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"Value Investing" bezeichnet einen Investmentansatz, bei dem man in Unternehmen investiert, die im Verhältnis zu ihrem fundamentalen Wert günstig bewertet sind. Liegt der aktuelle Kurs eines Wertpapiers unter seinem "inneren Wert", dann kauft der Anleger die Wertpapiere. Liegt er darüber, dann verkauft er wieder. Woran der innere Wert genau festgemacht wird, unterscheidet sich von Value-Anleger zu Value-Anleger. In den Anfangsjahren des Value Investings zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der "innere Wert" meist einfach der Buchwert des Unternehmens, geteilt durch alle Aktien. Lag der Kurs deutlich unter dem Buchwert je Aktie (war das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) also deutlich unter 1), dann kam eine Aktie für einen Kauf in Frage. Später gingen Value-Anleger in der Tendenz eher dazu über, den Wert eines Unternehmens an der Fähigkeit zu bemessen, Gewinne oder Cashflows zu erzielen.

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