• Zink - ISIN: XC0007203257
    Kursstand: 3.492,96 $/t (ARIVA Indikation) - Zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung

Zink ist schwächer in die neue Handelswoche gestartet und notierte bislang bei 3.479,07 US-Dollar im Tief. Am Freitag hatte die angespannte Situation bei der Energieversorgung in Europa den Zinkpreis auf ein Sechswochenhoch bei 3.611,27 US-Dollar je Tonne steigen lassen.

Ein bedeutender Zinkproduzent sieht aufgrund der gegenwärtigen Situation bei Energieversorgung und Energiepreisen beträchtliche Risiken für das Zinkangebot in Europa und spricht von einem insbesondere im Westen sehr angespannten Markt, wie Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch in der Freitagsausgabe von „Rohstoffe Aktuell“ schreibt.

Das Unternehmen habe bereits eine seiner Zinkschmelzen in Europa stillgelegt. Die anderen seiner Zinkschmelzen in Europa machten aktuell kaum Gewinne, so dass möglicherweise weitere Produktionskürzungen drohten. Dadurch könnte der Zinkmarkt schneller und stärker ins Defizit rutschen, heißt es weiter.

„Laut International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) war der Markt nach fünf Monaten noch nahezu ausgeglichen. Für das gesamte Jahr prognostizierte die ILZSG im April ein Angebotsdefizit von fast 300.000 Tonnen, was dem höchsten Defizit seit vier Jahren entsprechen würde“, so Fritsch.