• Volkswagen AG Vz. - Kürzel: VOW3 - ISIN: DE0007664039
    Börse: XETRA / Kursstand: 241,100 €

Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Der VW-Konzern hat den Absatz im März basiseffektbedingt deutlich um 53 Prozent im Jahresvergleich steigern können, so dass sich für das erste Quartal nun ein Anstieg von 21 Prozent ergibt.

Die drei wichtigsten Pkw-Marken des VW-Konzerns konnten im ersten Quartal deutliche Absatzanstiege (VW Pkw: +25 %; Audi: +31 %; Porsche: +36 %) ausweisen. Die Premiummarke Audi hat sich damit besser als Mercedes-Benz, aber schlechter als die Marke BMW entwickelt. Allerdings hatte Audi im Vorjahreszeitraum auch den größten Rückgang unter den dreien hinnehmen müssen. Daten zum E-Auto-Absatz hat VW nicht veröffentlicht.

Bei den Mitte März bekannt gegebenen strategischen Entscheidungen - Umstellung bei der Batterie von Fremdbezug auf Eigenerstellung im Partnerschaftsmodell, Einheitsbatteriezelle, Ausweitung des Plattformmodells auf Hardware, Software, Batterie & Laden sowie Mobilitätsdienste - überwiegen nach Einschätzung von Independent Research zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Chancen die Risiken. Der VW-Konzern verfüge über das Potenzial an Skaleneffekten, um sich einen beträchtlichen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Dies sollte sich dann auch entsprechend in der Geschäftsentwicklung des Autobauers niederschlagen.

In Erwartung eines positiven Gesamtertrags auf Sicht von zwölf Monaten von mehr als 10 Prozent votiert Independent Research für die Vorzüge von Volkswagen nach wie vor Kaufen (Kursziel: 272,00 (alt: 265,00) Euro.

Das Analysehaus RBC bewertet die die Vorzugsaktien von Volkswagen weiterhin mit „Outperform" und einem Kursziel von 277 Euro. Die Auslieferungen im ersten Quartal hätten positiv überrascht. Die Experten erhöhte ihre Prognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) und den Gewinn je Aktie in den ersten drei Monaten dieses Jahres.

Goldman Sachs hat die Volkswagen-Vorzugsaktien auf "Buy" mit einem Kursziel von 284 Euro belassen. Die Analysten rechnen im Autosektor mit einem kräftigen Wachstum fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme (ADAS), die Sicherheitsfunktionen ermöglichen. So dürfte der Markt für Kamera-, Radar- und Laser-basierte Abstandsmessungssysteme (LiDAR) bis 2025 auf mehr als 60 Mrd. US-Dollar wachsen. Der zunehmende Wettbewerb werde die Margen der entsprechenden Zulieferer in diesem Segment belasten. Autobauer wie Volkswagen sollten aber von der Entwicklung profitieren.

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