1. Am Freitag wird das deutsche ifo-Geschäftsklima für Dezember veröffentlicht und nach dem Zwischenhoch den zweiten Rückgang in Folge bringen (93,7 Punkte). Die ZEWKonjunkturerwartungen, die eine vermeintliche Besserung anzeigten, sollten nicht der Wegweiser für die ifo-Geschäftserwartungen sein. Im Widerspiel von sinkendem Ölpreis und steigendem Euro fallen die Geschäftserwartungen erneut.

2. Die US-Notenbank entscheidet am Dienstag über die Leitzinsen. Wir erwarten eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf ein Niveau von dann 2,25 %. Die Veröffentlichung der Konsumentenpreise für November am Freitag sollte der Federal Reserve zeigen, dass sie mit ihrem moderaten Zinserhöhungszyklus richtig liegt. Wir erwarten für die Gesamtinflationsrate einen Wert von 3,5 % und für die Kernrate von 2,2 %. Kanadas Gesamtinflationsrate sollte im November bei 2,2 % gelegen haben.

3. Aus der Vielzahl der für die nächste Woche angekündigten Daten in den USA ragen von realwirtschaftlicher Seite die Außenhandelszahlen heraus. Am Dienstag dürfte der Handelsbilanzsaldo vom Oktober unseren Prognosen zufolge ebenso negativ überraschen wie am Donnerstag der Leistungsbilanzsaldo vom dritten Quartal. Diese Daten könnten weiteren Abwertungsdruck auf den US-Dollar auslösen.

4. Am Mittwoch wird der Tankan-Bericht in Japan veröffentlicht. Die schwächere Exportentwicklung, die jüngste Stärke des Yen und steigende Rohstoffpreise sollten sich in einem Rückgang der Stimmung bei den Unternehmen niederschlagen.

Quelle: DekaBank

Die DekaBank ist im Jahr 1999 aus der Fusion von Deutsche Girozentrale - Deutsche Kommunalbank- und DekaBank GmbH hervorgegangen. Die Gesellschaft ist als Zentralinstitut der deutschen Sparkassenorganisation im Investmentfondsgeschäft aktiv. Mit einem Fondsvolumen von rund 130 Mrd. Euro gehört die DekaBank zu den größten Finanzdienstleistern Deutschlands. Im Publikumsfondsgeschäft hält der DekaBank-Konzern einen Marktanteil von etwa 20 Prozent.