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Jahresprognosen gehören zum Dezember wie der Advent. Nach und nach veröffentlichen die großen Investmentbanken ihre Kursprognosen für Ende 2020. Streng genommen ist das alles ziemlich arbiträr. Es handelt sich um eine 12-Monatsprognose. Ob diese vom 1. Januar bis zum 31. Dezember gilt oder vom 1. März bis Ende Februar des nächsten Jahres, ist eigentlich unerheblich. Es bleibt eine 12-Monatsprognose. Nur macht das niemand. Jahresprognosen kommen immer zum Jahresende. Sie könnten genauso gut in jedem anderen Monat beginnen. Alle fokussieren sich auf das Kalenderjahr und versuchen dabei eine Punktlandung zu erzielen. Die meisten Prognosen treffen allerdings nicht zu. Für Ende 2019 freundeten sich die meisten Banken mit Kurzielen zwischen 2.900 und 3.000 Punkten für den S&P 500 an. Es gab auch Ausreißer. Morgan Stanley und UBS liegen fernab der Masse und auch fernab des aktuellen Kursniveaus. Das Jahr ist noch nicht vorüber. Es kann noch viel geschehen...

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