Nach den allerorts erwarteten US-Arbeitsmarktbericht (hier die Aufzeichnung der JFD-Desktop-Live-Schaltung) haben sich die ersten Wolken verzogen und es scheint an der Zeit, wieder einmal einen Blick auf etwas Besonderes zu werfen. Denn neben dem US-Dollarindex, welcher den Außenwert des US-Dollars gegenüber den sechs großen Währungen (EUR, YEN, GBP, CAD, SEK und dem CHF) mit unterschiedlicher Gewichtung darstellt, sind es auch die Indizes zum Euro, des britischen Pfunds, dem Schweizer Franken sowie dem japanischen Yen, welche im großen Bild eine Beachtung erfahren sollten. Somit handelt es sich im Sinne der heutigen Headline, inkl. des U.S. Dollars, nicht um die vielerorts bekannten „BIG Five – die großen Fünf aus Afrika“, sondern um die fünf einflussreichsten Währungsplätze der Welt. Diesmal auch wieder unter einer wahren Vogel-, oder noch besser Allperspektive via Quartalscharts seit dem Ende des Bretton Woods System zu Beginn der 70er Jahre.

    U.S. Dollar Index (USDX): Der Chart zum USDX dürfte Ihnen bereits bekannt vorkommen. Gerade unter Quartalsbetrachtung tut sich hier natürlich auch nicht wirklich viel. Doch zuletzt im April in dieser Art betrachtet, ergibt sich eine interessante Feststellung. Der Ausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie verspricht eine mittelf- bis langfristige Aufwertung, welche noch erhebliches Potenzial aufweist. Das bisherige Comeback des U.S. Dollars scheint nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in den kommenden Jahren(!) noch erwarten würde. Während des zweiten Quartals erfolgte ein klassischer Ausbruchs-Pullback und im laufenden dritten Quartal scheint der Bulle auch schon wieder zurückkehren zu wollen. Ein neues Mehrjahreshoch über 100,39 Punkte dürfte dabei weitere Kräfte in Richtung von 110,00 und darüber bis 118,00 Punkte entfalten. Die tatsächliche Zinsanhebungsphase in den USA scheint in diesem Kontext auch näher und näher zu kommen. Eine kurzfristigere Betrachtung zum Index werden wir am kommenden Montag exklusiv auf dem nachfolgenden JFD Desktop zur Verfügung stellen.

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    Neben dem ersten Chart zum U.S. Dollar Index (USDX) folgen nunmehr die Indizes auf die Währungen im Kontext der Gegenüberstellung nachfolgender Währungen: EUR, CHF, GBP, USD und YEN. Diese Währungs-Indizes stellen sich als der arithmetisch gewichtete Durchschnitt im Vergleich zu den jeweiligen vier Gegenwährungen dar. Der Blick auf diese Charts lohnt im Big Picture durchaus, gerade auch um das grundsätzliche Verhalten der Major-Währungen wie dem EUR/USD oder auch dem USD/JPY an sich zu definieren.

    Euro Index (EUR_I): Konträr zum USDX präsentiert sich der Euro seit der Finanzmarktkrise in einer schwachen Verfassung. Dennoch wird durch die Beschau des zurückgerechneten Big Picture Charts eines deutlich. So wie der U.S. Dollar langfristig abwertete, so wertete der Euro auf. Im großen Bild sind selbst die Verwerfungen der letzten Monate bzw. Jahre kein Beinbruch. Denn der langfristige Trend weist weiterhin gen Norden – zumindest noch – denn mit Blick auf den Chart wird deutlich, dass der mögliche Abprall vom Unterstützungslevel bei rund 155,00 Punkte scheitern könnte. Ergo wäre dies ein Signal großer mittel- bis langfristiger Schwäche und dürfte konträr zum USDX eine weitere, wohlmögliche jahrelange Abwertung des Euros unterstellen. Die Wichtigkeit der Zone von 154,60 bis 155,00 Punkte kann daher auf Quartalsbasis gar nicht genug betont werden. Hoffnung wäre natürlich unverändert mit einem Abprall von diesem Niveau verbunden. Doch scheinen die finanzpolitischen Rahmendaten ein solches Szenario keinesfalls zu begünstigen, denn wo in den USA mit Zinsanhebungen spekuliert wird und das Quantitative-Easing-Programm (QE3) bereits seit 2014 zur Geschichte zählt, wird hier in Europa gerade erst damit begonnen. Eine Stärkung des Euros scheint unter diesen Bedingungen kaum denkbar. Doch wie heißt es so schön: Sag (schreib) niemals nie!

    Gewichtung anhand nachfolgender Währungspaare: EUR/CHF + EUR/GBP + EUR/JPY + EUR/USD

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    British Pound Index (GBP_I): Ein dem U.S. Dollar ähnliches Bild zeigt das britische Pfund. Generell in einer übergeordneten Abwertungsphase, gelang auch erst hier im Zuge der Finanzmarktkrise eine Stabilisierung auf tiefem Niveau. Die Spannung wird auch hier weiter aufgebaut, da sich das darstellende Dreieck unmittelbar vor einer Auflösung befinden könnte. Im vereinigten Königreich bestimmen dabei ja auch schon Zinsanhebungsäußerungen für das erste Halbjahr 2016 den Markt. Ein Ausbruch über 33,76 Punkte könnte dabei mittel- bis langfristige Zugewinne bis zur Abwärtstrendlinie im Bereich von 37,50 Punkten und ggf. darüber bis zum Hochpunkt im neuen Jahrtausend bei 43,20 Punkte initiieren.

    Gewichtung anhand nachfolgender Währungspaare: GBP/CHF + GBP/EUR + GBP/JPY + GBP/USD

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    Schweizer Franken Index (CHF_I): Unverändert interessant ist hierbei die 45 Jahre+ Betrachtung. Wie man nämlich sieht, ist die Aufwertung des Schweizer Franken (CHF) durch temporäre/künstliche „Einfrierung“ des EUR/CHF bei 1,20 CHF“ nur herausgezögert wurden. Das langfristige Bild zeigt unverändert wohin die Tendenz weist. Dies dürfte sich mittelfristig auch nicht ändern, so lange die Unterstützung der letzten Quartale um 355,00 Punkte verteidigt werden kann. Mittelfristige Niveaus von rund 410,00 Punkten erscheinen dabei möglich. Aufgrund der aktuellen Preisschwäche des CHF kann ein Re-Test der Unterstützung bei 355,00 Punkten nicht ausgeschlossen werden.

    Gewichtung anhand nachfolgender Währungspaare: CHF/EUR + CHF/GBP + CHF/JPY + CHF/USD

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    Yen Index (JPY_I): Die langfristige Aufwärtstrendlinie schien zu Beginn des zweiten Quartals noch verteidigt werden zu können. Doch wie man sieht, übte die Abwärtstrendlinie eher Druck von oben aus, sodass ein Rückgang bis zur Unterstützung bei 207,00 Punkten nicht ausgeschlossen werden kann. Nur über 267,00 Punkte wäre tatsächlich wieder ein stärkerer Yen zu erwarten. Doch scheint dies eher zur Kategorie Hoffnung zu zählen.

    Gewichtung anhand nachfolgender Währungspaare: JPY/CHF + JPY/EUR + JPY/GBP + JPY/USD

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    Christian Kämmerer

    Head of Research & Analysis JFD Brokers Germany

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