• US-Verbraucher haken Corona ab
    • adidas legt Aktienrückkaufprogramm auf -
    • US-Häuserpreise steigen weiter rasant
    • Inflation in Deutschland schwächt sich etwas ab
    • Wirtschaftsstimmung im Euroraum springt auf 21-Jahreshoch
    • Rekordjahr für Börsengänge voraus
    • ifo Beschäftigungsbarometer steigt kräftig
    • Weltbank: Erholung in China fällt noch stärker aus
    • G20-Außenminister beraten über Pandemiebekämpfung
    • Trotz steigender Corona-Zahlen: England hält an Lockerungen fest
    • Zerschlagung von Facebook ist vom Tisch
    • Große US-Banken öffnen das Füllhorn

    Markt

    • Angetrieben von Inflationszahlen aus Deutschland legte der deutsche Aktienmarkt am Dienstag spürbar zu. Der DAX beendete den Xetra-Handel mit einem Plus von 0,88 Prozent bei 15.690,59 Punkten. Zwischenzeitlich näherte sich der DAX sogar bis auf rund fünfzig Punkte seinem vorherigen Allzeithoch. Der Preisdruck in Deutschland hat sich im Juni etwas verlangsamt. Die Sorgen vor einer raschen Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Europa halten derweil weiter an. „Grundsätzlich positiv hervorzuheben ist, dass der DAX zuletzt in der Lage war, sich auf hohem Niveau zu etablieren", bemerkte Helaba-Experte Christian Schmidt. Allerdings sei häufig zu beobachten, dass es gerade zum Quartalsende zu steigenden Aktienkursen kommt. Er verwies dabei auf das Stichwort: "window dressing". Das "Aufhübschen des Schaufensters" wird meist von großen Investmentfonds praktiziert.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • Der Sportartikelhersteller Adidas legt ein neues Aktienrückkaufprogramm auf und erwirbt vom 1. Juli an bis Ende des Jahres eigene Aktien im Wert von bis zu 550 Mio. Der Großteil der Aktien soll im Anschluss eingezogen werden. Das Rückkaufprogramm ist Teil der neuen Strategie bis 2025. Dabei will Adidas unter anderem die Profitabilität deutlich steigern.
    • Der Lkw- und Zugbremsen-Hersteller Knorr-Bremse hat ein „grundsätzliches Interesse am möglichen Erwerb von rund 60 Prozent der Aktien der Hella GmbH & Co. KGaA von Mitgliedern der Gründerfamilie“, verkündet. Die Gespräche befänden sich aber in einem sehr frühen Stadium. Laut Händlern kommt das Interesse unerwartet, da Knorr bislang nicht zu den Kandidaten gezählt worden sei. Spekulationen über einen möglichen Anteilsverkauf durch die Gesellschafterfamilie Hueck gibt es schon länger.
    • Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care geht davon aus, noch bis Mitte des nächsten Jahres von Corona gebremst zu werden. Die Pandemie koste den Konzern ein Jahr Wachstum, sagte FMC-Chef Rice Powell dem „Handelsblatt“. Er rechnet damit, dass bis Juni nächsten Jahres die Auswirkungen der Übersterblichkeit bei den Dialysepatienten spürbar sein werde.
    • Die Aktien des Online-Optikers Mister Spex werden voraussichtlich zu einem Preis zwischen 25 und 26 Euro ausgegeben, teilten die begleitenden Banken am Dienstag mit. Der Zuteilungspreis läge damit in der oberen Hälfte der offiziellen Preisspanne. Das Emissionsvolumen würde dann zwischen 375 und 390 Mio. Euro betragen. Die Erstnotiz ist für Freitag geplant.
    • Der Düngerkonzern K+S hat Anleihen im Nennwert von 560 Mio. Euro zurückgekauft und damit seine Schulden deutlich reduziert. K+S hatte den Rückkauf, für den ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts verwendet wurde, Mitte Juni angekündigt.
    • Der französische Pharmakonzern Sanofi will die Entwicklung von Impfstoffen der nächsten Generation mit einer Investition von 400 Mio. Euro vorantreiben. Sanofi will sich dabei auf Impfstoffe, die auf der neuen mRNA-Technologie basieren, fokussieren und gründet dafür ein eigenes Kompetenzzentrum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. „Während der Covid-19-Pandemie haben mRNA-Technologien das Potenzial gezeigt, neue Impfstoffe schneller als je zuvor bereitzustellen", sagte Jean-Francois Toussaint, Leiter der weltweiten Forschung und Entwicklung bei der Impfstoffsparte Sanofi Pasteur. Bis 2025 wolle Sanofi mindestens sechs Impfstoffe in die klinische Entwicklung bringen.
    • United Airlines hat bei Boeing und Airbus eine Rekord-Order aufgegeben. Insgesamt bestellte die US-Fluggesellschaft 270 Flugzeuge zum Listenpreis von 30 Mrd. Dollar, wie sie am Dienstag mitteilte. Bei Boeing bestellte United Airlines 200 Maschinen vom Typ 737 MAX, bei Airbus 70 A321neo. Bis 2026 sollen mindestens 200 alte Regionaljets durch die neuen Flugzeuge ersetzt werden.
    • Der US-Finanzdienstleister FactSet verdiente im dritten Quartal 2,72 Dollar je Aktie und lag damit 3 Cents pro Aktie unter den Schätzungen der Wall Street. FactSet erwartet einen Gewinn von 10,75 bis 11,15 Dollar je Aktie für das im August endende Geschäftsjahr (Konsensschätzung 11,14 Dollar).
    • Der Büromöbelhersteller Herman Miller meldete einen Quartalsgewinn von 56 Cents je Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung von 39 Cents je Aktie um Längen. Auch der Umsatz lag über den Erwartungen. Herman Miller gab jedoch eine niedriger als erwartete Gewinnprognose ab.
    • Das New Yorker Analysehaus Jefferies Financial übertraf die Prognosen der Wall Street sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz für das jüngste Quartal, und kündigte zudem eine Dividendenerhöhung um 25 Prozent an.
    • Im EU-Vergleich stehen in Deutschland die drittmeisten Ladepunkte für Elektroautos, wie aus einer Erhebung hervorgeht, die am Dienstag vom europäischen Autoherstellerverband ACEA in Brüssel veröffentlicht wurde. Mit rund 66.700 Ladepunkten stehen demnach etwa 30 Prozent der EU-weiten Ladeinfrastruktur in den Niederlanden. In Frankreich können Elektroautos an 45.800 Stationen aufgeladen werden, in Deutschland an 44.500. Insgesamt stehen in den drei Ländern rund 70 Prozent der EU-weiten Ladepunkte.
    • Die Deutsche Börse könnte in Sachen Erstnotizen das erfolgreichste Jahr seit dem Boom am „Neuen Markt" um die Jahrtausendwende erleben. Als vierzehnter Börsenneuling in diesem Jahr feierte der Tastaturen-Hersteller Cherry am Dienstag sein IPO. In den ersten sechs Monaten liegt das Volumen der Neuemissionen an der Frankfurter Börse damit nach Reuters-Berechnungen bei knapp 9,2 Mrd. Euro und damit so hoch wie nie seit dem Jahr 2000. Laut der Unternehmensberatung PwC arbeiten mindestens zehn weitere Firmen an einem Börsengang für das zweite Halbjahr.
    • Nach dem erfolgreichen Stresstest wollen die großen Wall-Street-Banken wie erwartet mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. So verkündete Morgan Stanley am Montagabend, die Quartalsdividende auf 70 Cent zu verdoppeln und bis zu 12 Mrd. Dollar für Aktienrückkäufe verwenden zu wollen. Wells Fargo will die Dividende ebenfalls verdoppeln und 18 Mrd. Dollar zusätzlich über Aktienrückkäufe ausschütten. JPMorgan kündigte an, die Quartalsdividende immerhin von 90 Cents auf 1 Dollar anzuheben.
    • Der Versuch der US-Regierung, vor Gericht die Zerschlagung von Facebook zu erreichen, ist gescheitert. Ein Richter in Washington wies die Klage der US-Handelsbehörde FTC ab. Die Behörde habe nicht nachweisen können, dass Facebook ein Monopol im Markt für soziale Netzwerke habe, argumentierte er in seiner Entscheidung. Allerdings ließ er der Behörde noch die Möglichkeit offen, binnen 30 Tagen eine aktualisierte Klage einzureichen. Eine ähnliche Klage von mehr als 40 Bundesstaaten wies der Richter hingegen komplett ab. Die US-Regierung hatte Facebook unfairen Wettbewerb vorgeworfen und wollte die Abspaltung von Instagram und WhatsApp erreichen. Facebook kaufte Instagram 2012 für rund eine Mrd. Dollar und WhatsApp 2014 für rund 22 Mrd. Dollar. Damals allerdings wurden beide Deals von den Behörden genehmigt. Facebook habe die Foto-Plattform und den Chatdienst gekauft, um seine Dominanz vor den Rivalen zu schützen, so das Argument der FTC.
    • Der Finanzdienstleister Hypoport und die TeamBank AG werden zukünftig beim Ratenkredit für Verbraucher durch ein Joint Venture kooperieren. Die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens GENOFLEX, an dem Hypoport 30 Prozent und die TeamBank 70 Prozent halten werden, steht noch unter dem Vorbehalt der Prüfung durch Behörden.
    • Der Automobilzulieferer Novem Group strebt noch im Juli an die Frankfurter Börse. Bei der Erstnotiz sei eine Privatplatzierung von neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung im Umfang von rund 50 Mio. Euro sowie bestehenden Papieren von aktuellen Gesellschaftern geplant, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. „Die Börsennotierung wird uns bei unseren Wachstumsplänen unterstützen, uns einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt ermöglichen und unsere Finanzierungsstruktur optimieren", sagte Finanzchef Johannes Burtscher laut Mitteilung.

    Konjunktur & Politik

    • Der Gutachter Stefan Weber hat Plagiatsvorwürfe gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erhoben. In ihrem Buch "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" habe Baerbock mehrere Passagen ohne Quellenangabe aus urheberrechtlich geschützten Werken übernommen, schrieb Weber auf seinem Blog. Die Grünen und der Ullstein-Verlag wiesen die Vorwürfe hingegen zurück. Bei den wiedergegebenen Passagen handele es sich nicht um urheberrechtlich geschützte Teile.
    • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für solide Staatsfinanzen auch im Nachgang zur Corona-Krise ausgesprochen. Mit soliden Finanzen schaffe man "Handlungsspielräume, mit denen wir auch künftige Krisen bewältigen können", sagte Merkel beim Brüsseler Wirtschaftsforum. Die Wirtschaft erhole sich wieder spürbar und der Corona-Wiederaufbaufonds biete die Chance, die Wirtschaft so zu gestalten, wie man sie wolle. Die EU müsse aber noch innovativer und handlungsfähiger werden, forderte Merkel.
    • Die Stimmung der US-Verbraucher ist im Juni auf den Stand kurz vor der Corona-Krise gestiegen. Das Verbrauchervertrauen erhöhte sich um 7,3 auf 127,3 Zähler, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board mitteilte. Einen höheren Stand hatte der Indikator zuletzt im Februar 2020.
    • Randal Quarles, der stellvertretende Vorsitzende für die Finanzaufsicht der US- Notenbank, äußerte sich in einer Rede zum Thema digitales Geld skeptisch über die Notwendigkeit einer digitalen Zentralbankwährung. Stattdessen stehe er privatrechtlich organisierten in US-Dollar denominierten Stable Coins aufgeschlossen gegenüber. Stable Coins sind Kryptowährungen, deren Wert an eine Ware oder Währung gebunden ist.
    • In den 20 großen Metropolregionen der USA sind die Preise im April zum Vorjahresmonat um 14,9 Prozent gestiegen, wie aus dem aktuell veröffentlichen S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Im Vormonat hatte die Rate 13,4 Prozent betragen. Im Monatsvergleich legten die Hauspreise im November um 1,6 Prozent zu.
    • Progressive Mitglieder des US-Repräsentantenhauses drohen den Infrastruktur-Deal scheitern zu lassen, wenn die restliche Agenda der Demokraten nicht mittels dem "reconciliation process" durchgedrückt wird. US-Präsident Joe Biden hatte am Donnerstagabend die Einigung mit einer Gruppe demokratischer und republikanischer Senatoren auf ein Infrastrukturpaket verkündet. Nach Angaben aus dem Weißen Haus sind neue Investitionen in Höhe von 579 Milliarden US-Dollar vorgesehen
    • US-Präsident Joe Biden möchte den neuen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett zeitnah im Weißen Haus empfangen. Das sagte Biden bei einem Treffen mit dem scheidenden israelischen Präsidenten Reuven Rivlin in Washington. Er und sein Team arbeiteten eng mit der neuen Regierung Israels zusammen, betonte er.
    • Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juni voraussichtlich bei 2,3 Prozent liegen, wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilte. Im Mai war noch eine Jahresrate von 2,5 Prozent gemessen worden. Das war der höchste Stand seit fast zehn Jahren. Angeheizt wird die Inflation weiterhin vor allem vom Anstieg der Energiepreise. Gegenüber dem Vormonat Mai steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,4 Prozent.
    • Der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone abbildet, ist im Juni zum Vormonat um 3,4 Punkte auf 117,9 Zähler nach oben gesprungen, wie die Europäische Kommission am Dienstag mitteilte. Damit erreichte der Wert seinen höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Besonders stark verbesserten sich die Indikatoren in den Sektoren der Dienstleister und des Einzelhandels. Die Verbesserung im Juni sei auf breiter Basis erfolgt, kommentierte Claus Vistesen, Chefvolkswirt für die Eurozone beim Analysehaus Pantheon Macroeconomics. Seiner Einschätzung nach bestätigen die Umfrageergebnisse aber auch, dass die Unternehmen immer noch mit Lieferengpässen zu kämpfen haben. Er verwies auf die Produktionserwartungen der Industriebetriebe. Diese seien gesunken, obwohl der Auftragseingang zuletzt gestiegen sei.
    • Die deutschen Unternehmen suchen verstärkt neue Mitarbeiter. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Juni kräftig gestiegen, auf 103,7 Punkte, von 100,2 Punkten im Mai. Die Öffnungen und die boomende Industrie heizen die Nachfrage nach Arbeitskräften an, wie das ifo Institut in seiner Pressemitteilung schreibt. Im Verarbeitenden Gewerbe setzte sich der Anstieg des Beschäftigungsbarometers weiter fort. Im Maschinenbau und in der Elektroindustrie werden demnach sehr expansive Beschäftigungspläne verfolgt. Auch im Dienstleistungssektor habe die Arbeitskräftenachfrage einen deutlichen Sprung nach oben gemacht, so die Ökonomen. Auch der Handel gehe vorsichtig in die Offensive bei Neueinstellungen. Und auf dem Bau gebe es weiterhin eine leicht positive Tendenz bei der Beschäftigung.
    • Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kann sich angesichts der besonders ansteckenden Delta-Variante und der Massenveranstaltungen rund um die Fußball-Europameisterschaft einen weiteren Lockdown gut vorstellen. „Das würde ich in keiner Weise ausschließen. Wenn die Welle dann kommt und wir in die Exponentialität kommen, haben wir ja keine anderen Möglichkeiten", sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart.
    • Die russischen Behörden haben einen Rekordwert an Corona-Todesfällen verzeichnet. Am Dienstag wurden 652 Tote binnen 24 Stunden registriert, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. In Russland verbreitet sich vor allem die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus rasant.
    • Nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes sind in der 24. Kalenderwoche vom 14. bis 20. Juni in Deutschland 17.912 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt 11 Prozent oder 1.722 Fälle über dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Sterbefälle angestiegen. Dieser Anstieg steht in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Hitzewelle in dieser Woche. Ob die Todesfälle tatsächlich darauf zurückgeführt werden können, geht aus den Zahlen nicht hervor. In der 23. Kalenderwoche (7. bis 13. Juni 2021) lag die Zahl der Sterbefälle nach aktuellem Stand bei 17.133 und damit 2 Prozent über dem Durchschnitt der vier Vorjahre. Dies geht aus einer Sonderauswertung der vorläufigen Sterbefallzahlen hervor. Die Sterblichkeit in Pflegeheimen lag im Frühjahr und Herbst 2020 nach Angaben des AOK-Bundesverbands deutlich über dem Mittel der Vorjahre. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, gab es im Frühjahr 20 Prozent mehr Todesfälle, von Oktober bis Dezember überstieg die Sterblichkeit das Niveau der Vorjahre um durchschnittlich 30 Prozent. Kurz vor dem Jahreswechsel gab es demnach sogar 80 Prozent mehr Sterbefälle in den Einrichtungen.
    • Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Vom 1. Juli an könnte der Wechsel vom Homeoffice zurück ins Büro vollzogen werden. Doch viele wollen nicht mehr zurück. Nach einer Studie der Krankenkasse DAK Gesundheit mit 1.000 Befragten aus Hessen können sich 58 Prozent vorstellen, in Zukunft die Hälfte der Zeit von zu Hause aus zu arbeiten. „Das Homeoffice fing für viele als Notlösung an und ist nun ein fester Teil der neuen Arbeitswelt", sagte Sötkin Geitner, Leiterin der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Hessen. „Das Homeoffice ist mittlerweile bei den Arbeitnehmern fest etabliert und für viele ein Zukunftsmodell. Sie haben gemerkt, wie gut es sich in den eigenen vier Wänden arbeiten lässt."
    • Die Weltbank hob in einer neuen Analyse zur wirtschaftlichen Lage in China ihr Wachstumsziel auf 8,5 Prozent an. Das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als bei einer vorangegangenen Prognose. Für 2022 rechnet die Weltbank mit einem Wachstum von 5,4 Prozent und damit zu einer Rückkehr zum langfristigen Trend vor der Pandemie.
    • Seit heute gelten strengere Einreiseregeln für Reiserückkehrer aus Portugal und Russland. Die Bundesregierung hat die beiden Staaten zu Virusvarianten-Gebieten erklärt. Bei dieser Einordnung ist eine 14-tägige Quarantäne bei der Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sie kann nicht durch ein negatives Testergebnis verkürzt werden.
    • In Indonesien warnt das Rote Kreuz wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. "Man sieht jeden Tag mehr, wie diese Variante das Land näher an eine Katastrophe treibt, sagte Jan Gelfand, der Leiter der Internationalen Föderation der Rotkreuz-Gesellschaften.
    • Die Außenminister der G20-Staaten beraten am Dienstag über die Bekämpfung der Corona-Pandemie und den Klimaschutz. Die Gruppe hatte sich im Mai bereits bei einem digitalen Gipfel auf Grundsätze für eine stärkere Zusammenarbeit in Krisen wie der Corona-Pandemie geeinigt. Danach soll es Exportstopps und blockierte Lieferketten wie in dieser Pandemie nicht mehr geben. Der Gruppe gehören u. a. die USA, China, Indien, Russland und Deutschland an. Das Treffen dient der Vorbereitung des G20-Gipfels im Oktober in Rom.
    • Spanien und Portugal haben die Einreisebestimmungen für Reisende aus Großbritannien verschärft. Grund ist die rasante Zunahme der Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus im Königreich.
    • Trotz rasant steigender Corona-Zahlen hat die britische Regierung für Mitte Juli Lockerungen in Aussicht gestellt. „Der 19. Juli bleibt unser Zieldatum", sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid im Unterhaus. Derzeit sehe man keine Gründe dafür, die Lockerungen erneut zu verschieben. Die Impfungen wirkten auch gegen die Delta-Variante.
    • Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland lagen im ersten Quartal um 4,2 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sind die Preise gegenüber dem vierten Quartal 2020 um 2,4 Prozent gestiegen.

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