WERBUNG

Die weltweite politische Lage bleibt unsicher. Für viele Investoren ist das ein Grund, sichere Häfen anzusteuern. Doch es gibt Alternativen, so Nermin Aliti, Leiter Fonds Advisory beiLaureus AG Privat Finanz. „Seit Mitte August geht es mit dem MSCI Emerging Markets aber wieder bergauf. Ein Trend, der – kurzfristige Korrekturphasen inklusive – auf lange Sicht anhalten könnte. Und zwar aus unterschiedlichen Gründen: Für die Schwellenländer spricht das schon seit Jahren vergleichsweise kräftige Wirtschaftswachstum. Während die Industriestaaten von 2010 bis 2018 auf ein durchschnittliches Wachstum im Jahr von knapp 2 Prozent kamen, legte das Bruttoinlandsprodukt der Emerging Markets im Schnitt um rund 5,3 Prozent zu“, fasst Aliti zusammen.

Die Kräfteverhältnisse verschieben sich

Weiterhin verweist der Anlage-Experte auf die wachsende Bedeutung der aufstrebenden Volkswirtschaften. So würden Schwellenländer inzwischen für rund sechzig Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich sein. Noch 1990 habe dieser Anteil bei lediglich dreißig Prozent gelegen. „Dass um die Jahrtausendwende noch 95 Prozent der weltweit größten Unternehmen in Industrieländern angesiedelt waren und bereits im Jahr 2025 mehr Großkonzerne ihren Hauptsitz in China haben sollen als in den USA oder Europa macht ebenfalls unmissverständlich klar: die globalen Kräfteverhältnisse verschieben sich zunehmend zugunsten der prosperierenden Schwellenländer“, betont Aliti.

Schwellenländer-ETF als Preisbrecher

Der Anlageprofi verweist zwar darauf, dass eine aktive Selektion bei Schwellenländern große Vorteile bringen kann und warnt davor, sich die „erstbeste Schwellenländeraktie“ ins Depot zu legen, doch empfiehlt Aliti auch gestreute Investments. Diese sind mittels ETFs einfach und kostengünstig umzusetzen. Der iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF (WKN: A111X9) bündelt 2542 Aktientitel aus Schwellenländern in einem ETF. Die wichtigsten Regionen sind Asien, Lateiamerika, Europa und Afrika. Im laufenden Jahr ging es für den ETF bereits um 10,65 Prozent nach oben. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,18 Prozent.