In der abgelaufenen Woche gingen die Notierungen an den Aktienbörsen mehrheitlich nach Süden. Zwar meldeten große Tech-Konzerne wie Apple und Amazon starke Zahlen. Der kräftige Rückgang des Bruttoinlandprodukts in den USA und Europa verunsicherte jedoch viele Investoren. So verloren der DAX® und EuroStoxx®50 jeweils rund 3,9 Prozent gegenüber der Vorwoche. Der amerikanische S&P500 Index profitierte von der starken Performance der Techwerte und verbesserte sich in der zurückliegenden Woche um 0,6 Prozent. Ob die Notierungen nächste Woche nachziehen können, ist offen. Es steht eine Flut von Unternehmensdaten aus Deutschland an.

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    Am Anleihemarkt gingen die Renditen im Vergleich zur Vorwoche mehrheitlich zurück. Die Rendite für 10jährige Bundesanleihen sank um neun Stellen auf -0,54 Prozent. Die Rendite für vergleichbare US-Papiere näherte sich mit 0,543 Prozent dem Allzeittief. Bei den Edelmetallen zeigte sich ein zwiespältiges Bild. Der Goldpreis stieg weiter an und markierte mit 1.980 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Silber präsentierte sich äußerst volatil und kämpfte zum Wochenschluss mit der Marke von 24 US-Dollar. Palladium und Platin mussten hingegen in der zweiten Wochenhälfte kräftig Federn lassen. Der Ölpreis steckte weiterhin in der Range fest.

    Unternehmen im Fokus

    Auf Wochensicht konnten sich nur vier Titel aus dem DAX® verbessern. Im Fokus standen hier die beiden Immobilienaktien Deutsche Wohnen und Vonovia, die vor allem vom Renditerückgang an den Anleihemärkten profitieren. Zu den größten Wochenverlierern zählten BASF und VW, die jeweils zweistellige Verluste verbuchten. In der zweiten Reihe erzielten neben Immobilienaktien die Internetdienstleister Delivery Hero und HelloFresh deutliche Gewinne. In den USA standen zum Wochenschluss die Aktien von Alphabet, Apple und Amazon im Fokus. Die Unternehmen konnten mit starken Ergebnissen aufwarten. Die Aktie von Apple stieg daraufhin über die Marke von 400 US-Dollar. Amazon näherte sich dem Rekordhoch. Einzig Alphabet kippte am Freitag nach unten.

    Kommende Woche werden aus Deutschland unter anderem Adidas, Allianz, Bayer, BMW, Commerzbank, Deutsche Post, Evonik, Fraport, Hochtief, Hugo Boss, Infineon, LPKF, Lufthansa, MTU Aero Engines, Schaeffler, Siemens, Siemens Healthineers, TeamViewer und Vonovia Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsquartal veröffentlichen. Aus dem übrigen Europa stehen die Zahlen von AXA, BP, Ferrari und Société Générale und aus den USA die Daten von Coca Cola und Walt Disney im Fokus der Investoren.

    Der Deutsche Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) meldet Daten zum Auftragseingang.

    Wichtige Termine

    • China – Einkaufsmanagerindex
    • China – Außenhandel
    • Deutschland – Einkaufsmanagerindex
    • Europa – Einkaufsmanagerindex Euro-Zone
    • Europa – Einzelhandelsumsatz
    • USA – ISM-Einkaufsmanagerindex
    • USA – Auftragseingang Industrie, Juni
    • USA – ADP-Arbeitsmarktbericht
    • USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
    • USA – Arbeitsmarktbericht

    Charttechnischer Ausblick

    Widerstandsmarken: 12.400/12.520 Punkte

    Unterstützungsmarken: 12.000/12.230/12.300 Punkte

    Nach dem gestrigen Rücksetzer konnte der DAX® in der ersten Sitzungshälfte wieder Boden gutmachen und verbesserte sich zeitweise auf 12.480 Punkte. Mit dem Start der Wall Street drehten die Notierungen wieder nach Süden und setzten zum Handelsschluss im Bereich der Unterstützungsmarke von 12.300 Punkten auf. Ob hier erneut ein Rebound in Richtung 12.500 Punkte oder gar darüber hinaus gelingt, ist fraglich. Die Bullen wirken derzeit kraftlos. Neue Hoffnung keimt frühestens oberhalb von 12.520 Punkten auf. Bis dahin muss mit einer Fortsetzung der Konsolidierung bis 12.000 Punkte gerechnet werden.

    DAX® in Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

    Betrachtungszeitraum: 15.06.2020 – 31.07.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

    DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

    Betrachtungszeitraum: 31.07.2014 – 30.07.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

    Inline-Optionsscheine auf den DAX®

    Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Untere Knock-out Barriere in Pkt. Obere Knock-out Barriere in Pkt. Finaler Bewertungstag
    DAX® HZ22QZ 6,58 11.000 13.700 17.09.2020
    DAX® HZ22NB 8,10 10.600 14.000 17.09.2020

    Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 31.07.2020; 17:44 Uhr

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    Der Beitrag Wochenausblick: DAX deutlich schwächer. Gold und Techwerte fest! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

    Autor: Richard Pfadenhauer, HypoVereinsbank onemarkets