Chicago (GodmodeTrader.de) – Der an der CBoT noch am aktivsten gehandelte Weizenfuture (mit einer Laufzeit bis Ende Dezember) konsolidiert am Dienstag die Verluste vom Wochenbeginn bis 419,2 US-Cents je Scheffel im Tief. Die Weizenexporteure in den USA und in Teilen Europas kämpfen angesichts dominierender Anbieter aus der Schwarzmeerregion um Marktanteile. Während Russland eine Rekordernte eingefahren hat, ist der ukrainische Winterweizen dank hervorragendem Wetter in einer besseren Verfassung als vor einem Jahr.

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    Die US-Agrarbehörde USDA hat in der Woche bis zum 16. November 259.264 für den Export bestimmte Tonnen US-Weizen inspiziert. Der Wert liegt damit am unteren Ende der Prognosespanne zwischen 250.000 und 450.000 Tonnen. „Die Veröffentlichung der US-amerikanischen Export-Inspektionsdaten konnte die Stimmung nicht aufhellen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Tobin Gorey, Agrarstratege bei der Commonwealth Bank of Australia. „Die US-Exporte bleiben demnach nach wie vor hinter ihrer Zielmarke zurück.“

    Gegen 10:30 Uhr MEZ notiert der an der CBoT gehandelte Weizenkontrakt mit einer Laufzeit bis Ende Dezember bei 422,2 US-Cents je Scheffel.