• Wirecard-CEO betreibt Kurspflege
  • Erneut mehr als 2 Mio. Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe
  • US-Wirtschaft schrumpft stärker als bisher bekannt
  • US-Gebrauchsgüteraufträge stürzen ab
  • Deutsche Inflation schwächt sich weiter ab
  • ESI: Leicht aufgehellte Wirtschaftsstimmung im Euroraum
  • Volkskongress: Hongkong-Gesetz vor Beschluss
  • Soziale Medien - Weißes Haus kündigt Regulierung an
  • ifo: Schrumpfen der Wirtschaft um 6,6 % am wahrscheinlichsten
  • "Bild": Putschversuch gegen VW-Chef Diess
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DAX

  • Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind weiterhin positiv gestimmt. Der Leitindex DAX legte am Donnerstag um 1,06 Prozent auf 11.718,13 Punkte zu. Etwas weniger gut ist die Stimmung an der Wall Street. Hier machen sich Anleger wegen einer Verschlechterung der Beziehungen zu China und dem von Trump angekündigten Vorgehen gegen Social-Media-Dienste wie Twitter Sorgen. Der jüngste Anstieg an den Märkten verlief rasant. Seit seinem Corona-Crashtief von Mitte März ist der DAX mittlerweile um 42 Prozent gestiegen. Marktbeobachter machen nun erste Ermüdungserscheinungen nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Tage aus. Der Aktienmarkt sei massiv überkauft, hieß es. Ein Rückschlag wäre eher der Normalfall als eine Überraschung. Auch könnte sich der um sich greifende Konjunkturoptimismus als verfrüht erweisen. Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose korrigiert. Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich um 6,6 Prozent schrumpfen. Grund: jetzt im zweiten Quartal kommt der massive Einbruch, weil erst hier der Lockdown voll gegriffen hat. Das BIP soll um 12,4 Prozent einbrechen. Die Sorgen um die Lage in Hongkong und das zunehmend gereizte Verhältnis zwischen den USA und China werden am Markt weiter ausgeblendet. Die Pläne für das umstrittene Sicherheitsgesetz in Hongkong hat Chinas Volkskongress trotz der internationalen Kritik gebilligt.

Chartanalysen & Artikel des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Wirecard-Chef Markus Braun hat für 2,5 Mio. Euro Aktien des DAX-Konzerns für 90,38 Euro je Title. erworben. Damit wechselte 27.661 Wirecard-Anteile den Besitzer. Der Zukauf könnte als kursstützende Maßnahme betrachtet werden.
  • Der US-Milliardär Carl Icahn hat nach dem Insolvenzantrag von Hertz alle seine Aktien an dem Unternehmen verkauft. Icahn, mit einem Anteil von fast 40 Prozent größter Einzelaktionär der Firma, sprach von einem "erheblichen Verlust“. Die 55,3 Mio. Anteilsscheine musste er zu 72 US-Cent je Titel abstoßen.
  • Das Weiße Haus hat eine Verfügung des US-Präsidenten zu Online-Plattformen angekündigt. Laut Medienberichten könnte Trump dabei den rechtlichen Schutz der Dienste von Facebook, Twitter & Co. aufweichen. Die "Washington Post" berichtete, die Telekommunikations-Aufsicht FCC dazu aufrufen, den Geltungsbereich einer als "Section 230" bekannten Regelung zu prüfen. Danach dürfen die Online-Dienste nicht für von Nutzern veröffentlichte Inhalte haftbar gemacht. Zugleich erlaubt die "Section 230" den Firmen, gegen bestimmte Inhalte oder Nutzer vorzugehen.
  • Im Streit zwischen US-Präsident Trump und dem Kurznachrichtendienst Twitter stärkt Facebook-CEO Mark Zuckerberg dem US-Präsidenten den Rücken. In einem Gespräch mit "Fox News" sagte Zuckerberg, Facebook fahre eine andere Linie als Twitter. „Ich glaube einfach fest daran, dass Facebook nicht der Schiedsrichter über die Wahrheit bei allem sein sollte, was die Leute online sagen.“
  • American Airlines will angesichts der Corona-Pandemie rund 5.000 Jobs streichen. Wie Vizepräsidentin Elise Eberwein in einem Memo schrieb, sollen 30 Prozent des Management- und Assistenzpersonals wegfallen. Die Kosten müssten weiter gesenkt werden, um in der Krise liquide bleiben zu können. Es gab auch schon starke Einschnitte in anderen Bereichen. Laut Eberwein hatten schon fast 39.000 Mitarbeiter freiwillige Auszeiten oder vorzeitigen Ruhestand akzeptiert.
  • Der Flugzeugbauer Boeing hat mitgeteilt, dass er die Produktion seines nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Krisenjets 737 Max wieder aufgenommen hat. Boeing war wegen des Jets in eine schwere Krise gestürzt, bevor die Corona-Reisebeschränkungen für zusätzliche Belastungen sorgten.
  • Der Ölkonzern Chevron reagiert auf niedrigen Ölpreise und das schwierige Marktumfeld mit einem Arbeitsplatzabbau. Der Konzern will ungefähr 10 bis 15 Prozent der knapp 45.000 Stellen streichen.
  • In einer Telefonkonferenz mit Investoren teilte der Hedgefonds-Manager Bill Ackman mit, dass er seine Anteile an Berkshire Hathaway verkauft habe, weil ihm die Beteiligungsgesellschaft zu behäbig geworden sei. Die Mittel wolle er bei anderen Unternehmen reinvestieren.
  • HP Inc. hat sein Zahlenwerk vorgelegt und dabei die Gewinnerwartungen übertroffen. Das Unternehmen wies einen Gewinn je Aktie von 0,51 Dollar aus. Der Umsatz belief sich auf 12,47 Mrd. Dollar.
  • Geht es nach der „Bild“-Zeitung, droht im Hause Volkswagen ein Putsch. Wie die Zeitung berichtet, haben sich VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und IG-Metall-Vorstand Jörg Hoffmann darauf verständigt, dass Konzernchef Herbert Diess abtreten müsse. Als Gründe für eine mögliche Revolte gegen Diess werden unter anderem Probleme beim Golf angeführt, zudem die Software-Fehler beim neuen E-Auto der Wolfsburger, dem ID.3. Das manager magazin berichtete über Unstimmigkeiten mit Blick auf die geplante Vertragsverlängerung für Diess. Den Bericht der “Bild“-Zeitung über einen angeblichen Putschversuch gegen den VW-Chef hat die Arbeitnehmerseite im VW-Aufsichtsrat mittlerweile zurückgewiesen. Am Nachmittag tagt der VW-Aufsichtsrat. Auf dem heutigen Treffen wird erwartet, dass Diess in seinem Bericht vor den Kontrolleuren Stellung zu den Schwierigkeiten beim Anlauf des neuen Gold 8 nimmt, wie es laut dpa aus dem Umfeld der Aufseher hieß. Außerdem gehe es um die Kritik an einem rassistischen Werbevideo, die Lage in China und weitere Kooperationsschritte mit dem US-Autobauer Ford.
  • Die Corona-Krise hat der Fluggesellschaft SAS im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang von knapp 47 Prozent beschert. Von Februar bis April lag der Umsatz bei 5,2 Mrd. schwedischen Kronen, im Vorjahresquartal bei 9,8 Mrd. Der dänische und der schwedische Staat hatten SAS Staatsgarantien im Wert von zusammen 3 Mrd. Kronen zugesichert.
  • Der japanische Autokonzern Honda muss 1,37 Mio. Fahrzeuge zurück in die Werkstätten rufen. Grund sind Probleme mit der Kraftstoffpumpe. Wegen der Fehlfunktion könnte sich der Motor ausschalten, teilte Honda mit.
  • Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat vom Versorger Innogy einen Auftrag zur Lieferung von Anlagen erhalten. Für den Windpark "Jüchen A44n" in Nordrhein-Westfalen soll der Spezialist sechs Anlagen mit einer Gesamtleistung von 27 Megawatt liefern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Bau des Windparks habe bereits im April begonnen. Die Inbetriebnahme solle ein Jahr später erfolgen.
  • Erstmals seit März sind auf innerdeutschen Verbindungen wieder Fahrgäste mit Flixbus unterwegs. Der Fernbus-Marktführer nahm heute den Betrieb wieder auf. Zunächst werden knapp 50 Haltepunkte angesteuert. Allerdings waren es vor der Coronakrise zehnmal so viele.
  • Der Autozulieferer Knorr-Bremse hat im ersten Quartal einen Rückgang der Auftragseingänge um rund 16 Prozent auf 1,59 Mrd. Euro und einen Umsatzabgang um rund 7 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro verzeichnet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 13 Prozent auf 290,2 Mio. Euro. Ende März hatte Knorr-Bremse seine Prognose wegen der Corona-Krise zurückgezogen und war davon ausgegangen, dass Umsatz und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gegenüber 2019 deutlich fallen dürften. Dies bestätigte der Konzern nun.
  • Der Start-Up-Investor Rocket Internet hat im ersten Quartal trotz gewachsener Umsätze bei seinen Beteiligungsgesellschaften Home24 und Global Fashion Group erwartungsgemäß einen Nettoverlust verbucht (in Höhe von 162 Mio. Euro). Vor Jahresfrist war noch ein Gewinn von 140 Mio. erzielt worden. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 13,5 auf 48,9 Mio. Euro. Im Ausblick geht Rocket Internet von einer weiterhin negativen Entwicklung aus. Bei „sehr vielen" Unternehmen aus dem Portfolio des Konzerns sei die Ungewissheit infolge der Covid-19 Pandemie stark gestiegen, sagte CEO Oliver Samwer. Dies wirke sich negativ auf die Bewertungen und das operative Ergebnis aus. „Wir denken, dass dies kurz- und mittelfristig so bleiben wird.“
  • Der britische Billigflieger Easyjet bis zu 30 Prozent seiner Arbeitsplätze abbauen, zudem soll die Flugzeugflotte verringert werden, statt ausgebaut, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Grund sei der Einbruch des Flugverkehrs infolge der Coronavirus-Pandemie und die Erwartung, dass die Nachfrage nach Flugtickets nicht vor dem Jahr 2023 wieder auf das Niveau von 2019 ansteigen werde. Im kommenden Geschäftsquartal im Sommer werde das Flugangebot voraussichtlich 70 Prozent geringer ausfallen als ein Jahr zuvor.
  • Die frühere Finanzchefin von Huawei, Meng Wanzhou, hat vor Gericht in Kanada eine Niederlage erlitten. Das Gericht sieht die Umstände für ein Auslieferungsverfahren als gegeben. Das Verfahren geht deswegen in die nächste Runde. Meng hatte Einspruch eingelegt. Sie soll wegen Huaweis Missachtung von Sanktionen gegen den Iran an die USA ausgeliefert werden und steht derzeit in Vancouver (Kanada) unter Hausarrest.

Konjunktur & Politik

  • Kreisen zufolge wollen die USA die Visas von mehreren tausend chinesischen Studenten für ungültig erklären, weil sie unter Verdacht stehen Beziehungen zum Militär zu unterhalten.
  • Der Bundestag hat heute die rechtlichen Grundlagen für eine Europäische Staatsanwaltschaft verabschiedet. Die neue Behörde soll Ende des Jahres ihre Arbeit aufnehmen und Straftaten im Zusammenhang mit EU-Subventionen und Fördergeldern verfolgen.
  • Die schwebenden Hausverkäufe in den USA sind im April um 21,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Erwartet wurde ein Rückgang um 15,0 Prozent nach einem Minus von 20,8 Prozent im Vormonat.
  • Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der vergangenen Woche um 7,9 Millionen Barrel auf 534,4 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde eigentlich ein Rückgang um 1,9 Millionen Barrel.
  • Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA sind im April nach Angaben des US-Handelsministeriums gegenüber dem Vormonat um 17,2 Prozent eingebrochen. Ökonomen hatten mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet. Für März wurde das vorläufige Orderminus von 14,7 auf 16,6 Prozent nach unten revidiert.
  • Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung lag in der Woche zum 23. Mai auf saisonbereinigter Basis bei 2.123 Mio. wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 2 Mio. vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert auf 2,446 Mio. nach oben korrigiert.
  • Vor dem Hintergrund der Spannungen mit den USA hat Chinas Regierungschef Li Keqiang Washington eingeladen, die Beziehungen „auf den richtigen Weg zu bringen“. Dies sei im Interesse beider Länder, sagte der Premier. Es gebe „starke gemeinsame Interessen". Beide Seiten sollten zusammenarbeiten und alte und neue Herausforderungen bewältigen.
  • Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal stärker als bisher bekannt eingebrochen. Wie das Handelsministerium mitteilte, lag die Wirtschaftsleistung zwischen Januar und Ende März um annualisiert 5,0 Prozent unter dem Niveau des Vorquartals. In einer ersten Schätzung war ein Einbruch um 4,8 Prozent ermittelt worden.
  • Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im Mai voraussichtlich plus 0,6 Prozent betragen, wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilte. Im April lag die Jahresrate bei 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vormonat April sinken die Verbraucherpreise im Mai voraussichtlich um 0,1 Prozent.
  • Der von der EU-Kommission erhobene Stimmungsindex Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Mai um 2,6 auf 67,5 Punkte, wie die Behörde mitteilte. Volkswirte hatten eine stärkere Erholung auf 70 Punkte erwartet. Der Vormonatswert wurde jedoch auf 64,9 Punkte nach unten revidiert. Zunächst war ein Rückgang auf 67,0 Punkte ermittelt worden. Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im Mai allerdings weiter verschlechert. Der entsprechende Index BCI sank auf minus 2,43 Punkte von minus 1,99 Zähler im April. Ein niedriges Niveau spiegelt ein ungünstiges Geschäftsklima wider.
  • Die Auftragsbücher im deutschen Bau waren zu Beginn des Jahres noch gut gefüllt, doch neue Aufträge kamen kaum hinzu. „Das deutet im Augenblick auf nichts Gutes hin", sagte der Präsident des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, am Donnerstag in Berlin. Demnach seien die Aufträge im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 30 bis 40 Prozent zurückgegangen. Der Verband geht für 2020 davon aus, dass die Umsätze bei rund 135 Mrd. Euro stagnieren werden. Die Zahl von rund 870.000 Beschäftigten im Bausektor könne zwar gehalten werden, werde aber nicht weiter steigen.
  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mit dem Corona-Konjunkturpaket offenbar neben der Autoindustrie auch Werften, die Zugproduktion in Ostdeutschland und den Flugzeugbauer Airbus unterstützen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. In einer Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion habe Altmaier dies damit begründet, dass die industriellen Strukturen des Landes erhalten werden müssten.
  • Die Verbraucherpreise in Spanien sind im Mai deutlich gefallen. Laut dem Statistikamt INE lag das Preisniveau HVPI um 0,9 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt mit einem solchen Rückgang gerechnet. Gegenüber dem Vormonat blieb das Preisniveau stabil.
  • Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr wahrscheinlich um 6,6 Prozent schrumpfen und im kommenden Jahr von dem niedrigen Niveau aus dann um 10,2 Prozent wachsen. Das ergibt die Aktualisierung der ifo Konjunkturprognose für 2020/2021. „Grundlage ist die Auswertung der ifo-Umfrage im Mai unter den Unternehmen. Sie halten im Schnitt eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage innerhalb von neun Monaten für den wahrscheinlichsten Fall“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturprognosen. „Nach einem kräftigen Einbruch im zweiten Quartal 2020 um 12,4 Prozent dürfte sich damit die Konjunktur bis Mitte nächsten Jahres erholen. Erst dann werden wieder so viele Waren und Dienstleistungen produziert wie in einer Situation ohne Coronakrise“, fügt Wollmershäuser hinzu. Die Prognose hängt allerdings stark davon ab, wie schnell sich die Geschäftslage der Unternehmen wieder normalisiert, hieß es einschränkend.
  • Das Weiße Haus in Washington hat für heute eine Verfügung des US-Präsidenten zu sozialen Medien angekündigt. Details blieben unklar, ebenso auf welcher rechtlichen Grundlage die Regierung eine solche Regulierung vornehmen könnte. Präsident Donald Trump hatte zuvor gedroht, soziale Medien zu regulieren oder gleich ganz zu schließen, weil sie seiner Ansicht nach konservative Stimmen unterdrückten. Hintergrund ist, dass der Kurznachrichtendienst Twitter einen Eintrag des Präsidenten einem negativen Faktencheck unterzogen hatte.
  • Der Volkskongress in Peking soll heute zum Abschluss seiner Jahrestagung das umstrittene Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschieden. Das Gesetz richtet sich gegen Aktivitäten, die als subversiv, separatistisch oder ausländische Einmischung angesehen werden. Der Demokratieaktivist Joshua Wong aus Hongkong hat die internationale Staatengemeinschaft zum Kampf gegen die umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetze aufgerufen, die die Autonomie der Stadt bedrohen. In einer Pressekonferenz mit den Mitstreitern Agnes Chow und Nathan Law forderte Wong US-Präsident Trump dazu auf, seine Macht zu nutzen.
  • Das US-Außenministerium hält den vorteilhaften Sonderstatus für Hongkong angesichts der zunehmenden Einmischung Chinas in der eigentlich autonomen Metropole nicht mehr für gerechtfertigt. Das erklärte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch. „Keine vernünftige Person kann heute angesichts der Lage vor Ort behaupten, dass Hongkong noch einen hohen Grad an Autonomie von China beibehält", schrieb Pompeo in einem gesetzlich vorgeschriebenen Bericht an den Kongress.
  • Die deutsche EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat im Interview mit der „Financial Times“ betont, das Bundesverfassungsgericht habe keinen direkten Einfluss auf die Europäische Notenbank und sei von dem kürzlich gefallenen Urteil zu ihrer Geldpolitik daher nicht direkt betroffen. „Die EZB steht allein unter der Gerichtsbarkeit des Europäischen Gerichtshofs“, sagt Schnabel. Das Verfassungsgericht wirft der EZB vor, mit einem Programm zum Kauf von Anleihen möglicherweise ihre Kompetenz überschritten zu haben. Der Bundesbank hat das Gericht deshalb verboten, an diesem Programm weiter teilzunehmen, wenn die EZB die Verhältnismäßigkeit ihrer Geldpolitik nicht binnen dreier Monate besser begründe. Schnabel zufolge habe die EZB jederzeit die Verhältnismäßigkeit ihrer Geldpolitik dargestellt.
  • Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in den USA Angaben mehr als 100’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus ums Leben gekommen, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität hervorgeht. Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie in den USA lag demnach bei rund 1,7 Mio.

Dividendenausschüttungen

  • Evonik (€0,57 je Aktie)
  • Hugo Boss (€0,04 je Aktie)
  • Freenet (€0,04 je Aktie)
  • Bechtle (€1,20 je Aktie)

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