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    Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hält eine Kursexplosion an den Aktien- und Anleihemärkten für möglich.

    "Wir haben hier das Risiko einer Kursexplosion [melt-up], nicht eines Zusammenbruchs [meltdown]", sagte BlackRock-Chef Larry Fink in einem CNBC-Interview am Dienstag. "Unabhängig davon, wo wir an den Aktienmärkten stehen, haben wir nicht gesehen, dass Geld eingesetzt wurde. Wir haben Rekordbeträge an Geld in Cash, und wir sehen immer noch Mittelabflüsse von Privatanlegern bei Aktien und von institutionellen Anlegern", so Fink.

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    Dow Jones Industrial Average

    Im ersten Quartal hätten sich die weltweiten Aktienmärkte um rund 11 Prozent erholt, nach einem Einbruch um 13 Prozent im vergangenen Jahr. Trotz der kräftig steigenden Aktienmärkte im ersten Quartal zogen BlackRock-Kunden aber Geld aus den Aktienmärkten ab und steckten es in Anleihen, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung zu den Quartalszahlen von BlackRock hervorgeht. Im ersten Quartal verbuchte BlackRock bei Aktienprodukten Mittelabflüsse von 26,077 Milliarden Dollar, während ganze 79,923 Milliarden Dollar in Anleiheprodukte gesteckt wurden.

    Die meisten Anleger seien aktuell "unterinvestiert", sagte Fink. Man habe gesehen, dass Geld von der Seitenlinie in Anleihen gewandert sei, aber nicht in Aktien, sagte Fink. "Viele Leute dachten, wir würden in eine Periode steigender Zinsen übergehen. Das ist nicht passiert und wir sahen eine riesige Unterinvestition, und die Leute mussten in Anleihen eilen. Wir haben das nicht gesehen bei Aktien", so Fink.

    Die Notenbanken seien "taubenhafter" als jemals zuvor, so Fink. Es gebe einen Mangel an "guten Vermögenswerten", um den sich Investoren reißen würden.

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    Nasdaq 100

    Lesen Sie hier eine brandaktuelle Analyse meines Kollegen Bastian Galuschka zu den BlackRock-Aktien!

    Zu BlackRock gehören insbesondere der weltgrößte ETF-Anbieter iShares sowie Produkte, die sich in erster Linie an institutionelle Investoren richten. Als weltgrößter Vermögensverwalter ist BlackRock natürlich alles andere als neutral eingestellt, was die künftige Entwicklung der Märkte betrifft. Vielmehr profitiert BlackRock direkt von steigenden Kursen, da bei steigenden Kursen auch die Assets under Management (AuM) und damit die von BlackRock vereinnahmten Gebühren steigen. Trotzdem haben die Worte von BlackRock-Chef Larry Fink großes Gewicht an den Märkten.

    Was denken Sie? Befinden sich die Aktienmärkte auf dem Weg zu neuen Allzeithochs? Oder stehen die Aktienmärkte vor einem neuen Bärenmarkt? Kommentieren Sie hier unter dem Artikel und auf meinem Guidants-Desktop!


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