• Euro-Wirtschaft erzielt Mini-Wachstum
    • US-Industrie drosselt Produktion
    • Deutsche Wirtschaft stagniert im vierten Quartal
    • Zahl der Virusfälle in China steigt weiter dramatisch
    • US-Senat schränkt Trumps Handeln ein
    • Grenzmauer zu Mexiko: Weitere Gelder freigemacht
    • Kone erhöht offenbar Gebot für Thyssenkrupp-Aufzugsparte
    • VW will klagende Dieselkunden entschädigen
    • VW-Verkäufe in China brechen ein
    • Wirecard wächst weiter stark
    • Renault rutscht in die roten Zahlen

    DAX (Stand: 17.45 Uhr)

    • China bleibt im Fokus der Börsianer. In diesem Jahr aber nicht etwa wegen des Handelskonflikts mit den USA, sondern aufgrund der neuartigen Lungenkrankheit (CoVid-19). Eine neue Zählweise führte in der chinesischen Krisenprovinz Hubei zuletzt zu einem explosionsartigen Anstieg der mit dem Virus Infizierten. Die Anleger, in letzter Zeit allzu sorglos, haben seit gestern wieder die Vorsichtsbrille auf und flüchten derzeit vermehrt in als sicher geltende Anlagen wie den Schweizer Franken. Das trieb den Kurs der Währung zum Euro am Donnerstag auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus sind noch unklar. Es kristallisiert sich aber immer mehr heraus, dass die Belastungen beträchtliche Ausmaße erreichen können. Beispiel Luftfahrt: Nach Einschätzung der Luftfahrtorganisation ICAO müssen sich die Fluglinien auf einen Umsatzeinbruch von 4 bis 5 Mrd. Euro im ersten Quartal einstellen. Rund 70 Airlines weltweit haben alle internationalen Flüge von und zum chinesischen Festland gestrichen. Beispiel Autobranche: VW hat heute mit seinen Januar-Absatzzahlen geschockt. Die Verkäufe auf dem wichtigsten Einzelmarkt China gingen im Vergleich zum Vorjahr zweistellig zurück. Neben der virusbedingten Zurückhaltung lag dies aber auch am vorgezogenen Neujahrsfest. Die Stimmung am Parkett in Frankfurt bleibt heute weiter gedämpft, zumal die frischen Konjunkturdaten keine Erleichterung mit sich brachten. Das deutsche BIP ist im vergangenen Quartal nicht vom Fleck gekommen. Analysten hatten wenigstens mit einem kleinen Wachstum gerechnet. Insgesamt kletterte die Wirtschaftsleistung 2019 um 0,6 %. Der DAX konnte gleichwohl heute eine neue Bestmarke bei 13.788,51 Punkten erreichen. Den Xetra-Handel beendete das Börsenbarometer praktisch unverändert bei 13.744,21 Punkten. Noch nicht ganz einig sind sich die Anleger, wie sie die Bilanz von Wirecard werten sollen. Der Zahlungsabwickler hat 2019 deutlich mehr verdient. Allerdings wurden die Erwartungen der Analysten nicht ganz erfüllt. Gleich zu Handelsstart legten die Aktien noch zu, im Verlauf rutschten sie aber ins Minus.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmensnachrichten

    • Ein US-Gericht hat eine einstweilige Verfügung gegen einen milliardenschweren Cloud-Auftrag ("JEDI"-Auftrag) des Pentagons an Microsoft verhängt, nachdem Amazon einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Amazon hatte im November Klage eingereicht. Es ist der Ansicht, aufgrund „unzulässigen Drucks von Präsident Donald Trump" nicht den Zuschlag erhalten zu haben.
    • Die Online-Handelsplattform Ebay will nach dem Abschluss des Verkaufs der Ticketbörse Stubhub den größten Teil des Erlöses an seine Anteilseigner auszahlen. Das Aktienrückkaufprogramm werde von 1,5 auf 4,5 Mrd. US-Dollar aufgestockt, teilte das Unternehmen mit. Der Kaufpreis für Stubhub hatte bei 4,05 Mrd. Dollar gelegen.
    • Facebook stellt sich auf höhere Steuerbelastungen für Internetfirmen ein. „Ich verstehe, dass es Frustration darüber gibt, wie Technologiekonzerne in Europa besteuert werden", heißt es in einem Redemanuskript von Facebook-CEO Mark Zuckerberg für einen Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Eine Reform der internationalen Steuerregeln sei nötig. Es sei gut, dass die Industriestaaten-Organisation OECD sich des Themas angenommen habe.
    • Nike-CEO John Donahoe hält den Klimawandel für eine ernste Bedrohung für den Sportkonzern. Denn angesichts von Hitze oder Luftverschmutzung könnten viele der Kunden nur noch eingeschränkt trainieren. Daher sei es für das Unternehmen enorm wichtig, noch mehr als bisher dazu beizutragen, die Umwelt zu erhalten.
    • Der US-Chiphersteller Nvidia hat im vierten Geschäftsquartal Umsatz und Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Insgesamt 3,1 Mrd. Dollar Umsatz bescherten Nvidia einen Nettogewinn von 950 Mio. Dollar. Gegenüber dem Schlussquartal aus dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 41 Prozent beim Umsatz und 68 Prozent beim Gewinn.
    • Der US-Spielzeughersteller Mattel hat im vierten Quartal erneut einen Umsatz- und Gewinnrückgang verbucht und dabei die Erwartungen des Marktes verfehlt. CEO Ynon Kreiz bezeichnete das Jahr 2019 jedoch als Wendepunkt, was Hoffnungen auf die Rückkehr in die Gewinnzone weckt.
    • Der Betreiber eines Empfehlungsportals Yelp hat im vierten Quartal schlechter abgeschnitten hat als erwartet. Barclays hat die Aktie von Equal-Weight auf Underweigth abgestuft und das Kursziel von 36 auf 30 Dollar gekappt.
    • Der Hersteller von Streaming-Playern Roku hat das vierte Quartal zwar mit einem Verlust abgeschlossen, den Umsatz aber dank eines guten Weihnachtsgeschäfts überraschend kräftig gesteigert.
    • Kurz vor dem Ziel sind die Verhandlungen um einen Vergleich bei der Musterfeststellungsklage im Dieselskandal gescheitert. Dabei hatten sich der VW-Konzern und die Verbraucherzentrale Bundesverband bereits auf eine Entschädigungssumme von 830 Mio. Euro für die rund 460.000 im Klageregister eingetragenen VW-Kunden verständigt. Trotz dem Abbruch der Verhandlungen will der Volkswagen-Konzern den klagenden Dieselkunden diesen Betrag auszahlen. Die bereits ausgehandelten 830 Mio. Euro sollen „auch ohne die Unterstützung des Verbraucherzentrale-Bundesverbands" angeboten werden, teilte das Unternehmen nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung am Freitag mit. Zuvor hatte Business Insider über das Angebot berichtet.
    • Der Volkswagen-Konzern hat in China im Januar einen Absatzrückgang um 11,3 Prozent auf 343.400 Fahrzeuge erlitten. Gründe sind der Ausbruch des Coronavirus und das in diesem Jahr frühere chinesische Neujahrsfest. Die Volksrepublik steht für gut 40 Prozent der Auslieferungen auf Konzernebene. Weltweit sorgte das für einen Rückgang der Verkäufe um 5,2 Prozent auf 836.800 Wagen.
    • Der Handelsriese Metro hat den Verkauf seines China-Geschäfts besiegelt. Der Vertrag zum Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung an eine Tochter des chinesischen Einzelhändlers Wumart sei unterzeichnet worden, teilte der Handelskonzern zur Hauptversammlung in Düsseldorf mit.
    • Die Rodungen für das Tesla-Werk Grünheide bei Berlin gehen weiter, nachdem am Donnerstag das Landesamt für Umwelt die Zulassung für einen vorzeitigen Beginn der Arbeiten erteilte. Das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren ist bisher noch nicht abgeschlossen.
    • Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr überraschend deutlich gesteigert. Dieser stieg um 38 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. „Es ist vor allem ein sehr deutlicher Beleg für die nachhaltige Ertragsstärke unseres Geschäftsmodells", sagte Vorstandschef Markus Braun laut Mitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um rund 40 Prozent auf 785 Mio. Euro. Wirecard-Chef Markus Braun sprach von einem starken Ergebnis. „Es ist vor allem ein sehr deutlicher Beleg für die nachhaltige Ertragsstärke unseres Geschäftsmodells", sagte er. Aussagen zur laufenden Sonderprüfung der Bücher machte Braun keine. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 bestätigte der Vorstand seinen Ausblick und erwartet einen operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einer Bandbreite von 1,0 bis 1,12 Mrd. Euro.
    • Die Aktie des Modekonzerns Hugo Boss lockt heute die Anleger an. Grund ist eine Anteilsaufstockung eines Großaktionärs. Am Morgen hatten die Metzinger gemeldet, dass die italienische Marzotto-Familie ihre Beteiligung über ihre Zignago Holding von gut 10 auf 15 Prozent erhöht hat. Marzotto ist der einzige Großaktionär bei Hugo Boss, der Rest der Aktien befindet sich im Streubesitz.
    • Der französische Autobauer Renault ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich stand ein Fehlbetrag von 141 Mio. Euro nach einem Gewinn von 3,3 Mrd. Euro im Vorjahr. Der schwache Gewinn des Partners Nissan, Probleme bei Gemeinschaftsunternehmen in China belasteten zudem den Gewinn, auch Steuereffekte in Frankreich schlugen negativ zu Buche. Der Umsatz sank um 3,3 Prozent auf 55,5 Mrd. Euro, der Betriebsgewinn ging um 30 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro zurück. Die Dividende je Aktie wird auf 1,10 Euro (Vj: 3,55) gesenkt.
    • Der finnische Aufzughersteller Kone hat nach Bloomberg-Informationen sein Angebot für die Aufzugssparte von Thyssenkrupp aufgestockt. Es liege nun bei mehr als 17 Mrd. Euro, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die drei anderen jeweils von Finanzinvestoren angeführten Bietergruppen böten jeweils nur rund 16 Mrd. Euro.
    • Der französische Energieversorger Electricite de France (EDF) will auf der Ergebnisebene weiter zulegen. Das operative Ergebnis (Ebitda) soll im laufenden Geschäftsjahr auf 17,5 bis 18 Mrd. Euro zunehmen. 2019 hatte der Konzern das operative Ergebnis um rund 12 Prozent auf 16,7 Mrd. Euro gesteigert. EDF kündigte zudem an, für 2019 eine Dividende von insgesamt 0,48 Euro je Aktie zu zahlen, nach 0,31 Euro im Vorjahr.
    • Der französische Medienkonzern Vivendi will seine Musiksparte Universal Music Group (UMG) an die Börse bringen. Der IPO sei für Anfang 2023 geplant, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im Jahr 2019 erzielten die Franzosen vor allem dank gut laufender Geschäfte in ihrer wichtigsten Sparte UMG einen kräftigen Umsatzanstieg und steigerten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 15,9 Mrd. Euro.
    • Die französische Bank Crédit Agricole wird kein Angebot zur Übernahme der polnischen Commerzbank-Tochter mBank abgeben und hat auch kein Interesse an der ebenfalls zum Verkauf stehenden französischen HSBC-Tochter, wie Vorstandschef Philippe Brassac bei der Vorlage der Bilanz sagte.

    Konjunktur & Politik

    • Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) befürchtet stärkere konjunkturelle Folgen des Coronavirus-Ausbruchs für Deutschland. „Nachdem die Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession eintritt, zwischen September 2019 und Januar 2020 deutlich zurückgegangen war, haben sich die Perspektiven für das kommende Vierteljahr wieder etwas eingetrübt", erklärten die Ökonomen unter Bezug auf den von dem Institut berechneten Konjunkturindikator. Dieser zeigt für den Zeitraum Februar bis Ende April ein Rezessionsrisiko von 23,3 Prozent an, nach 14,8 Prozent im Januar.
    • Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich zu Jahresbeginn überraschend verbessert. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg auf 100,0 Punkte, nach 99,8 Zählern im Vormonat, wie die Universität am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Indexwert von 99,0 Punkten gerechnet.
    • In den USA ist die Industrieproduktion im Januar schwächer als erwartet ausgefallen. Die Firmen hätten ihre Erzeugung um 0,3 Prozent zum Vormonat zurückgefahren, teilte die Fed mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 0,2 Prozent gerechnet.
    • Die US-Regierung will Netzwerkausrüster stärken, die in Konkurrenz zu den chinesischen Anbietern stehen. Hintergrund ist der Aufbau des neuen Mobilfunknetzes 5G. „Wir arbeiten in den USA an einer neuen Initiative", sagte Robert Blair, Berater von US-Präsident Trump. Man rede mit den großen US- IT-Konzernen, aber auch mit Ericsson, Nokia, Samsung sowie Unternehmen aus Staaten, mit denen man dieselben Werte teile.
    • Wie das US-Handelsministerium mitteilte, erhöhten sich die Umsätze im US-Einzelhandel im Januar gegenüber Dezember um 0,3 %. Analysten hatten einen Anstieg in dieser Größenordnung erwartet. Im Dezember kam es zu einem Plus von revidiert 0,2 %.
    • Die Preise für in die USA eingeführte Güter sind im Januar um 0,3 % zum Vorjahresmonat gestiegen, teilte das US-Handelsministerium mit. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 0,2 % erwartet. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,5 % gestiegen.
    • US-Justizminister Barr hat Präsident Trump aufgefordert, sich nicht mehr über Twitter in laufende Verfahren einzumischen. Die permanenten Kommentare von der Seite machten es „unmöglich, meinen Job zu machen", sagte Barr dem US-Fernsehsender ABC News. Der Präsident habe ihn aber nie direkt aufgefordert, in ein Strafverfahren einzugreifen, erklärte er.
    • Die US-Regierung hat eine Ausnahmeerlaubnis für bestimmte Geschäfte mit dem chinesischen Netzwerk-Ausrüster Huawei erneut verlängert. Der Aufschub um 45 Tage bis 1. April solle betroffenen Kunden mehr Zeit geben, ihre Geschäfte auf Produkte anderer Hersteller umzustellen, erklärte das Handelsministerium.
    • Die Wirtschaft der Eurozone ist im Zeitraum Oktober bis Ende Dezember erwartungsgemäß um um 0,1 Prozent zum Vorquartal gewachsen, teilte das europäische Statistikamt Eurostat laut einer zweiten Schätzung mit. Volkswirte hatten eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet. Im Jahresvergleich stieg das BIP im vierten Quartal um 0,9 Prozent.
    • Nach ersten Schätzungen des Statistikamts Eurostat lagen die Warenausfuhren des Euroraums in die restliche Welt im Dezember 2019 bei 186,1 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 4,8 prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Einfuhren aus der restlichen Welt beliefen sich auf 163,0 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber Dezember 2018. Infolgedessen registrierte der Euroraum im Dezember 2019 einen Handelsüberschuss von 23,1 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber einem Plus von 16,3 Mrd. im Dezember 2018. Der Intra-Euroraum-Handel belief sich im Dezember 2019 auf 145,5 Mrd. Euro - ein Anstieg von 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2018.
    • Die Internationale Zivilluftfahrtbehörde ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar Umsatzeinbußen der Luftfahrtbranche als Folge der Corona-Krise aus. Der Organisation zufolge haben ausländische Airlines ihr Angebot zum chinesischen Festland inzwischen um 80 Prozent reduziert, während die heimischen Carrier 40 Prozent weniger internationale Verbindungen anboten. Die ökonomischen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus dürften stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003, hieß es. Die skandinavische Airline SAS weitet ihren Flugstopp nach China wegen des Coronavirus-Ausbruchs bis zum 29. März aus. SAS hatte zunächst alle China-Flüge bis zum 9. Februar gestrichen.
    • Das BVerfG in Karlsruhe hat einen Eilantrag von Vermietern gegen den Berliner Mietendeckel als unzulässig abgelehnt. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung sei verfrüht, entschied der Erste Senat in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss (1BvQ 12/20).
    • In Deutschland wurden im Januar deutlich mehr Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 7.492 Pkw mit rein-batterieelektrischem Antrieb (BEV). Der Zuwachs beträgt gegenüber dem Vorjahresmonat 61 Prozent, wie der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mitteilte. Außerdem wurden 8.639 Plug-In-Hybride neu zugelassen. Diese Zahl hat sich auf Jahressicht vervierfacht.
    • Die Europäische Investitionsbank (EIB) sieht Griechenland auf gutem Weg. Die Wirtschaft nehme Fahrt auf, sagte EIB-Präsident Werner Hoyer am Freitag in Athen. Hoyer war zur Besiegelung dreier neuer EIB-Finanzierungsprojekte in Höhe von 300 Mio. Euro nach Athen gereist.
    • Die deutsche Wirtschaft ist in den letzten drei Monaten 2019 gegenüber dem Vorquartal nicht mehr gewachsen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Bankvolkswirte hatten einen BIP-Anstieg um 0,1 Prozent erwartet und damit in der Größenordnung des Vorquartals. Im Verlauf des Jahres hatte es nach einem schwungvollen Beginn im ersten Quartal (+0,5 %) und einem Rückgang im zweiten (-0,2 %) zunächst eine leichte Erholung im dritten Quartal gegeben (+0,2 %). Diese fiel nach aktuellen Berechnungen auf Basis neu verfügbarer statistischer Informationen um 0,1 Prozentpunkte stärker aus als im November 2019 gemeldet. Wie das Bundesamt weiter mitteilte, ergibt sich daraus für das gesamte Jahr 2019 ein preisbereinigtes Wachstum des BIP von 0,6 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium die deutsche Konjunktur weiterhin in einer „Schwächephase“. Während sich die binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungsbereiche und das Baugewerbe gut entwickelten, stehe die exportorientierte Industrie nach wie vor unter Druck, heißt es im Monatsbericht des Ministeriums.
    • In China ist die Zahl der bestätigten Infizierten mit dem Coronavirus erneut stark gestiegen. Allein in der schwer betroffenen Provinz Hubei kamen innerhalb eines Tages 4.823 nachgewiesene Fälle neu hinzu, wie die Gesundheitskommission der Provinz berichtete. Damit steigt die Zahl landesweit auf fast 64.000. In Hubei starben allein 116 Patienten an der Krankheit. Damit sind landesweit fast 1.500 Tote zu beklagen. Experten befürchten aber eine hohe Dunkelziffer.
    • Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel lagen im Januar um 0,3 Prozent höher als im Januar 2019, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr hatte im Dezember 2019 bei minus 1,3 Prozent und im November 2019 bei minus 2,5 Prozent gelegen. Im Vormonatsvergleich stiegen die Großhandelsverkaufspreise im Januar um 1,0 Prozent. Einen stärkeren Preisanstieg gegenüber dem Vormonat hatte es letztmalig im Dezember 2016 (+1,4 %) gegeben.
    • Im Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union führt der ehemalige Unionsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz die Riege der möglichen Bewerber mit deutlichen Abstand an. Laut ARD-Deutschlandtrend vom Donnerstag halten 40  Prozent der Bundesbürger Merz für einen guten Kanzlerkandidaten. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder kommt auf 31 Prozent, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet auf 30 Prozent und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf 24 Prozent.
    • Der US-Kongress will das militärische Vorgehen von US-Präsident Trump gegen den Iran beschränken. Der von den Republikanern dominierte Senat verabschiedete eine Resolution, die den Präsidenten zu einer Einbeziehung des Parlaments bei Militäraktionen zwingen soll. Auch 8 Senatoren der Republikaner stimmten für die von den Demokraten eingebrachte Resolution.
    • Das US-Verteidigungsministerium hat weitere 3,8 Mrd. US-Dollar für den Bau der von Präsident Trump geplanten Grenzmauer zu Mexiko bereitgestellt. Dafür verzichten das Pentagon u. a. auf den Kauf mehrerer Kampfjets vom Typ F-35 und von Drohnen, wie aus offiziellen Dokumenten an den Kongress hervorgeht.

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