Die Superreichen dieser Welt zieht es an die Côte d'Azur. Dieses exklusive Teilstück der französischen Mittelmeerküste ist das beliebteste Wunschziel der sogenannten Ultra-high-net-worth individuals (UHNWIs), wie aus einer Studie der Deutsche-Bank-Tochter Deutsche Asset & Wealth Management und SAVILLS World Research hervorgeht. Nirgendwo sonst auf der Welt lassen sich die Superreichen so gerne nieder wie hier.

Besonders reiche Russen und reiche Menschen aus dem Nahen Osten haben sich in den vergangenen Jahren an der Côte d'Azur ein Haus gekauft. Die typische Villa mit fünf Schlafzimmern kostet dort inzwischen stattliche 28,5 Millionen US-Dollar.

Ultra-high-net-worth individuals (UHNWIs) sind Personen mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen US-Dollar. Nicht zuletzt wegen der Erholung an den weltweiten Börsen und dem Aufstieg der Schwellenländer hat sich diese Personengruppe zwischen 2009 und 2012 um 34% vergrößert.

Die zweitbeliebteste Spielwiese der Superreichen liegt in Italien, genauer gesagt an der Costa Smeralda. Ohnehin liegen im Mittelmeerraum so viele Lieblingslandstriche der UNHWI wie nirgendwo sonst auf der Welt. Neben dem Mittelmeerraum zieht es die Reichen daneben auch in die Schweiz, wo sich ebenfalls viele der Begüterten niederlassen. Neben der hohen Lebensqualität dürfte das in nicht geringem Umfang auch mit den dortigen Steuergesetzen zusammenhängen. Die Rangliste der Regionen wurde anhand verschiedener Faktoren ermittelt. Im Einzelnen flossen Immobilienpreise, Preise für Hotelübernachtungen, die internationale Anziehungswirkung der Region und die Exklusivität in die Berechnung mit ein.

Rang

Region

Land

Kosten einer Villa mit 5 Schlafzimmern (in Mio. USD)

1

Côte d’Azur

Frankreich

28,5

2

Costa Smeralda

Italien

11,5

3

St. Barts

St. Barts (Karibik)

14,0

4

Aspen

USA

13,0

5

Monaco

Monaco

24,0

6

Barbados

Barbados (Karibik)

23,0

7

St. Moritz

Schweiz

8,5

8

Seychellen

Seychellen

8,0

9

Malediven

Malediven

6,0

10

Comer See

Italien

9,0

Die komplette Studie ist hier zu finden.

Oliver Baron