • Der DAX hat am Gründonnerstag das Kapitel ’Rekordjagd’ neu aufgeschlagen und erstmals in seiner Geschichte die Marke von 15.100 Punkten überwunden. Der Index erreichte intraday ein neues Rekordhoch bei 15.110,92 Punkten und beendete den Handel mit einem Plus von 0,66 Prozent bei 15.107,17 Zählern. Damit hat das Börsenbarmeter auf Wochensicht um 2,4 Prozent zugelegt. Am Donnerstag veröffentlichte Einkaufsmanagerindizes aus Europa, den USA und Japan fielen besser aus als erwartet. Die Stimmung in der deutschen Industrie ist laut endgültigen Daten von IHS Markit trotz der Pandemie sogar so gut wie nie zuvor. Auch in anderen großen Volkswirtschaften des Euroraums wie Frankreich, Italien und Spanien erholt sich die Industrie deutlich von dem herben Einbruch während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020.
    • Der S&P 500 hat am Donnerstag ein neues Rekordhoch markiert und ging mit einem Plus von 1,2 Prozent aus dem Handel. Aktien profitierten heute von weltweit guten Einkaufsmanagerindizes und insbesondere von einem starken ISM-Index, während gleichzeitig Umschichtungen zum Quartalsbeginn für sinkende Kapitalmarktzinsen (und damit füt steigende Tech-Aktien) sorgten. Die Rendite für zehnjährige US Treasury Notes beispielsweise sank um ganze sieben Basispunkte auf 1,68 Prozent.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • Die Lufthansa bereitet ihre Aktionäre auf eine Kapitalerhöhung vor, um die erhaltenen Staatshilfen zurückzahlen zu können. Bei der Hauptversammlung am 4. Mai sollen die Anteilseigner grundsätzlich einer Erhöhung des Grundkapitals um bis zu 5,5 Mrd. Euro zustimmen, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Einladung zu dem Aktionärstreffen hervorgeht. Vorstand und Aufsichtsrat sollen diese Ermächtigung bis zum 3. Mai 2026 nutzen können.
    • Die Commerzbank wird Tausende Stellen abbauen. Der „sozialverträgliche Abbau" von 1.700 Vollzeitstellen bis Ende 2021 sei über ein Freiwilligenprogramm mit dem Gesamtbetriebsrat vereinbart worden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Die Commerzbank hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern bis Ende 2024 von zuletzt knapp 40.000 auf 32.000 zu verringern. „Das Freiwilligenprogramm ist ein wichtiger Schritt in Richtung des erforderlichen Stellenabbaus", kommentierte Personalchefin Sabine Schmittroth. "Wir stellen damit schnell Instrumente zur Verfügung, die bereits im kommenden Jahr die Kostenbasis senken."
    • Bei der Produktion des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson ist bei einer Charge ein Problem aufgetreten. In einer Produktionsstätte bei dem Auftragsproduzenten Emergent Biosolutions habe ein Inhaltsstoff die Qualitätskontrolle nicht bestanden und sei daher nicht verwendet worden, teilte Johnson & Johnson mit. Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, wie viele Impfdosen betroffen waren. Nach einem Bericht der "New York Times" soll es um 15 Mio. Dosen des Impfstoffs gehen.
    • Der taiwanesische Chipfertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) will angesichts der aktuellen Halbleiter-Knappheit in den kommenden drei Jahren 100 Mrd. Dollar in den Ausbau seiner Produktion und die Entwicklung neuer Technologien investieren. Die Corona-Pandemie habe die Digitalisierung beschleunigt und auch der schnelle 5G-Datenfunk steigere die Nachfrage, hieß es. TSMC hatte bereits im Januar für dieses Jahr Investitionen von 28 Mrd. Dollar verkündet.
    • Neue Daten bestätigen die gute Wirkung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer. Demnach liegt die Wirksamkeit im Untersuchungszeitraum von sieben Tagen bis sechs Monaten nach der zweiten Impfdosis bei 91,3 %. Dabei geht es um das Verhindern von Corona-Erkrankungen. Die Daten stammen von mehr als 12.000 geimpften Probanden, die ihre zweite Impfung bereits vor mehr als einem halben Jahr erhalten haben, wie die Unternehmen mitteilten.
    • Der Speicherchiphersteller Micron Technology gab aufgrund einer lebhaften Nachfrage einen optimistischen Umsatz- und Gewinnausblick. Micron soll zudem nach einem Bericht des Wall Street Journal Interesse haben an einem Kauf des japanischen Halbleiterherstellers Kioxia, für den sich auch Western Digital der Zeitung zufolge bemühen will.
    • Der Impfstoff-Lieferant Pfizer muss der belgischen Regierung jede Verpackung mit Corona-Impfstoff melden, die der konzern exportieren will. Die neuen Regeln und die Regulierung der EU würden die Verteilung der Vakzine zeitlich verzögern, beschwert sich Pfizer. Manager Danny Hendrikse sagte in einem Zeitungsinterview, es absolut notwendig, dass der Transport aus dem belgischen Werk in rund 70 Länder frei erfolgen könne.
    • Das Biotech-Unternehmen CureVac hat das lange Warten auf die EU-Zulassung des eigenen Corona-Impfstoffs auch mit Finanzierungsproblemen beim Entwicklungsstart begründet. Die mangelnden finanziellen Möglichkeiten zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 seien ein Problem gewesen, sagte Vorstandschef Franz-Werner Haas der "Stuttgarter Zeitung. „Wir hatten am Anfang nicht die Möglichkeit, Zulieferer vorweg zu bezahlen und erforderliche Geräte sowie Materialien zu reservieren, das heißt große Investitionen zu tätigen.“ Erst mit Verspätung sei Geld in die Kasse gekommen.
    • Die Deutsche Telekom hat ihre Internet-Ausbaupläne für ein Glasfaser-Netz bestätigt. „Das ist eine Rieseninvestition, vielleicht die größte Investition in der Geschichte der Deutschen Telekom", sagte Tim Höttges bei der Hauptversammlung des Konzerns am Donnerstag. Bis Ende 2024 will die Telekom zehn Millionen deutsche Haushalte mit "Fiber"-Speed ausstatten, das wären fast acht Millionen mehr als derzeit.
    • Die Europäische Gas-Anbindungsleitung Eugal ist nach Angaben des Betreibers Gascade fertiggestellt. Ein zweiter Strang sowie eine Verdichterstation seien am Donnerstag in Betrieb genommen worden, teilte Gascade mit. Somit könne die Leitung, die rund 480 Kilometer von der Erdgasempfangsstation in Lubmin bei Greifswald bis Deutschneudorf (Sachsen) an der deutsch-tschechischen Grenze verläuft, jährlich bis zu 55 Mrd. Kubikmeter Erdgas transportieren.
    • Der Konsumgüterkonzern Henkel ist im ersten Quartal laut vorläufigen Zahlen doppelt so stark gewachsen als erwartet. Der Konzern erwartet für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2021 ein organisches Umsatzwachstum bereinigt um Wechselkurseffekte, Akquisitionen und Veräußerungen von insgesamt rund 7 Prozent. Die aktuelle Markterwartung liege laut Daten von Visible Alpha bei rund 3,5 Prozent, teilte Henkel am Donnerstag mit. Weitere Kennzahlen wird der Konzern mit dem Quartalsbericht am 6. Mai bekanntgeben.
    • Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Prosus, die vom südafrikanischen Naspers-Konzern kontrolliert wird, hat die Beteiligung am Essenslieferant Delivery Hero auf fast 25 Prozent aufgestockt. Damit würden bestehende und künftige Verwässerungseffekte im Zuge der Übernahme der südkoreanischen Woowa durch Delivery ausgeglichen, hieß es.
    • In den Haustarif-Verhandlungen bei Volkswagen sieht die IG Metall den Konzern nach dem Pilotabschluss der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalenweiter in der Pflicht. Der Abschluss sei nicht eins zu eins zu übertragen, habe aber gezeigt, „dass auch unter widrigen Bedingungen konstruktive und tragfähige Lösungen gefunden werden können", sagte der Bezirksleiter der Gewerkschaft, Thorsten Gröger, am Donnerstag. Die fünfte Verhandlungsrunde ist für den 12. April angesetzt. „Klar ist: Wenn wir mit Volkswagen in den nächsten Gesprächen kein Ergebnis erzielen können, dann werden die Warnstreiks weitergehen und noch spürbarer werden", kündigte Gröger an. „Die Kolleginnen und Kollegen sind es leid, mit Mini-Offerten abgewimmelt zu werden. Der Konzern hat trotz Pandemie Milliardengewinne erwirtschaftet, und die Belegschaft möchte zurecht daran beteiligt werden."
    • Die Krupp-Stiftung will im Falle einer Abspaltung der Stahlsparte von thyssenkrupp dem Stahlgeschäft die Treue halten. „Die Stiftung kann sich vorstellen, dass sie künftig am Konzern wie auch am Stahl beteiligt ist", sagte die Chefin der Krupp-Stiftung, Ursula Gather, der „Rheinischen Post“. Sie würde eine Verselbstständigung befürworten, wenn sie dem Gesamtkonzern und dem Stahl eine gute Zukunft biete. Dass die Stiftung kein Geld für einen Zukauf habe, spiele dabei aus ihrer Sicht keine Rolle. „Wenn der Stahl nach dem Vorbild anderer Unternehmen wie etwa Lanxess abgespalten und die Aktien den Altaktionären, also auch uns, ins Depot gelegt würden, fließt kein Geld. Für uns als Stiftung ist es denkbar, dass die Aktionäre am neuen Stahl beteiligt werden", sagte Gather.
    • Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat im März einen weiteren Auftrag für elf Turbinen aus Spanien erhalten. Die Anlagen sind für ein 50-MW-Projekt im Norden des Landes bestimmt, wie Nordex mitteilte. Der Auftrag umfasse auch einen Servicevertrag der Turbinen über einen langen Zeitraum. Die Errichtung und Fertigstellung erfolge noch in diesem Jahr.
    • Der Hedgefonds Petrus Advisers verlangt Änderungen im Aufsichtsrat der Aareal Bank, teilte das Institut am Mittwochabend mit. Petrus Advisers verlangt, dass die Bank drei von acht Aufsichtsratsvertretern austauscht, darunter den Chef des Kontrollgremiums. Der Hedgefonds drängt seit einem Jahr auf Änderungen bei dem Konzern. Petrus Advisors habe die Bank darüber sowie über eine Anteilserhöhung auf 9,8 Prozent der Stimmrechte informiert, so das Wiesbadener Geldhaus.

    Politik & Konjunktur

    • Die wichtigsten Erdöl-Förderländer der Welt wollen ihre Rohöl-Produktion von Mai bis Juli offenbar schrittweise ausweiten. Medienberichten von Bloomberg und Reuters zufolge soll die Produktion im Mai und Juni um 350.000 Barrel pro Tag und im Juli um 400.000 Barrel pro Tag gegenüber den bisherigen Planungen ausgeweitet werden. Darauf hat sich die Gruppe der sogenannten OPEC+ offenbar verständigt. Zuvor war allerdings berichtet worden, Saudi-Arabien denke darüber nach, die Produktion im Mai und Juni zu kürzen.
    • Der Einkaufsmanagerindex ISM, der die Geschäftsstimmung in der US-Industrie abbildet, stieg im März um 3,9 Punkte auf 64,7 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit 37 Jahren. Analysten hatten lediglich mit einem leichten Anstieg auf 61,5 Punkte gerechnet. Werte über 50 Punkten deuten auf eine wirtschaftliche Belebung hin.
    • In den USA hat sich die Lage am Arbeitsmarkt wieder verschärft. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag in der vergangenen Woche bei 719.000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Das sind 61.000 Anträge mehr als eine Woche zuvor. Analysten hatten mit 675.000 Anträgen gerechnet. Laut Ministerium nehmen derzeit rund 3,8 Mio. Personen Arbeitslosenhilfe in Anspruch.
    • Der Eurozone-Industriesektor verzeichnete im März das stärkste Wachstum seit 24 Jahren. Dies signalisiert der finale IHS Markit Eurozone Einkaufsmanagerindex, der gegenüber Februar um 4,6 Punkte auf 62,5 Zähler stieg und damit den neunten Monat in Folge über der Marke von 50 Punkten notiert, ab der Wachstum angezeigt wird. Auch diesmal legten sämtliche von der Umfrage erfassten Industriebereiche wieder zu, allen voran der Investitions- und Vorleistungsgüterbereich, wo jeweils neue Rekordraten verzeichnet wurden. In der gesamten Eurozone-Industrie ging es im März aufwärts, wobei Deutschland und die Niederlande führend waren. „Der Eurozone-Industriesektor boomt. Obwohl Deutschland mit seiner Rekordsteigerungsrate auch diesmal wieder die stärksten Wachstumsimpulse lieferte, ging es in der Eurozone auf breiter Front aufwärts, da die Unternehmen von der anziehenden Binnen- und Exportnachfrage gleichermaßen profitierten“, kommentierte IHS Markit-Chefökonome Chris Williamson. Getrübt wird die Lage jedoch von der Rekordverlängerung und –unterbrechung der Lieferzeiten, was sich durch die Blockade des Suezkanals womöglich noch verschlimmern dürfte.
    • Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die langsamen Impfkampagnen kritisiert. Diese würden die Corona-Pandemie in die Länge ziehen. Die Bereitstellung der Impfstoffe sei „inakzeptabel langsam", sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. „Lassen Sie es mich klar ausdrücken: Wir müssen den Prozess beschleunigen, indem wir die Produktion hochfahren, die Hindernisse für die Verabreichung der Impfstoffe verringern und jetzt jedes einzelne Fläschchen gebrauchen, das wir auf Lager haben." Solange der Umfang der Impfungen gering bleibe, müssten dieselben sozialen und gesundheitlichen Corona-Maßnahmen wie in der Vergangenheit Anwendung finden, um die Verspätungen der Impfpläne auszugleichen. Impfungen zusammen mit fortgesetzten Maßnahmen würden die Pandemie letztlich zu einem Ende bringen.
    • Im Unterhaus des französischen Parlaments gibt es am Corona-Krisenmanagement von Staatschef Emmanuel Macron und der Mitte-Regierung scharfe Kritit. "Wir sind nicht dafür da, Ihre aufeinanderfolgenden Misserfolge anzuerkennen", sagte der Fraktionschef der konservativen Republikaner, Damien Abad, nach einer Rede von Regierungschef Jean Castex. Dieser stellte neue Corona-Beschränkungen vor, die Macron am Vorabend angekündigt hatte. Von Ostern an werden bisher regionale Einschränkungen wie die Schließung von vielen Läden für vier Wochen lang auf das ganze Land ausgeweitet. Schulen werden für mindestens drei Wochen geschlossen sein.
    • US-Präsident Joe Biden will die „stärkste, widerstandsfähigste und innovativste Volkswirtschaft der Welt schaffen“. Er will in den kommenden 8 Jahren mit Ausgaben in Höhe von USD 2 Bio. die Infrastruktur des Landes erneuern und damit Mio. Arbeitsplätze schaffen. Die Investitionen entsprächen etwa 10 % der jährlichen Wirtschaftsleistung der USA. „Es ist kein Plan, der Kleinigkeiten ändern soll“, sagte Biden. „Es ist eine Investition für Amerika, die nur einmal pro Generation vorkommt - ungleich allem, was wir seit dem Bau des Systems der Autobahnen und dem Wettrennen um den Weltraum vor Jahrzehnten erlebt haben", sagte Biden am Mittwochnachmittag bei einem Besuch in der Stadt Pittsburgh im Bundesstaat Pennsylvania. Der Kongress müsse das Paket beschließen, forderte er. "Wir müssen das schaffen."
    • Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Februar nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt 1,2 Prozent mehr umgesetzt als im Vormonat Januar. Gegenüber Februar 2020, dem Monat vor dem Lockdown in Deutschland, lag der Umsatz allerdings um real 9,0 Prozent niedriger. Besonders hart trafen die Beschränkungen im Februar den Textilhandel, die Erlöse brachen real um 73,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Möbelhändler und Heimwerkermärkte verzeichneten ebenfalls einen deutlichen Umsatzrückgang von 34,1 Prozent.
    • Viele EU-Länder haben das EU-Impfziel, mindestens 80 Prozent der Menschen über 80 Jahre bis Ende März gegen das Coronavirus zu impfen, verfehlt. EU-weit wird diese Quote laut der Gesundheitsbehörde ECDC nicht erreicht. Knapp 60 Prozent der über 80-Jährigen haben demnach die erste Impfdosis bekommen, vollständig wurde nur jeder Dritte geimpft.
    • Die zunächst in Großbritannien aufgetauchte, sehr ansteckende Corona-Variante B.1.1.7 breitet sich weiter schnell in Deutschland aus. Sie habe einen Anteil von 88 Prozent erreicht, berichtete das Robert-Koch-Institut (RKI) mit Verweis auf Tests der vergangenen Woche. Die Verbreitung der Variante sei besorgniserregend, weil sie „nach bisherigen Erkenntnissen deutlich ansteckender ist und vermutlich schwerere Krankheitsverläufe verursacht als andere Varianten.“
    • Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für Chinas Industrie hat sich im März überraschend um 0,3 Punkte auf 50,6 Zähler abgekühlt. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg des Indikators gerechnet. Zuletzt war die Stimmung im April 2020 schlechter.
    • Die Stimmung in der japanischen Großindustrie hat sich verbessert. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank of Japan unter rund 10.000 Unternehmen des Landes hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionsunternehmen zum März von minus 10 auf plus 5. Damit sind die Optimisten in der Industrie erstmals seit sechs Quartalen in der Mehrheit. Auch die nicht produzierenden Unternehmen sind inzwischen weniger pessimistisch. Der entsprechende Index stieg von minus 5 im Dezember auf minus 1.

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