Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Weizen und Mais stehen weiter unter Druck. Weizen handelt in der Nähe des Tiefs von Ende August. Mais nähert sich wieder dem Zehnmonatstief von Mitte Oktober. Dies zeigt sich auch am Verhalten der kurzfristig orientierten Marktteilnehmer, wie die Analysten der Commerzbank im aktuellen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

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    Diese setzten seit Wochen mehrheitlich auf fallende Preise. In der letzten Berichtswoche seien die Netto-Short-Positionen bei Weizen und Mais nochmals ausgeweitet worden. Bei Weizen seien sie auf 78.800 Kontrakte gestiegen, das höchste Niveau seit Anfang September. Bei Mais hätten sie mit 154.600 Kontrakten das höchste Niveau seit Ende Mai erreicht, heißt es weiter.

    „Der Großteil an preisbelastenden Nachrichten dürfte damit bereits eingepreist sein. Unvorhergesehene Nachrichten wie (weitere) Ernteverzögerungen in den USA könnten den Maispreis via Short-Eindeckungen merklich steigen lassen. Solange derartige Meldungen ausbleiben, dürfte der Abwärtstrend bei Weizen und Mais allerdings anhalten“, so die Commerzbank-Analysten.