Der Büffel ist das zweite Tier im zwölfjährigen Zyklus des chinesischen Tierkreises. Sein Jahr begann heute, am 12. Februar 2021, ein Jahr, nachdem COVID-19 in aller Welt auftrat, und es fällt in eine Zeit, in der unter Anlegern eine hohe Unsicherheit um das Tempo des globalen Wachstums herrscht. Auch wenn eine vollständige weltweite Erholung unwahrscheinlich ist, sehen unsere Analysten Lichtblicke in Asien.

Michael Lai, Manager für chinesische Aktien in Hongkong: "Ich habe 30 Jahre Erfahrung als Stockpicker und war immer von den Chancen, die der chinesische Aktienmarkt für Anleger bietet, begeistert, denn die Tiefe und Breite des Marktes sind exponentiell gewachsen. China ist insofern ziemlich einzigartig, als es keinem liberalen, marktorientierten Drehbuch nach westlichem Vorbild folgt und Anlegern dennoch ein vielfältiges Chancenspektrum bietet. Digitalisierung, neue Technologien und weitere Konsolidierung in einigen Branchen dürften allesamt die langfristigen Chancen, die in China bereits seit langem zu beobachten sind, tragen. Das aktuelle Bekenntnis der Regierung zur Erreichung der CO2-Neutralität in den nächsten zehn Jahren könnte in den Bereichen Erneuerbare, neue Energiequellen und Elektrofahrzeuge interessante Chancen schaffen."

Desmond Soon, Portfoliomanager bei Western Asset: "Man könnte 2020 als das Jahr der vergifteten Ratte betrachten, doch am Übergang in das Jahr des Büffels lassen einige Gründe ein besseres, von harter Arbeit geprägtes Jahr erwarten. Von asiatischen Währungen und Lokalwährungsanleihen sind wir generell sehr überzeugt. Während die Zuflüsse in asiatische Dollar-Anleihen im letzten deutlich zulegten, hinkten lokale Festzinstitel und Aktien nach und besitzen nach unserem Dafürhalten Aufholpotenzial."