Bereits im Januar dieses Jahres schickte das Researchteam von Morgan Stanley folgende Zykleneinschätzung, die auf statistischen Auswertungen beruht, an ihre institutionelle Klientel heraus. Schlußfolgerung, man solle Aktien in Stärke verkaufen. Mit ihrer Verkaufsempfehlung waren sie allerdings deutlich zu früh. Und mit ihrer Hochstufung der Aktien von Untergewichten auf Übergewichten vor einigen Wochen, haben sie möglicherweise wieder nicht das beste Timing erwischt.

Dennoch schauen Sie sich das folgende Zyklenmodell einmal an.

Gut, wo stehen wir aktuell ?

Ein User postete in unserem Tradingblog folgende Grafik.

Demzufolge passen die Trends unter zeitlichen Gesichtspunkten nicht ganz, aber von der preislichen Ausdehnung. Unter Anwendung des Zyklenmodells von Morgan Stanley müßten wir jetzt auch am Beginn einer Korrektur an den Aktienmärkten stehen.

Wenn es nach der Kursverlaufsanalogie mit dem Nikkei geht, würde der Markt jetzt in eine ganz große Korrektur mit Ausbildung neuer Tiefs übergehen. Wenn es nach dem hier vorgestellten Zyklenmodell geht, ist der Übergang in eine überschaubare Korrektur wahrscheinlich.

Externe Quelle: http://www.bilderload.com/bild/43334/jpmdowiHPHXS.jpg