US-Aktienmarkt: Wenig verändert am Black Friday

    Die Wall Street ist am sogenannten Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, wenig verändert in den verkürzten Handel gestartet. Am US-Aktienmarkt wird nur bis 19.00 Uhr MEZ gehandelt, am US-Anleihemarkt bis 20.00 Uhr MEZ. Der Dow Jones Industrial Average notiert aktuell 0,22 % höher bei 17.868 Punkten. Der S&P 500 sinkt um 0,01 %, während der Nasdaq Composite um 0,28 % zulegt.

    Einbruch beim Ölpreis sorgt für Turbulenzen

    Der starke Einbruch beim Ölpreis hat auch Auswirkungen auf den Aktienmarkt. Die großen Verlierer sind die Unternehmen aus der Öl- und Gas-Industrie sowie deren Zulieferer. So geben etwa Exxon Mobile zur Stunde 3,7 % ab. An der Technologiebörse Nasdaq stürzt der PHLX Oil Service Sector Index um 8,7 % ab. Profiteure des niedrigen Ölpreises sind hingegen die Airlines, deren Kosten für Kerosin sinken. Delta Air Lines legen um 5,8 % zu.

    Am Donnerstag war der Ölpreis auf den tiefsten Stand seit vier Jahren eingebrochen. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) will ihr seit Dezember 2011 bestehendes Förderziel von 30 Millionen Barrel pro Tag nicht reduzieren. Am Freitag kann sich der Ölpreis leicht erholen.

    EU-Kommission genehmigt Covidien-Übernahme durch Medtronic

    Die Europäische Kommission hat die millardenschwere Übernahme des in Irland ansässigen US-amerikanischen Medizinprodukteherstellers Covidien durch den Wettbewerber Medtronic für 43 Mrd. Dollar unter Auflagen genehmigt.

    Bundesregierung erlaubt Secusmart-Verkauf

    Die Bundesregierung hat den Verkauf des Unternehmens Secusmart an den kanadischen Smartphone-Hersteller Blackberry genehmigt. Secusmart stellt abhörsichere Handys unter anderem für die Bundesregierung her. Ein Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry soll dafür sorgen, dass vertrauliche Informationen nicht an ausländische Nachrichtendienste weitergegeben werden.

    EU-Kommissiong gibt Defizitsündern mehr Zeit

    Die EU-Kommission will erst im März 2015 über Strafen für Länder wie Frankreich und Spanien entscheiden, die ihre Defizitziele nicht einhalten. Insgesamt sieben Länder wurden aufgefordert, ihre Haushalte zu überarbeiten.

    Inflationsrate in Eurozone sinkt wieder auf 0,3%

    Die Inflationsrate in Eurozone ist im November nach vorläufigen Angaben wieder auf 0,3 % gesunken, von 0,4 % im Oktober. Die weiter schwächelnde Inflationsrate könnte den Druck auf die EZB verstärken, weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Teuerungsrate wieder in die Nähe des Ziels von knapp unter 2 % zu bringen.