• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.133,05 $/Unze
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 44,44 $/Barrel
  • Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 48,91 $/Barrel

Kopenhagen (GodmodeTrader.de) - „Die Finanzmärkte haben den Investoren und Händlern in der vergangenen Woche mit verrückten und teils beängstigenden Preisschwankungen den Angstschweiß auf die Stirn getrieben“, schreibt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank in einem aktuellen Marktkommentar. Die aufgestaute Angst im Anschluss an die Yuan-Abwertung vom 10. August 2015 habe den Höhepunkt erreicht und sich über die globalen Finanzmärkte ausgebreitet. Aktienmärkte, Emerging Markets-Währungen sowie Rohstoffe hätten daraufhin eine Achterbahnwoche erlebt, die viele Fragen unbeantwortet gelassen habe, heißt es.

Der Rohstoffsektor sei zunächst hart erwischt worden. Zeitweise sei der Bloomberg Rohstoffindex auf ein 16-Jahrestief gefallen, bevor er sich zum Ende der Woche wieder sprunghaft erholt und letzten Endes mit einer schwarzen Null abgeschlossen habe. Gewinne im Energie- und Industriemetallsektor sowie bei einigen Soft-Commodities hätten die Verluste bei Edelmetallen und Getreide ausgeglichen. „Es war schon etwas erstaunlich, dass Gold von der starken Volatilität und den fallenden Aktienkursen nicht profitieren konnte“, sagt Hansen. Aufgrund der Unfähigkeit des gelben Metalls das Börsenchaos für sich zu nutzen, müsse das Edelmetall nun nach neuen Treibern suchen.

Auch die beiden Öl-Benchmarks Brent und WTI seien vom Abwärtsstrudel erfasst worden und seien unter die Marke von 40 US-Dollar bzw. 45 US-Dollar pro Barrel gefallen. „Das war schon sehr nah an den Tiefständen 2009, als die globale Nachfrage zusammengebrochen ist“, sagt Hansen. Zum Ende der Woche hätten jedoch robuste US-Konjunkturdaten in Kombination mit einem technischen Kursausbruch zur größten Ein-Tages-Rallye seit 2009 geführt. „Da allerdings das Angebot die Nachfrage weiterhin übertrifft, bleibt das Aufwärtspotenzial für Öl beschränkt“, so Hansen abschließend.