Paris (GodmodeTrader.de) - In seinem aktuellen „Strategy Weekly“ weist Axel Botte, Head of Equity and Fixed Income Strategy beim französischen Investmenthaus „Ostrum Asset Management“, auf die Diskrepanz zwischen den realen und nominalen Renditen von US-Treasuries hin. Indexgebundene Anleihen könnten aus seiner Sicht nun deutlich unterbewertet sein.

    ANZEIGE

    „Geld, das vor der Volatilität der Aktien flieht, sollte nicht überinterpretiert werden als unbegrenzte Nachfrage nach US-Treasuries. Wir schätzen den fairen Preis für zehnjährige Treasuries auf 3,16 Prozent“, so Botte.

    Doch bevor sich die Anleiherenditen wieder auf diesen Wert bewegten, müsse erst der „Shut down“ der US-Regierung geregelt werden. Doch mit den aktuellen 2,65 Prozent preisten die zehnjährigen US-Renditen eine unrealistische Inflation ein, die über die kurzfristigen Auswirkungen des jüngsten Ölpreisverfalls hinausgehe, heißt es weiter.

    „Real sind die Renditen nur um zwei Basispunkte gesunken. Wenn der nominale Renditerückgang auf Wachstumserwartungen zurückzuführen wäre, hätte auch die reale Renditeanpassung wohl stärker ausfallen müssen. Die Inflationsbreakevens (minus 38 Basispunkte) spiegeln die Überreaktion auf den niedrigeren Ölpreis und die Flucht in sichere Häfen wider“, so Botte.

    Professionelle Marktteilnehmer ganz unter sich: Auf dem Guidants PRObusiness-Desktop treffen sich Vermögensverwalter, Fondsmanager, Finanzberater und Co. um sich über Themen rund um die Fonds- und Kapitalanlage zu informieren. Die Nutzer erhalten Nachrichten, Analysen und Research von Branchenkollegen, bleiben über wichtige Termine und Events auf dem Laufenden und können sich im Stream untereinander austauschen. Werden auch Sie Teil der Guidants PRObusiness-Community.Zum Guidants PRObusiness-Desktop