An allen Ecken und Enden wird das Finanzsystem und konjunkturelle Geschehen einem Belastungstest unterzogen, dessen Ausgang noch offen ist. Man darf nicht vergessen, dass die erste Phase der Finanzkrise ab 2007 vor allem in den USA die Bankenlandschaft ziemlich umgepflügt hat. Bear Stearns weg, Lehman Brothers weg, Washington Mutual weg, Merrill Lynch weg, AIG fast weg, Fannie Mae und Freddi Mac fast weg. Jetzt befinden wir uns in Phase 2 der Finanzkrise und jetzt stehen in Europa ganze Volkswirtschaften und ihre Banken unter Beschuß, eigentlich eine prekärere Situation.

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Die Anlegerschaft scheint aber mehrheitlich adaptiert zu haben. Man scheint sich mit den widrigen Marktverhältnissen arrangiert zu haben : Es geht eben ein paar Jahre steil hoch, ein paar Jahre steil runter, ein paar Jahre steil hoch, usw. und jetzt möglicherweise wieder ein paar Jahre runter. Können Sie sich noch an den denkwürdigen Tag erinnern, als Merkel und Steinbrück vor die Kameras gingen und Merkel sagte : "Wir sagen den Sparerinnen und Sparern , dass ihre Einlagen sicher sind". Sicher war gar nichts, es knisterte regelrecht in der Luft, die Lage war aufs äußerste angespannt, die Musik hätte komplett kippen können. Zum Glück stabilisierte sich die Lage ... Frage: Kommt die Panik noch oder stumpfen wir alle einfach nur stark ab, schalten in dem Bereich zwischen linkem und rechtem Ohr auf Durchzug oder wiegen wir uns in Sicherheit ?