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    Die meisten Anleger kennen sie, die Weihnachtsrally: In jedem Jahr wird sie mit schöner Regelmäßigkeit von den Analysten erwartet, in vielen Jahren bleibt sie aber auch ein Phantom. Doch im statistischen Mittel lässt sich durchaus belegen, dass etwas dran ist, am Mythos Weihnachtsrally. Der Dezember gehört aus saisonaler Perspektive jedenfalls zu den stärksten Monaten des Jahres. In den US-Blue-Chip-Indizes ist der Dezember sogar der Monat mit der besten durchschnittlichen Performance überhaupt. Aber auch am deutschen und am europäischen Aktienmarkt überzeugt der Dezember mit einer überdurchschnittlichen Performance.

    DAX

    Für die deutschen Standardwerte ist der Dezember im langjährigen Mittel ein besonders guter Monat, wie eine Auswertung des DAX und seiner Vorläuferindizes seit dem Jahr 1959 zeigt. Mit einem Plus von im Schnitt 0,96 Prozent ist der Dezember für die deutschen Standardwerte der drittbeste Monat des Jahres. Nur der März und November schneiden mit einem Plus von 1,52 Prozent bzw. 1,25 Prozent noch besser ab.

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    Euro Stoxx 50

    Am europäischen Aktienmarkt insgesamt gehört der Dezember ebenfalls zu den besseren Börsenmonaten. Mit einem durchschnittlichen Plus von 1,20 Prozent ist der Dezember für den EuroStoxx 50 der fünftbeste Monat des Jahres. Spitzenreiter ist der Oktober mit einem Plus von 2,13 Prozent. Im EuroStoxx ist ein Blick auf die Saisonalität für Anleger sogar besonders wichtig, angesichts der Tatsache, dass insgesamt sieben von zwölf Monaten im langjährigen Mittel eine negative Performance zeigen.

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    Dow Jones Industrial Average, S&P 500 und Nasdaq 100

    Am US-Aktienmarkt kann der Dezember vollends überzeugen. Mit einem Plus von im Schnitt 1,45 Prozent ist der letzte Monat des Jahres im Dow Jones Industrial Average sogar der beste Monat überhaupt. Zumindest bei den Large Caps aus den USA landet der Dezember damit sogar vor dem Januar, der für den US-Gesamtmarkt lange Zeit als bester Börsenmonat galt. Vor allem an der Wall Street ist die Weihnachtsrally also kein Mythos, sondern häufig Realität. Der zwölfte Monat des Jahres meint es meist gut mit den Anlegern.

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    Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich beim S&P 500. Auch hier ist der Dezember mit einem durchschnittlichen Plus von 1,40 Prozent der saisonal stärkste Monat des Jahres. Mit einem Plus von ungefähr einem Prozent schneiden auch Januar, April und Juli sehr stark ab.

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    Im Nasdaq 100 gehört der Dezember zwar auch zu den besseren Monaten des Jahres, April, Oktober und insbesondere der Januar mit einem Plus von 2,45 Prozent schneiden aber noch besser ab. Tatsächlich gibt es im Nasdaq 100 nur einen einzigen Monat mit einer durchschnittlich marginal negativen Performance (den September mit einem Minus von 0,02 %).

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    Weitere Indizes

    Noch deutlich besser als die Bluechips-Indizes aus Europa und USA schneiden allerdings andere Indizes ab, wie die folgende Grafik zeigt. Der Hang Seng Index aus Hongkong kommt auf eine durchschnittliche Monatsperformance von 3,12 Prozent, der britische FTSE 100 auf 2,20 Prozent.

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    Fazit: Der Dezember ist saisonal im Dow Jones Industrial Average der beste Monat des Jahres und überzeugt auch am deutschen und europäischen Aktienmarkt mit einer überdurchschnittlichen Performance. Noch deutlich positiver schneiden im Dezember durchschnittlich der Hang Seng Index sowie der FTSE 100 ab. Aus saisonaler Perspektive haben die Bullen im Dezember also einen klaren Vorteil. Anleger und Trader müssen außerdem ihre Positionen nach dem Jahreswechsel nicht panisch verkaufen, denn der Januar kann zumindest am deutschen und am amerikanischen Aktienmarkt ebenfalls mit einem überdurchschnittlichen Plus überzeugen. Anders sieht es allerdings im EuroStoxx 50 aus, denn hier zeigt der erste Monat des Jahres im langfristigen Mittel sogar eine negative Performance.

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