Der neue jährliche „World Energy Outlook“ der Internationalen Energieagentur geht bis zum Jahr 2020 von einem Anstieg der US-amerikanischen Ölproduktion von 9,2 Millionen Barrels/Tag im Jahr 2012 auf 11,6 Millionen Barrels/Tag aus. Verantwortlich hierfür sei die Erschließung von Ölvorkommen, die in Schiefergestein gebunden seien. Bis zum Jahr 2020 werde die saudische Ölproduktion von 11,7 auf 10,6 Millionen Barrels/Tag und die russische von 10,7 auf 10,4 Millionen Barrels/Tag sinken. Zur Mitte des kommenden Jahrzehnts solle die US-amerikanische Ölproduktion dann einen Hochpunkt ausbilden, ab 2030 sei mit wieder fallenden Ölfördermengen zu rechnen, schreibt die IEA.